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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Dominique Lemieux

Kostümdesignerin

Dominique Lemieux entwarf zwischen 1989 und 1998 sämtliche Kostüme, die bei den Vorstellungen des Cirque du Soleil zum Einsatz kamen. Jede einzige Show trägt ihre ganz persönliche Note, von We Reinvent the Circus (1989) über Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993), Alegría (1994), Quidam (1996), <<O>> und La Nouba (1998) bis hin zu Corteo (2005).

Als Kostümdesignerin trägt Dominique Lemieux eine große Verantwortung, denn hier geht es nicht nur darum, Artisten mit Kostümen zu versorgen. Ihr Design spielt beim Schaffen der fantastischen Wesen, die sich im Universum des Cirque du Soleil tummeln, eine wichtige Rolle.

Mit Expertenblick vereint Dominique Lemieux Farben, Muster und Stoffe, und so entstehen bezaubernde Kostüme. Bei der Auswahl des Materials werden jedoch nicht nur ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt. Für Dominique Lemieux ist es besonders wichtig, wie Fasern auf Hautkontakt, Bewegung, Feuer oder Wasser reagieren. Die Anforderungen der Artisten stehen dabei stets im Vordergrund.

Schon seit ihrer Kindheit begeistert sich Dominique Lemieux für das Zeichnen. Aus diesem Grund entschied sie sich auch, Bildende Kunst an der Concordia University zu studieren. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie als Kunstdesignerin und Illustratorin von Kinderbüchern. Später meldete sie sich an der kanadischen National Theatre School (NTS) für einen Kurs in Bühnenbildentwurf an. Sie belegte Seminare in Zeichnen und Kostümdesign, und diese Wahl gab ihrer beruflichen Laufbahn eine völlig neue Richtung.

Von 1986 bis 1988 arbeitete sie als Assistentin von François Barbeau, einem der berühmtesten Kostümdesigner Montreals, und unterrichtete zudem am NTS. Während dieser Zeit konnte man ihre Werke auf allen Bühnen der Stadt bewundern. Schon bald kamen Intendanten aus allen Bereichen der Theaterwelt Québecs auf sie zu, um Kostüme in Auftrag zu geben.