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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

David Shiner

Autor und Regisseur

David Shiner bringt die Menschen gerne zum Lachen, betrachtet die Clown-Darstellung aber durchaus als ernsthafte Kunstform. „Im Grunde ist der Clown eine Figur, die uns hilft, mit dem heiligen Teil unseres Selbst in Berührung zu bleiben“, so Shiner. „Die Rolle ist nicht einfach zu spielen. Das zentrale Wesensmerkmal des Clowns ist die Sehnsucht und der Wunsch, dem Leben Bedeutung abzugewinnen.“

David Shiner, den man selbst vor allem als Clown kennt, begann seine Laufbahn als Straßenkünstler in Paris. Berühmt wurde er 1984, als er auf dem renommierten Zirkusfestival Cirque de Demain entdeckt wurde. In der Folgezeit trat er mit verschiedenen bekannten Ensembles auf, unter anderem im deutschen Zirkus Roncalli und im Schweizer Nationalzirkus Knie. Zwischen seinen Zirkus-Engagements tourte er gemeinsam mit dem Cirque du Soleil-Veteranen René Bazinet mit ihrer selbstkreierten Zwei-Mann-Show.

Seine erste offizielle Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil ging David Shiner im Jahr 1990 ein, als er in Nouvelle Expérience auftrat. Mit dieser Show tourte er 19 Monate lang durch Kanada und die USA und trat dann ein weiteres Jahr lang in Las Vegas auf. Seine aufsehenerregenden Performances, bei denen er sich ins Publikum begab, zwischen den Zuschauern hindurch und über sie hinweg kletterte, und sein klassisches Improvisationstheater, bei dem er mit vier Zuschauern ein Stummfilm-Melodram nachspielte, machten ihn zum wohl berühmtesten Clown des Cirque. 1991 wurde die Show für HBO aufgezeichnet, und es folgten zahlreiche weitere TV-Auftritte, viele davon in der Tonight Show.

Sein Spielfilmdebüt gab David Shiner 1992 in der Rolle eines Clowns im Film „Lorenzos Öl“. Im Folgejahr spielte er in Sam Shepards „Schweigende Zunge“ den Stichwortgeber für Bill Irwin. Gemeinsam mit Irwin ersann er dann die wortlose Zwei-Mann-Show Fool Moon. Die Musik dazu stammte von der Band Red Clay Ramblers, die auch in „Schweigende Zunge“ aufgetreten war. Diese abendfüllende Show des „inspirierten Irrsinns“ lief von 1992 bis 1999 und wurde in dieser Zeit auch in drei separaten Spielzeiten am Broadway aufgeführt. Fool Moon gewann 1999 einen Sonder-Tony Award für eine Live-Theateraufführung, einen Drama Desk Award für ein einzigartiges Theaterereignis sowie einen Special Achievement Award des Outer Critics Circle.

Im Jahr 2000 spielte David Shiner in der von ihm konzipierten Rolle „Cat in the Hat“ den Gastgeber und Führer durch das Broadway-Musical „Seussical“. Dank der Unterstützung der Pugh Foundation konnte er in der Folge eine Show für das ACT Theatre in Seattle entwickeln, die er später in Teilen für seine Ein-Mann-Show David Shiner in the Round adaptierte.

„Bei KOOZA geht es um menschliche Beziehungen und um die Dualität zwischen Gut und Böse“, sagt David Shiner. „Die Show präsentiert sich spaßig und fröhlich, leicht und offen. Sie nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Trotzdem stehen Ideen im Mittelpunkt. Wir erkunden im Laufe der Show Konzepte wie Angst, Identität, Anerkennung und Macht.“

David Shiner wurde 1953 in Boston, Massachusetts, geboren.