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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Serge Roy

Kreativdirektor

Serge Roy war bereits Teil der Cirque du Soleil-Familie, bevor das Unternehmen offiziell gegründet wurde.

Er wuchs in einer hochmusikalischen Showbiz-Familie auf. Sein Vater war Saxophonist und arbeitete in den prosperierenden Kabarett-Kreisen in Québec. Serge Roy hatte neben der enormen Begeisterung für die Musik auch ein großes musikalisches Talent geerbt und trat bereits als Kind gelegentlich als professioneller Sänger auf. Er geriet fast versehentlich an die Popmusik und nahm sogar eine Hit-Single auf. Als diese veröffentlicht wurde, war er jedoch bereits auf der Suche nach einer anderen Richtung – einer Laufbahn, die künstlerisch anspruchsvoller und für ihn persönlich erfüllender sein sollte.

Er studierte einige Jahre lang Theaterwissenschaften und spielte Schlagzeug. Aber erst als er die Künstlergemeinde Baie St. Paul besuchte, fügte sich alles, wie es sein sollte. Er befand sich in einer Zeit und an einem Ort, die von einem enormen kreativen Potenzial geprägt waren. Gilles Ste-Croix und Guy Laliberté stellten die Shows zusammen, die letztendlich zur Gründung des Cirque du Soleil führen sollten, und Serge Roy wusste sofort, dass dies der Ort war, an den er gehörte.

Nachdem er 1984 und 1985 eine Weile als Bühnenmanager für die Show Le Cirque du Soleil gearbeitet hatte, verließ er das Unternehmen, um sich einige Jahre lang anderen Projekten zu widmen. 1989 kam er zum Cirque zurück und übernahm die Stelle des Tourneemanagers Nordamerika für die Show Nouvelle Expérience. 1992 und 1993 war er weiter als Tourneemanager für Saltimbanco tätig.

Im Anschluss daran verfolgte er wieder gute zwei Jahre lang andere Projekte. 1995 konnte er der Anziehungskraft des Cirque erneut nicht widerstehen und wurde Koordinator für künstlerische Angelegenheiten für die Aufführungen der Show Alegría in Nordamerika und Tokio. Im selben Jahr schloss er sich – ebenfalls als Koordinator für künstlerische Angelegenheiten – der Europatournee des Saltimbanco-Ensembles an. Ebenfalls 1995 wurde Serge Roy künstlerischer Leiter von Quidam.

Zwei Jahre später kehrte er aus Europa zurück und arbeitete als Koordinator für künstlerische Angelegenheiten für die Show Mystère, die im Treasure Island in Las Vegas lief. Bald darauf übernahm er während der Konzeptionsphase und der ersten Tour von Dralion in Nordamerika die Position des künstlerischen Leiters. Im Januar 2003 verließ er Quidam und kehrte als künstlerischer Leiter zu Saltimbanco, seiner „ersten Liebe“ zurück.

In KOOZA präsentieren sich zwei Zirkus-Hauptattraktionen: Clowns und Akrobaten. „Diese beiden Kunstformen sind höchst unterschiedlich“, sagt Serge Roy. „Aber sie stehen seit Jahrhunderten miteinander in Verbindung. Sie kommen aus derselben Welt – der des Zirkus. Diese ganze Show versetzt uns zurück in einfachere, menschlichere Zirkustage, und sie bringt uns dem Publikum näher. Sie hat etwas sehr Geselliges, und erinnert an Darbietungen von Straßenkünstlern. Die Mischung aus Akrobatik- und Clown-Darbietungen hat ihre Wurzeln wirklich im Zirkus und macht den Cirque du Soleil seit jeher aus.“

Serge Roy wurde 1957 in Montreal geboren.