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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Rogé Francoeur

Requisiteur

Rogé Francoeur träumte in seiner Jugend von einer Schauspielkarriere, einen Namen sollte er sich jedoch später hinter und nicht auf der Bühne machen. Er studierte Kunstwissenschaft in Quebec und Bildhauerei an der York University in Toronto und begann im Anschluss daran, in der Requisitenausstattung für Film, Theater und Fernsehen zu arbeiten..

Rogé Francoeur war zunächst als Bühnendekorateur, Modellbauer und Requisiteur tätig. Er wirkte an zahlreichen Spielfilmen mit, u. a. auch an Emile Radoks „Taming of the Demons“ aus dem Jahr 1985. Dieser Film war für seinen weiteren Karriereverlauf entscheidend. Er brachte seine dreidimensionale Sichtweise auch bei „Der Schatten des Wolfes“ (1992) von Jacques Dorfmann, dem Fernsehfilm „Zelda“ (1993) von Pat O'Connor und bei„Screamers – Tödliche Schreie“ (1995) von Christian Duguay ein.

1996 arbeitete Rogé Francoeur als Kreativ-Assistent, Bühnendekorateur und Modellbauer für die bedeutende Filmausstellung Cinema Avenue Japan in Tokio. In den vergangenen sechs Jahren unterrichtete er Requisitendesign und Bühnenmalerei an einem College in Saint Hyacinthe, Québec, und erwirbt aktuell mit einer Arbeit zum Thema Showgestaltung einen Lehramts-Master-Abschluss.

Rogé Francoeur arbeitete erst 1992 zum ersten Mal offiziell mit dem Cirque zusammen, als er gemeinsam mit Kostümdesigner Dominique Lemieux für Saltimbanco tätig war. Zusammen mit Bühnenbildner Michel Crête erstellte er 1993 und 1994 Requisiten für die Shows Mystère und Alegría. Seit 2003 ist er Berater für Konzeptions- und Gestaltungsprojekte des Cirque und arbeitet auch eng mit der Kostümdesign-Abteilung zusammen. Seine Arbeit für Alegría hat laut seiner eigenen Aussage die Aufmerksamkeit des Unternehmens auf ihn gelenkt, und er durfte bei KOOZA zum ersten Mal als Designer für eine Cirque-Show tätig werden.

„KOOZA ist eine Entdeckungsreise in die Welt der Clowns, wie sie der Imagination von David Shiner entsprungen ist“, erklärt Rogé Francoeur. „Die Darbietungen der Komiker haben ein sehr hohes Niveau, und die Requisiten dürfen den Figuren niemals die Schau stehen. Ich bin stets darum bemüht, alle Requisiten einfach und ergonomisch zu gestalten. Außerdem sollen sie sich nahtlos ins Bühnenbild einfügen. Ich verfolge beim Requisitendesign einen impressionistischen Ansatz: Die Requisiten sind oftmals erst dann vollständig erkennbar, wenn sie aus der Ferne betrachtet oder beleuchtet werden.“

Rogé Francoeur wurde 1963 in Macamic, Québec, geboren.