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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Luc Lafortune

Lichtgestalter

Luc Lafortune ist bei der Show KÀ für die Beleuchtung zuständig, und dies ist sein zwölftes Werk, an dem er für Cirque du Soleil arbeitet. Er wird seit der Gründung von Cirque du Soleil, also seit 1984, mit dem Zirkus in Verbindung gebracht. Damals war er als Lichttechniker hinter der Bühne tätig. Im darauffolgenden Jahr saß er bei der 8-monatigen Tournee der jungen Truppe an der Beleuchtungssteuerung. 1986 übernahm er die Rolle des Lichtgestalters. Seitdem konnten seine Lichtkreationen auf der ganzen Welt bewundert werden.

Beim Cirque du Soleil kam seine Kunst in den Shows We Reinvent the Circus, Fascination, Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“, La Nouba, Dralion, Varekai und Zumanity zur Wirkung. Als von der Show Quidam ein Video aufgenommen wurde, fungierte er zudem als Kodirektor für Fotografie.

2002 entwarf er zusammen mit dem Intendanten Robert Lepage die Beleuchtung für die Welttournee des britischen Sängers Peter Gabriel, die unter dem Titel Growing Up veranstaltet wurde. Viele andere international erfolgreiche Künstler und Gruppen nutzten sein Talent für ihre Zwecke. Seit 1996 hat er beispielsweise mit No Doubt, The Eagles, Gipsy Kings und mit dem schweizer Zirkus Salto Natale zusammengearbeitet.

Luc Lafortune hat an der Concordia University in Montreal Theaterproduktion studiert. Ursprünglich war er aber eher am Entwerfen von Bühnenbildern interessiert. „Eines Tages erkannte ich bei einer Probe, wie Licht einen Raum völlig neu definieren sowie den bildlichen Ausdruck und Geist einer Show wesentlich beeinflussen kann“, erklärt er. Durch dieses Erlebnis wurde in ihm eine Leidenschaft ausgelöst, die noch heute in seiner Arbeit zu spüren ist.

Seine hervorragende Arbeit hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. 1992 erhielt er für die Lichtgestaltung der Show Saltimbanco einen Drama-Logue Theater Award. Diese Auszeichnung wird von Kritikern der gleichnamigen Theaterzeitschrift aus Kalifornien verliehen. 1994 wurde er von der Zeitschrift Lighting Dimensions International (LDI) zum Lichtgestalter des Jahres erkoren. 1997 wurde der Martin Professionals-Show The Atomic Lounge, bei der Luc Lafortune für die künstlerische Leitung zuständig war, die LDI-Auszeichnung für die beste Lichtshow verliehen. 1998 nahm er einen Entertainment Design Award für die Lichtgestaltung der Show „O“ entgegen.

Luc Lafortune wird regelmäßig als Redner eingeladen, um sein Wissen und seine Ansichten weltweit mit Studenten und Fachleuten zu teilen.