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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Cirque du Soleil

Alles begann in Kanada, genauer gesagt in Baie-Saint-Paul, einer Kleinstadt in der Nähe von Quebec. Anfang der Achtziger begann dort eine bunte Truppe von Stelzenläufern, Jongleuren, Tänzern, Feuerschluckern und Musikern, die Straßen unsicher zu machen. Die Kleinkunstgruppe um Gilles Ste-Croix nannte sich „Les Échassiers de Baie-Saint-Paul“ (Die Stelzenläufer von Baie-Saint-Paul). Schon damals waren die Einwohner beeindruckt und begeistert von den jungen Künstlern, darunter Guy Laliberté, der spätere Gründer und Leiter des Cirque du Soleil.

 
 
 

Biografie

Marie-Chantale Vaillancourt

Kostümdesignerin

In den vergangenen 20 Jahren entwarf Marie-Chantale Vaillancourt Kostüme für zahlreiche Theater-, Tanz-, Opern- und Filmproduktionen. Ihre Arbeit, in der sie ihre beiden Spezialdisziplinen Bühnendesign und Kostümdesign verbindet, konnte schon rund um die Welt bewundert werden.

Seit 1989 arbeitet sie besonders eng mit dem weltberühmten Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur Robert Lepage zusammen und entwarf die Kostüme für viele seiner Produktionen, darunter Les Sept Branches de la Rivière Ota, La Géométrie des Miracles, La Face Cachée de la Lune, die Growing Up Tournee von Peter Gabriel, La Trilogie des Dragons und KÀ für den Cirque du Soleil.

Im Laufe der Jahre wurde Marie-Chantale Vaillancourt für ihre Arbeit mit vielen großen kanadischen Auszeichnungen geehrt. Sie erhielt unter anderem 1995 und 2005 die Masque de la Conception des Costumes. Außerdem kann sie auf zahlreiche Nominierungen zurückblicken, insbesondere für den Prix Jutra und den Genie Award, für den sie jeweils für ihre Arbeit mit Robert Lepage am Spielfilm Nô nominiert war.

„Auch wenn KOOZA nicht unbedingt eine Clown-Show ist, so werden doch viele Figuren von Clowns gespielt“, bemerkt Marie-Chantale Vaillancourt. „Ich musste Klischees und Karikaturen vermeiden, deshalb habe ich mich mehr auf die Archetypen universeller, unveränderlicher Charaktere konzentriert.“ Die Designs haben eine gewisse Comic-Ästhetik, die jedoch durch die naive Sichtweise der Hauptfigur, des Unschuldigen, gefiltert wird.

Ich hole mir die Inspiration für meine Kostüme aus vielen unterschiedlichen Quellen: Graphic Novels, Bilder von Gustav Klimt, Baron Münchhausen, die Mad Max-Filme, in Indien oder Osteuropa spielende Zeitreise-Filme... Dieses visuell naive, exotische und zeitlose Universum erinnert an eine Spielzeugwelt voller Zinnsoldaten und Kinderbücher, und vermittelt den Eindruck, Alice im Wunderland und den Zauberer von Oz könnten gleich um die Ecke kommen.“

Marie-Chantale Vaillancourt wurde 1967 in Sept-Iles, Québec, geboren.