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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Benoit Jutras

Komponist und musikalischer Leiter

Als Komponist und musikalischer Leiter haucht Benoit Jutras den Stücken Leben ein, die die Sinne der Zuschauer und Musikliebhaber gleichermaßen berühren. Beim Cirque du Soleil hat er die Soundtracks zu Quidam, “O” und La Nouba geschrieben. Er komponierte auch den Soundtrack zum IMAX-Film Cirque du Soleil – Journey of Man (eine Gemeinschaftsproduktion von Sony Pictures Classics und Cirque du Soleil), sowie zum Film Alegría, der von Franco Dragone produziert wurde. Für Letzteren erhielt er den Filmpreis „Prix Jutra“ (Quebec). Bevor Benoit die Musik zu diesen fünf Produktionen in Eigenregie komponierte, war er bereits ein äußerst geschätzter Mitarbeiter von Cirque du Soleil.

1987 wurde er Mitglied des Teams von We Reinvent the Circus, wo er drei Jahre lang als musikalischer Leiter arbeitete. 1990 wurde er zu einem der Komponisten und zum musikalischen Leiter für die Europa-Tournée der Show ernannt. Er arbeitete damals zusammen mit René Dupéré an der Musik für Mystère und Fascination. Außerdem schrieb er als musikalischer Leiter einige Stücke für die Sondervorstellung des Cirque du Soleil beim G7-Gipfeltreffen in Halifax im Jahre 1995.

1996 wurde Benoit beim Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo als bester Zirkus-Komponist ausgezeichnet. Mit diesem Preis wurde er für seine Tätigkeit als Komponist und musikalischer Leiter für eine Show in der Schweiz, die von Cirque du Soleil und Circus Knie gemeinsam geschaffen wurde, ausgezeichnet.

Im Jahre 2000 komponierte er die Musik zu Francesco il musical, einer italienischen Produktion, die das Leben und die Zeit des Franz von Assisi beschreibt. Dieses Werk wurde in Assisi aufgeführt, um das neue Jahrtausend einzuläuten.

Zu den Kinofilmen, für die Benoit die Original-Soundtracks schrieb, gehören Die andere Seite des Mondes (2003) von Robert Lepage und Borderline (2007),einFilm von Lyne Charlebois. Darüber hinaus komponierte er die Musik zum TV-Film The Wind in the Willows (2006), einer Gemeinschaftsproduktion der BBC und der CBC unter der Regie von Rachel Talalay.

2005 schrieb Benoit die Musik zu Le Rêve, einer Show, die im Theater des Wynn Hotels in Las Vegas aufgeführt wurde. Im Jahre 2008 komponierte er drei Stücke, die bei den Feierlichkeiten rund um den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Yankee-Stadion in New York gespielt wurden. Im selben Jahr wurde er mit der Komposition der Musik für die „Glow in the Park Parade“ beauftragt, die von der Freizeitpark-Kette Six Flags in den USA, Neuengland und Mexiko erschaffen wurde.

Benoit Jutras absolvierte sein Masterstudium in Komposition am Musikkonservatorium in Montréal und erhielt von dort auch zwei bedeutende Auszeichnungen.