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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Stéphane Roy

Bühnenbildner
Dralion, Varekai, Zumanity, KOOZA
Set and Props Designer
Zarkana, KURIOS – Cabinet of Curiosities

Stéphane Roy hat einen Abschluss von der National Theatre School of Canada und hat in über 100 Produktionen in Montreal und weltweit als Bühnenbildner und künstlerischer Leiter gearbeitet. Seine Hauptbetätigungsfelder sind Theater und Tanz, er war jedoch auch schon für Film und Fernsehen, in der Werbung und für Varieté-Shows tätig.

Im Laufe seiner Karriere hat Stéphane Roy enge Arbeitsbeziehungen zu vielen künstlerischen Leitern und Ensembles geknüpft: Er entwarf die Bühnenbilder für verschiedene Stücke, die im Espace Go und im Théâtre du Nouveau Monde in Montreal aufgeführt wurden, und seit 1990 auch für Tanzproduktionen von international anerkannten Tanz-Ensembles wie La La La Human Steps und O Vertigo.

Angesichts seines professionellen Hintergrunds, der Tatsache, dass sein Vater Architekt und seine Mutter im Theater beschäftigt war, und seiner einzigartigen gesellschaftlichen und künstlerischen Herangehensweise an die Gestaltung von Vorstellungsflächen war es nahezu unvermeidlich, dass Stéphane Roy früher oder später beim Cirque du Soleil landen würde. Seine Beziehung zum Cirque begann mit der Konzeption von Dralion, setzte sich bei Varekai, Zumanity und KOOZA fort, und geht nun bei Zarkana weiter.

Seit 2011 ist Stéphane Roy einer von drei von der Montreal Nature Museums Group ernannten Artists in Residence, die biodynamische Verknüpfungen zwischen den vier naturwissenschaftlichen Museen der Stadt herstellen. Er ist auch für die Ausstellung The Warrior Emperor and China’s Terra Cotta Army im Montreal Museum of Fine Arts verantwortlich.

Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, so z. B. von der Association Québécoise des Critiques de Théâtre, die ihn 1989 zur Entdeckung des Jahres in allen Kategorien kürte. 1992 erhielt er von derselben Gesellschaft eine Auszeichnung für das beste Bühnenbild. Weitere Anerkennungen seines Talents zollten ihm der Conseil des Arts de la Communauté Urbaine de Montréal, die Academy of Canadian Cinema and Television sowie die Académie Québécoise du Théâtre.

„In der poetisch-fantastischen Welt von Zarkana stellt der Schauplatz, ein verlassenes baufälliges Theater, einen eigenständigen Charakter dar“, sagt Stéphane Roy. „Die Wände atmen, bewegen sich und singen. Was den Kunststil angeht, befinden wir uns am Beginn des letzten Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1930, irgendwo zwischen Gaudí, Klimt und Art Nouveau. Die organischen Formen sind eine Hommage an den großartigen französischen Glas- und Schmuckkünstler René Lalique.“

Stéphane Roy lebt in Montreal.