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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Carmen Ruest

Kreativdirektorin

Carmen Ruest zählt zu den wenigen Gleichgesinnten, die Guy Laliberté, der Gründer von Cirque du Soleil, als Vorreiter bezeichnet, weil sie „zu Beginn einfach alles gaben, damit dieser Traum Wirklichkeit werden konnte“.

In den 70er Jahren nahm Carmen Ruest in Montreal Tanzunterricht und gab auch selbst Stunden. Dies tat sie jedoch nur im Winter, denn im Sommer war sie als Straßenkünstlerin auf Stelzen unterwegs. Während dieser Zeit machte sie sich mit unterschiedlichen Zirkustechniken wie Akrobatik, Trapez und Seiltanz vertraut. Gleichzeitig konnte sie ihre Fähigkeiten als Stelzenkünstlerin weiter ausbauen. Anfang der 80er Jahre lernte sie Gilles Ste-Croix kennen, und die beiden entschieden sich, gemeinsam als Stelzenkünstler aufzutreten. Gilles Ste-Croix, der sich mit Carmen Ruest und einigen anderen Künstlern zusammenschloss, gründete den „Club des Talons Hauts“ (Club der hohen Absätze), aus dem 1984 unter der Führung von Laliberté der Cirque du Soleil hervorging.

Während ihrer ersten zehn Jahre beim Cirque du Soleil widmete sich Carmen Ruest dem Stelzenlauf und unterstützte Gilles Ste-Croix bei der künstlerischen Leitung. Nachdem sie eine Weile anderweitig als Produktionsdirektorin und Kostümdesignerin tätig war, kam sie zum Cirque zurück und schloss sich der Casting-Abteilung an, für die sie sich weltweit auf die Suche nach künstlerischen Talenten machte. Seit sie zum Cirque du Soleil und somit zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist, konnte Carmen Ruest hervorragende Erfolge verzeichnen. Sie fungierte für Alegría und Mystère als Stelzentrainerin und wurde darüber hinaus zur Assistentin des Casting-Direktors des Cirque. Die Casting-Abteilung ist inzwischen von 5 auf 30 Mitarbeiter angewachsen. Von 1998 bis 1999 war sie für La Nouba als Koordinatorin für kreative und künstlerische Angelegenheiten tätig.

Als Carmen Ruest 2005 für DELIRIUM zur Kreativdirektorin ernannt wurde, stellte sie sich dieser Herausforderung mit großer Begeisterung. „Bei DELIRIUM geht es darum, zwei Welten miteinander zu vereinen, und zwar Zirkusartistik mit Arenavorstellungen“, erklärt sie. „Wir möchten, dass Zuschauer in den Genuss von Cirque du Soleil kommen, denen sich diese Möglichkeit bisher noch nicht geboten hat. Meine Aufgabe besteht darin, unter den kreativen Teammitgliedern einen Synergieeffekt zu wecken und ihre Arbeit zu erleichtern, damit die Vision der Multimediavorreiter Michel Lemieux und Victor Pilon (Schöpfer und Intendanten von DELIRIUM) erfolgreich umgesetzt werden kann.“

Carmen Ruest wurde in Rimouski, Québec, geboren.