Schließen
 
 

Presseportal

 

Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Florence Cornet

Maskenbildnerin

Florence Cornet setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten aktiv mit der Frage auseinander, wie sie die Zuschauer mit ihren Make-up-Designs in den Bann ziehen kann.

Nach Abschluss ihres Studiums am Collège de Sainte-Foy in Quebec Anfang der 1980er Jahre besuchte Cornet Make-up-Kurse bei dem Bühnenbildner Yvan Gaudin. Diese Erfahrung erweckte ihre Leidenschaft für ihr künftiges Metier. Cornet setzte ihre Ausbildung an der Mytho Maquillages-Schule von Mikie Hamilton fort. Ihre überaus produktive berufliche Laufbahn begann, als sie noch keine 20 Jahre alt war.

Cornet absolvierte 1985 ein Maskenbildner-Praktikum in Frankreich, das ihr unter anderem ein doppeltes Engagement als künstlerische Leiterin und Bühnenbildnerin einer multikulturellen Show beim internationalen Marionettenfestival einbrachte. Seitdem hat sie sich bei einer eindrucksvollen Vielfalt an Projekten in den Bereichen Make-up, Kostümdesign, künstlerische Leitung und Marionetten einen Namen gemacht. In Quebec hat sie an rund 200 Produktionen mitgewirkt. Cornets Werk war in Produktionen am Théâtre Petit à Petit, am Théâtre du Trident, am Théâtre de la Licorne und am Théâtre du Nouveau Monde zu sehen. Sie hat mit vielen namhaften Theaterregisseuren in Quebec zusammengearbeitet, z. B. Serge Denoncourt, Dominic Champagne, Claude Poissant, Wajdi Mouawad, Denise Guilbault, Michel Lemieux und Victor Pilon.

Cornet erteilt seit mehr als 20 Jahren an verschiedenen Theaterschulen einschließlich der nationalen Zirkusschule in Montreal Unterricht für angehende Maskenbildner. Darüber hinaus hat sie in Film und Fernsehen gearbeitet, insbesondere als Hauptmaskenbildnerin bei der kanadischen Fernsehserie „Hommes en Quarantaine“. Im Jahr 2000 wurde sie für einen Gémeaux (Kategorie bestes Make-up) für ihre Arbeit an „Une Âme Immortelle“, einer Produktion der Cine Qua Non Film unter Regie von Bernar Hébert, ausgezeichnet.

Florence Cornet hat bereits in der Vergangenheit für den Cirque du Soleil gearbeitet. Im Jahr 2004 wirkte sie bei KÀ und verschiedenen Sonderveranstaltungen als Maskenassistentin mit. Bei KOOZA arbeitete sie zum ersten Mal als Maskenbildnerin für das Unternehmen. „Ich habe mit Texturen experimentiert, die vom Nahen Osten und Afrika inspiriert, und von Gold, Juwelen, gleißendem Licht und Erde getragen sind. Ich habe mich für einen Stil entschieden, der spontane Gestik fördert, und asymmetrische Linien, das Instinktive und das Rituelle hervorhebt.“

Florence Cornet lebt seit 20 Jahren in Montreal. Sie wurde 1963 in Toulon in Südfrankreich geboren. Im Alter von fünf Jahren zog sie nach Quebec.