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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Clarence Ford

Choreograf

Clarence Ford ist ein höchst aktiver Tänzer, Choreograf, Lehrer und Filmregisseur aus Toronto. Seine Arbeiten haben in Kanada, den USA und dem Rest der Welt für Begeisterung gesorgt. Er kooperiert gerne mit anderen Künstlern, hat bereits mit dem legendären James Brown zusammengearbeitet und Musikvideos für Robbie Williams und die Barenaked Ladies arrangiert, um nur einige zu nennen.

Im Alter von fünf Jahren träumte Clarence Ford von einer Karriere als Profi-Hockeyspieler. In der High School war er ein erfolgreicher Leichtathlet. Er brach den kanadischen Schulrekord im 100-Meter-Lauf, woraufhin er für mehrere US-amerikanische Sportstipendien in Frage kam. Mit 17 entdeckte er den Tanz für sich und startete seine Karriere als Mitglied von Soul Express, einem Ensemble, das mehrfach in ganz Kanada auf Tournee war, bei Preisverleihungen und in TV-Shows auftrat und dem sogar eine eigene CBC-Sondersendung gewidmet wurde.

Clarence Ford steht für einen innovativen Stil. Er war einer der ersten Choreografen in Nordamerika, die Streetdance- und Hip-Hop-Elemente in die Choreografien des olympischen Eiskunstlaufs und Synchronschwimmens einbauten. Zwei Eiskunstläufer gewannen mit seinen sensationellen Choreografien olympisches Gold.

Clarence Ford war auch als Choreograf für verschiedene Eiskunstlauf-Shows, wie z. B. Stars on Ice, tätig und entwickelte preisgekrönte Programme für internationale Eiskunstlauf-Stars wie Kurt Browning, Scott Hamilton, Victor Kraatz und Shae-Lynn Bourne. Er arbeitete auch für kanadische Preisverleihungs-Shows, wie z. B. die Juno Awards, die Genie Awards und die Gemini Awards.

Seine Arbeiten für die Filmindustrie führten ihn nach Los Angeles, auf die Westindischen Inseln und nach Europa, wo er als Choreograf für bedeutende Filmstudios wie DreamWorks, Universal und Miramax tätig war. Er arbeitete u. a. an den Spielfilmen „The Ladies Man“ mit Will Ferrell, „The Tuxedo – Gefahr im Anzug“ mit Jackie Chan und Jennifer Love Hewitt und „Undercover Brother“ mit Eddie Griffin und Billy Dee Williams. Von Clarence Ford stammen auch etwa 40 TV-Werbespots, und er ist Produzent, Regisseur und Choreograf für Modeschauen und zahlreiche Sonderveranstaltungen wie die Reebok Fashion Show bei Fashion Television. Auch Konzerte gehören zu seinem Repertoire: Er arbeitete für Arrested Development, Soul Decision und Sugar Jones als Produzent, Regisseur und Choreograf.

Für den Cirque du Soleil war Clarence Ford 1997 zum ersten Mal tätig, als Debra Brown ihn einlud, an den Studio-Workshops teilzunehmen und einige Choreografien für die Cirque-Show La Nouba beizusteuern. Er nahm daraufhin am allgemeinen Trainingsprogramm an der internationalen Hauptgeschäftsstelle des Cirque in Montreal teil.

Die Choreografie von KOOZA ist laut Clarence Ford von der Popkultur, dem exzentrischen Vaudeville-Tanz, von Jazz und Straßenkünstlerdarbietungen inspiriert. Er sagt: „Für mich geht es darum, dass die verschiedenen Elemente in der Choreografie verschmelzen und eine eigene Sprache daraus hervorgeht. Dies ruft Emotionen hervor, verkörpert Kraft und sorgt bei unserem Publikum für spannende Unterhaltung.“ 

Clarence Ford wurde 1956 in Toronto geboren.