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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

CRISS ANGEL Believe

Criss Angel präsentiert in Zusammenarbeit mit Cirque du Soleil die spektakuläre Illusionsshow CRISS ANGEL Believe im Luxor Hotel & Casino in Las Vegas. Vor kurzem zum besten Magier des Jahrhunderts gekürt, versetzt Criss Angel seine Zuschauer mit einem Feuerwerk an Illusionen in Staunen. Die 90-minütige Show umfasst einige der verblüffendsten Tricks, die je auf der Bühne gezeigt wurden, darunter Kunststücke, die schon zum Repertoire von Harry Houdini gehörten, sowie eigens von Criss Angel entwickelte Nummern.

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Ortsansässige Show im Luxor Hotel Casino, Las Vegas, NV

Weitere Informationen

CRISS ANGEL Believe - Kreativteam

  • Guy Laliberté

    Gründer und Creative-Führer

    Guy Laliberté wurde 1959 in Québec City geboren. Als Akkordeonspieler, Stelzenkünstler und Feuerschlucker gründete er Québecs ersten international bekannten Zirkus und wurde dabei von einigen Kollegen unterstützt. Guy Laliberté war schon damals ein kühner Visionär. Er erkannte und förderte das Talent der Straßenkünstler, die an dem Festival Fête Foraine de Baie-Saint-Paul teilnahmen, und gründete 1984 den Cirque du Soleil.

    Guy Laliberté war Vorreiter In Sachen Verschmelzung von Kulturen sowie von künstlerischen wie akrobatischen Disziplinen. Bis heute ist dies das ganz besondere Merkmal des Cirque du Soleil. Seit 1984 unterstützt er das Kreativteam bei der Ausarbeitung der einzelnen Shows und hat dazu beigetragen, dass die Zirkusakrobatik in den Reigen der anerkannten Kunstdisziplinen aufgenommen wurde.

    Der Cirque du Soleil ist inzwischen ein globales Unternehmen, und zwar sowohl im Hinblick auf seine Zusammensetzung als auch hinsichtlich seiner Aktivitäten und seiner Bedeutung. Guy Laliberté leitet jetzt ein Unternehmen, das auf fünf Kontinenten agiert.

    Im Oktober 2007 rief Guy Laliberté eine zweite lebensfüllende Initiative ins Leben. Er gründete die ONE DROP Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Armut zu bekämpfen, indem nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet wird.  Diese neue Vision basiert auf dem Wissen, dass das Recht auf Wasser für das Überleben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften weltweit ausschlaggebend ist, und steht für die Werte, auf die schon die Gründung des Cirque du Soleil zurückgeht:  Die Überzeugung, dass man im Leben das bekommt, was man selbst gegeben hat, und dass selbst die kleinste Geste eine positive Veränderung bewirken kann.

    Im September 2009 bereiste Guy Laliberté als erster kanadischer Tourist den Weltraum.  Er wollte mit dieser Aktion auf die Probleme bei der Wasserversorgung der Menschheit auf der Erde aufmerksam machen. Unter dem Motto Moving Stars and Earth for Water sollte diese erste sogenannte „Poetic Social Mission“ im Weltraum die Menschen auf künstlerische Art und Weise berühren: in einer 120-minütigen Online-Übertragung mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen in 14 Städten auf fünf Kontinenten – sogar in der internationalen Raumstation.

    Wichtige Preise und Auszeichnungen
    2012 wurde Guy Laliberté in die Hall of Fame der American Gaming Association aufgenommen. 2011 war er bereits in die kanadische Business Hall of Fame aufgenommen worden. 2010 erhielt Guy seinen eigenen Stern auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood. Im selben Jahr wurde Guy von der Regierung in Québec geehrt, indem er als Mitglied des „Ordre de la Pléiade“ vom Ritter (ein Titel, der ihm sechs Jahre zuvor verliehen wurde) zum Offizier befördert wurde. 2008 verlieh die Université Laval (Québec) Guy Laliberté die Ehrendoktorwürde, und ein Jahr zuvor wurde er von Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet, und zwar auf allen drei Ebenen: Québec, Kanada und weltweit. 2004 wurde ihm vom Generalgouverneur von Kanada der „Order of Canada“, die höchste Auszeichnung des Landes, verliehen. Im selben Jahr erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. 2003 wurde er vom Konzern Condé Nast im Rahmen des Programms „Never Follow“, einem Tribut an schaffende Künstler und Innovatoren, geehrt. 2001 kürte ihn die Académie des Grands Montréalais zum „Herausragenden Montrealer“. 1997 erhielt Guy Laliberté den Ordre National du Québec und somit die höchste Auszeichnung, die die Regierung von Québec überhaupt verleiht.


    Weitere Preise und Auszeichnungen

    2009
    Verleihung des Lifetime Achievement Award durch die Canadian Marketing Association

    2002
    Aufnahme in den kanadischen Walk of Fame

    1998
    Verleihung des Visionary Award durch das American Craft Museum (heute Museum of Arts and Design in New York)

    1996
    Verleihung des Vision nouvelle-Awards im Rahmen der 43. Gala du Commerce (Québec)

    1988
    Persönlichkeit des Jahres, Gala Excellence, Zeitung La Presse (Québec)

    1988
    Unternehmer des Jahres, Zeitung Les Affaires (Québec)

     

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  • Gilles Ste-Croix

    Artistic Guide

    Als Gilles Ste-Croix seinen Eltern erzählte, dass er im Show-Business arbeiten möchte, sagten sie: „Alles, nur das nicht!“ Ste-Croix ist in Quebec auf dem Land aufgewachsen, war aber immer fest entschlossen, nicht dort zu bleiben. Also wurde er ein Anhänger der Hippiekultur und ein Nomade, der in Kommunen lebte und die obligatorische 60er-Pilgerreise zur Westküste machte. Dort lebte er ebenfalls in Kommunen und leitete einige Theatergruppen.

    Ste-Croix versuchte zwar, sich anzupassen und arbeitete sogar einige Zeit in einem Architekturbüro, er wusste aber immer schon, dass er für eine typische Unternehmenskarriere einfach nicht gemacht ist. Dabei verlief seine Suche nach einer beruflichen Laufbahn jedoch nie ziellos oder unklar. Er sagt, dass er schon seit der Teenager-Zeit sehr ehrgeizig war und immer schon den Drang hatte, andere zu unterhalten. Sein ungewöhnlicher Einstieg ins Show-Business kam dann dennoch sehr unerwartet.

    In den späten 70ern lebte Gilles Ste-Croix in einer Kommune in Victoriaville (Quebec), wo er Äpfel erntete, um Geld zu verdienen. Eines Tages kam er auf die Idee, dass ihm die Arbeit sehr viel leichter fallen würde, wenn er die Leiter an seinen Beinen befestigen konnte – und so entstanden seine ersten Stelzen.

    Ein Freund erzählte ihm dann zufällig vom Bread and Puppet Theater im nahegelegenen Vermont, bei dem viele Darbietungen auf Stelzen basierten. Ste-Croix machte sich also auf den Weg zu diesem Theater und erkannte dort, dass ihm seine Erfahrung bei der Apfelernte tatsächlich in der weiteren Unterhaltungsbranche hilfreich sein könnte.

    1980 gründete Gilles Ste-Croix gemeinsam mit einer Straßenband die Échassiers de Baie-Saint-Paul und organisierte mit ihnen ein Straßenfest namens Fête foraine de Baie-Saint-Paul, das 1984 dann zur Gründung des Cirque du Soleil mit Guy Laliberté beitrug.

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  • Criss Angel

    Star, Writer and Director

    Criss Angel has single-handedly brought about a major resurgence of magic in popular culture. Today, Criss is recognized as one of the most provocative artists in the world. He first became interested in the art at the age of seven. As an adolescent he studied mysticism, music, martial arts and dance and two of his biggest influences were Aldo Richiardi and especially Harry Houdini.

    Criss emphasizes the importance of establishing an intimate relationship with the audience. "Houdini was a pioneer in a lot of ways," he says. "When he performed his straitjacket escape in front of enormous crowds, people identified with him. They felt that if he could escape from a straitjacket maybe they too could escape from their constraints and achieve their dreams. Like Houdini, I like to create moments of wonder. Magic is an art that should provoke and touch people."

    In 1994 Criss made his prime-time television debut in the ABC special Secrets. In 1998 Criss Angel: World of Illusion headlined Madison Square Garden's annual Halloween spectacle. The sold-out 12-day run attracted an audience of over 80,000. His next major project, 600 performances of his critically acclaimed Criss Angel Mindfreak brought a new kind of entertainment to Broadway.

    In October 2002 the television special Criss Angel Mindfreak debuted on ABC Family channel, in which Criss submerged himself – chained and shackled – in a 220-gallon water torture cell. His third one-hour television special, Supernatural, aired on the Sci Fi Channel.

    The undisputed master of street magic, Criss Angel is currently the star and creator of the A&E Network series Criss Angel Mindfreak which premiered in 2005. The illusions have included walking on water, levitating above the Luxor Hotel, floating between two buildings, making a Lamborghini vanish and cutting himself in half in full view of an audience. Mindfreak is the most successful magic show in television history. With it Criss has performed more hours of primetime magic than anyone in history. Criss has received numerous awards and is the first five-time recipient of the coveted Magician of the Year Award (2001, 2004, 2005, 2007 and 2008). Criss has also recently been named "Magician of The Decade" by the International Magicians Society.

    "With CRISS ANGEL Believe, the live show experience will be unlike anything that anybody's ever seen before," says Criss. "It's an experience that truly represents the magic of emotion that members of the audience can connect with and reflect on in their own lives. The images on stage will ignite responses that cause people to reflect – and I think that's the truest form of magic. This show brings to life beyond my wildest dreams an original concept that I created over 15 years ago."

    Criss Angel was born in Long Island, New York.

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  • Serge Denoncourt

    Director

    Serge Denoncourt is known as a true man of the theatre with more than 80 productions to his credit, but he was planning to study medicine when he decided at the age of 18 to audition for the theatre program at a Montreal college called CEGEP Lionel-Groulx. He was accepted, and when he graduated in 1983 he started his career as an actor. In 1987 he demonstrated his inventiveness as a director for the first time, with the play Grand et Petit, by Botho Strauss.

    Cofounder of the Théâtre de l'Opsis in 1984, he has explored the great classics: Molière, Corneille, Gorky and the modern repertoire – Botho Strauss, Bertolt Brecht, Howard Barker – with equal interest. In the Chekhov cycle produced with Opsis in 1999, he added bits and pieces of the actors’ conversations and musings during rehearsals to the Russian author’s text of The Seagull to create the highly acclaimed Je suis une mouette (non, ce n'est pas ça), an original play that carried on a dialogue with itself and with today’s theatre.

    He breathed new life into the Théâtre du Trident in Quebec City as the company’s Artistic Director from 1994 to 1997. He directed several Quebec plays, notably Les Feluettes (2002) by Michel Marc Bouchard, which he remounted at the Espace GO 15 years after its creation.

    Serge Denoncourt is steeped in theatre tradition and known for the visual beauty of his shows, which are typically marked by heightened imagery, vivid use of color and a deep examination of subtext. A versatile artist, Serge also stages operas and even delves into the world of variety shows: He directed the Italian quick-change artist Arturo Brachetti’s show, developed the artistic and visual concept of a show by the Italian singer Eros Ramazzotti and in 2003 re-mounted the Quebec musical Pied de Poule that he first directed in 1991. The same year he was the acting coach for three episodes of the Cirque du Soleil TV series Solstrom.

    With CRISS ANGEL Believe Serge has sought to return a sense of nobility to magic. “I don’t like magic shows in general,” he says. “They lack emotion and any sense of a storyline. I took on CRISS ANGEL Believe from the position of one who doesn’t like those kinds of shows because they treat magic as an end in itself. My aim here is to take magic – and Cirque du Soleil – in a completely different direction.”

    Serge Denoncourt was born in Shawinigan, Quebec in 1962.

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  • Pierre Phaneuf

    Director of Creation

    Pierre Phaneuf seemed destined for a business career before hearing the call of communications and theatre while attending college. He began studying communications at the University of Ottawa, but switched to the theatre department a month later. Impatient to evolve in the milieu of professional theatre, he left university after two years to work as an actor, production manager, stage manager and assistant to the director for companies in Ottawa and northern Ontario. During an assignment at the National Arts Centre in Ottawa, he had a decisive encounter: he connected with the director André Brassard and decided to settle in Montreal.

    In 1986, Pierre Phaneuf earned his degree in production of the National Theatre School (NTS), which marked the beginning of a long love affair with the theatre. As a production manager or director, he worked with major companies such as the Théâtre du Nouveau Monde and the Théâtre de Quat'Sous, in Montreal. In 1990, Guy Laliberté, founder of Cirque du Soleil, offered Pierre the position of deputy director general, which he accepted. But two years later, keen to broaden his experience, he kept up with the world of theater and took in a great deal of theatre, dance and opera in Montreal and abroad. In 1994, he became the production manager of the Opéra de Montréal, and the following year, he assumed the leadership of the production program of the National Theatre School, a role he held for six years, working alongside such prominent figures in the world of Quebec theatre as André Brassard, Monique Mercure and Elizabeth Bourget.

    Pierre Phaneuf rejoined Cirque du Soleil in 2000, this time as tour director of Quidam, Varekai and Saltimbanco. Wanting to settle in Montreal, he accepted the position of senior director of tour operations, and then assistant vice president, performance quality In January 2008, he was appointed vice president, creation at Cirque du Soleil.

    "At Cirque du Soleil, the director of creation seeks to maintain and protect the creative spirit," says Pierre Phaneuf, “to preserve the creative process, which is organic and non-static. The degree of freedom we offer creators is enormous. We must accompany them to unknown territories, frame their approach and ‘set fires’ in controlled circumstances so they can excel.”

    CRISS ANGEL Believe is Pierre Phaneuf’s first Cirque du Soleil assignment as director of creation. "At Cirque, we are never far from our original goal to push our borders. This is also the case with CRISS ANGEL Believe. Criss Angel has a very sharp sense of adventure and risk. LUXOR marks Cirque’s first foray into the field of magic. Like the circus, magic is a source of wonder, amazement and the unexpected. We must put aside reason and surrender completely to the intensity of emotion."

    Pierre Phaneuf was born in Saint-Hyacinthe, Quebec, in 1960.

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  • Christiane Barette

    Associate Director of Creation

    Everything in Christiane Barette’s background predisposed her to a career in the arts. Born into a family that placed a premium on artistic expression, culture and the interaction of ideas, she became – at a very early age – interested in classical music, reading and theatre, and spent a lot of time exploring museums and art galleries.

    After obtaining a bachelor’s degree in translation from the Université de Montréal, Christiane studied political science at the Université du Québec à Montréal and then pursued her interest in the history of art and Italian culture.

    Christiane Barette was attracted to the circus aspects of street performance and joined the National Circus School in Montreal, where she worked as director of marketing and communications for seven years. She then moved to Holland, where she made her living researching artists on behalf of private companies.

    When Christiane came back to Montreal, Guy Caron, the director of creation for Cirque du Soleil invited her to become his assistant. She first worked on research pertaining to the creation of the show KÀ, directed by Robert Lepage. She remained as assistant to the director of creation until the delivery of KÀ in February 2005.

    Back in Montreal following the premiere of KÀ, Christiane assisted Guy Caron and Fernand Rainville, co-directors of the Cirque-produced show for the opening ceremonies of the MONTREAL 2005 - XI FINA WORLD CHAMPIONSHIPS. She then undertook research on other themes for potential shows including the project scheduled to open in Dubai in 2010.

    CRISS ANGEL Believe is Christiane Barette’s first Cirque du Soleil production as director of creation. “Creation is the driving force at Cirque,” says Christiane. “The role of the director of creation is to demystify the process, which is highly complex, to simplify it and bring it down to a human scale. The goal: to let the creators create. With CRISS ANGEL Believe we want to change the way people think of magic and present it as an art form. The show is a surreal journey into the subconscious of a character with magical powers who sets out on an out-of-this-world rollercoaster ride.”

    Christiane Barette was born in Montreal.

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  • Ray Winkler

    Set Designer

    Ray Winkler started out as a carpenter and qualified as a furniture craftsman before turning to his family’s tradition and studying for five years to obtain a master’s degree in architecture (from University College, London). He became interested in set design while doing postgraduate studies in California , drawn by its ephemeral nature as opposed to the durability and permanence of conventional buildings.

    He has been working as an entertainment architect/designer at The Mark Fisher Studio since 1997. “It was supposed to be a six-week stint,” he says. “But I'm still here!” In that time, Ray has designed sets for countless live TV shows, including MTV Icons, the MTV Movie Awards, the EMAs in Edinburgh , Rome , Lisbon and Copenhagen , the BRITS in London and the NFL Super Bowl in Detroit .

    He has also worked on tours for U2 and the Rolling Stones, and designed shows for Johnny Hallyday at the Eiffel Tower and the Olympia Theatre in Paris , and multimedia spectacles for Jean-Michel Jarre at the Great Pyramids in Giza and the Acropolis. His recent work includes the Robbie Williams Close Encounters arena and stadium tour, the worldwide design of the nine ‘Live Earth’ stages and the Take That arena tour. He recently completed a multimedia outdoor show for Universal Studios Japan, which opened in Osaka in spring 2008.

    He is also the production designer for the 2012 London Olympic Handover Ceremony at the closing ceremony of the 2008 Beijing Olympics.

    “Architecture involves the relationship between structure, space and people, all of which come to fruition with Cirque du Soleil, because it brings together many different disciplines to create a show. The challenge with CRISS ANGEL Believe is: How do you make magic truly magical in the context of a theatre? There’s been a very interesting learning curve on my part in understanding the basic techniques and requirements for magic, and discovering just how much effort it takes for Criss Angel to do things seemingly effortlessly.”

    Ray Winkler was born in 1967 in Jakarta , Indonesia.

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  • Mérédith Caron

    Conceptrice des costumes

    Au Québec comme à l’étranger, Mérédith Caron a imprimé sa marque au théâtre, au cinéma,  à l'opéra et au cirque. Avec plus de 175 collaborations à son actif, Mérédith est l’une des figures de proue du domaine de la création de costumes au Canada. Elle a travaillé auprès de metteurs en scène émérites, dont Pierre Bernard, Serge Denoncourt, Robert Lepage, Martine Beaulne, René Richard Cyr, André Brassard, Daniele Finzi Pasca et Richard Monette au prestigieux Stratford Festival, en Ontario. Au fil de ses collaborations, Mérédith Caron accumule les prix et les distinctions au Québec, dont un Gémeau, sept Gascon-Roux et deux Masques. Depuis près de 20 ans, elle enseigne l’histoire de l’art et la conception de costumes à l’École nationale de théâtre du Canada à Montréal. En 1988, elle collabore pour la première fois avec le Cirque du Soleil en dessinant des costumes dans le cadre d’un projet en développement. Après CRISS ANGEL Believe, Mérédith participe pour la troisième fois à un projet du Cirque du Soleil.

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  • Éric Serra

    Composer, Musical Director and Arranger

    Eric Serra began to play the guitar when he was five years old. He went on to master the drums, bass, percussions and keyboards, and formed his own band at the age of 15. A year later he became a professional musician playing with such prominent artists as Didier Lockwood, Youssou N’Dour, Mory Kanté and Jacques Higelin.

    The turning point in Eric’s career came at the beginning of the 1980s when he met French film director Luc Besson, who asked him to compose the score for his first short film titled L'Avant Dernier (1981) and later, his first feature film The Last Combat (1983). Since then, he has written the music for every Besson film (Subway, The Big Blue, La Femme Nikita, Atlantis, Léon aka The Professional, The Fifth Element etc.).

    From 1980 to 1988, Eric was musical director and bass guitarist for French singer rock star Jacques Higelin and released a pop music album entitled RXRA – whose title sounds like the artist's name when pronounced as initial letters in French.

    In addition to his film work with Luc Besson, Eric has composed the music for Kamikaze (1986) directed by Didier Grousset, Rollerball (2001) by John McTiernan, Jet Lag (2002) by Danièle Thompson and Paul Hunter’s Bulletproof Monk (2003). Between 2003 and 2005, he worked on several collective projects, producing and co-composing the soundtracks for L’Art délicat de la séduction directed by Richard Berry and Wasabi directed by Gérard Krawczyk. Also, together with Phil Collins, Eric produced the French versions of Walt Disney’s Tarzan songs.

    CRISS ANGEL Believe has a distinctive look, tone and mood, and Eric Serra says his music has been written and arranged to blend with the visuals and with the personality of Criss Angel. “It’s very varied,” he adds. “There’s a lot going on and it’s all very rich. There are rock moments that reflect the Criss Angel we’re all familiar with, but other parts of the show are very classical, even symphonic in tone, and there are some ethnic, tribal passages too. The fact that the show is a kind of dream means we are inside his spirit and that gives me great freedom and an extremely broad palette.”

    Eric Serra was born in 1959 near Paris.

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  • Jeanette Farmer

    Lighting Designer

    Jeanette Farmer is a native Las Vegan. She first developed her strong interest in theatrical lighting and set design when she was still in high school. She went on to attend the University of Nevada Las Vegas under a theatre design scholarship program while also attending Clark County Community College taking classes in welding, industrial electricity, electronics and computer drafting.

    After a few years of set and lighting design and stagecraft work on The Las Vegas Strip, Jeanette became one of lighting designer Andrew Bridge’s assistants on the groundbreaking production of “Siegfried and Roy at the Mirage.”

    It was through that engagement that Jeanette was introduced to a then little-known touring company that needed help setting up their show in a tent behind the Mirage. That show was Cirque du Soleil’s Nouvelle Experience and it was Jeanette’s first opportunity to work with acclaimed lighting designer Luc Lafortune. “I met all these crazy French Canadian artists and amazing creators and fell in love!” she says. “I knew I'd found my home.”

    Jeanette has dedicated the last several years to Cirque du Soleil honing her skills as an electrical consultant, lighting director and master electrician as she contributed to every one of Cirque's growing repertoire of permanent shows in Las Vegas: She consulted on the electrical and building infrastructure and lighting for Mystère, “O”, Zumanity, KÀ and LOVE.

    Throughout her career Jeanette has volunteered in the education of young theatre technicians through her work with the Thespian Society, the Educational Theatre Association, the Lighting Dimensions Conference Advisory Board, served as a Subject Matter Expert for ESTA’s ETCP certification test and acted as a sponsor for Cirque du Soleil’s college internship program.

    “I've been challenged with the lighting design for CRISS ANGEL Believe to create something that has an old world feel,” she says. “We’ll be using all the latest modern technology to evoke a bygone era. We will challenge your senses by revealing through lighting that there is nothing up our sleeve and then take away your comfort by presenting the impossible.”

    Jeanette Farmer was born in 1964 in Las Vegas.

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  • Wade Robson

    Choreographer

    Wade Robson is just 25 and he’s already accumulated 20 years of experience under his belt as a major creative force. Recognized worldwide as an artist of truly exceptional genius and brilliance, Wade has choreographed and directed music videos, commercials, award shows and world tours for recording artists. He created, produced and starred in MTV’s hit series The Wade Robson Project and has written, choreographed and directed commercials for his own line of footwear, as well as award-winning short films.

    Born in Australia, Wade made his professional début as a dancer at the age of five. He and his family then moved to America when he was nine to pursue his career in the entertainment business. Before he turned ten he had danced and acted in Michael Jackson videos, multiple commercials, films and TV shows.

    At the age of 12, Wade began teaching dance at the Millennium Dance Complex in North Hollywood, CA. This led to his first professional choreography job for MCA recording artists Immature. He began to create a dance style that was all his own, accompanied by his own original music.

    When Wade was only16 he was asked to choreograph Britney Spears’ 1999 world tour and to write, direct, remix the music, direct the video segments and co-design the sets for her appearances on the Billboard Awards, both the American and European MTV Video Music Awards and her Dream Within a Dream world tour and HBO special . These assignments led to the same job description with NSYNC. He went on to write and produce music for such recording artists as Britney Spears, NSYNC, Justin Guarini, Dream, The Backstreet Boys, James Ingram and Carly Simon, and he has also choreographed for Usher, Mya and Pink.

    Wade won an Emmy in 2007 for his groundbreaking work on Fox’s SO YOU THINK YOU CAN DANCE.

    CRISS ANGEL Believe is the first Cirque du Soleil show Wade has worked on. “A lot of the style, the emotion behind the movement, is really primal and raw,” he says. “The dance is character and story driven and that is my most favorite place to create from.”

    Wade Robson was born in Brisbane, Australia in 1982.

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  • Francis Laporte

    Designer für Videoprojektion

    Francis Laporte gehört zu der neuen Generation von Künstlern, die digitale Videoproduktion und Projektionstechniken in traditionellere Aufführungsformen integrieren. Seit seinem Studienabschluss im Jahr 1992 war er bei mehr als 15 Projekten für die Einbindung von Videobildern in die darstellende Kunst, vor allem für das Theater, verantwortlich. Ein Meilenstein seiner Arbeit war das Videodesign für die Bühnenversion von Homers Odyssee, bei der Dominic Champagne Regie führte.

    Francis Laporte fühlt sich geehrt über seine Rolle bei der Produktion von Varekai. „Im Cirque du Soleil haben wir das große Glück, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem nicht alles in Form von Beschränkungen gesehen wird. Vielmehr ist jeder fest entschlossen herauszufinden, wie weit er oder sie gehen kann“, meint er.

    In den Jahren 2003 und 2004 entwickelte er das visuelle Konzept für die Show von Eros Ramazzotti. Anschließend zeichnete er für das Bühnenbild und das visuelle Konzept der Symphonie fantastique de Berlioz in der Disney Concert Hall in Los Angeles verantwortlich. 2006 gehörte er zum kreativen Team von LOVE, der Show des Cirque du Soleil in Las Vegas, die die Musik der Beatles in Szene setzt. Jetzt ist er Teil des Teams hinter den Kulissen von CRISS ANGEL Believe.

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  • Jaque Paquin

    Bühnentechniker

    Bei Varekai trägt Jaque Paquin eine zweifache Verantwortung: Er hat die Aufgabe, alle akrobatischen Ausrüstungen für die Show zu entwerfen, wobei er gleichzeitig die Leitung des Designs und der Montage der Aufhängungsmechanismen für alle bühnentechnischen Ausrüstungen (Ton, Beleuchtung, Bühnenbild und akrobatische Ausrüstungen) hat.

    Jaque Paquin arbeitet seit 1990 für den Cirque du Soleil. Ursprünglich wurde er als Leiter der Werkstatt eingestellt, seither entwarf er die Bühnentechnik für Saltimbanco, „O“, Dralion, ZUMANITY und KÀ. Er hat auch dazu beigetragen, die Tournee Show Nouvelle Expérience für die Aufführung im Mirage in Las Vegas anzupassen. Von 1991 bis 1996 war er technischer Produktionsleiter für die Nordamerika- Tour von Saltimbanco und nahm als technischer Leiter an deren Europa- und Japan-Tournee teil. In den Jahren 1995 und 1996 war er für alle Anlagen des Festival International de Jazz de Montreal und der FrancoFolies von Montreal verantwortlich.

    Jaque Paquin begann seine Karriere hinter den Kulissen als Beleuchter. Damals war er 14 Jahre alt. Im Jahr darauf eröffnete er eine Diskothek. Später arbeitete er als Bühnentechniker beim Theater, als Bühnenbildmaler beim Film, als Helfer bei Fernsehdreharbeiten und schließlich als Schreiner, Gruppenleiter und Projektleiter in einer Bühnenbild-Werkstatt für Theater- und Varietevorstellungen. Er studierte Kunstgeschichte (mit Schwerpunkt Filmgeschichte) und Elektronik. „Ich habe in fast allen Berufen gearbeitet, die von den Leuten, die meine Ausrüstungen montieren und bedienen, ausgeübt werden. Deswegen gebe ich mir besondere Mühe, sowohl den Technikern als auch den Artisten die Arbeit zu erleichtern“, meint er.

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  • Jonathan Deans

    Tongestalter

    Jonathan Deans, einer der begehrtesten Tongestalter in der Welt des Musicals, ist der Mann, der für die Klangumgebung von Viva ELVIS verantwortlich ist. Jonathan hat die Klanglandschaften von Saltimbanco, Mystère, <<O>>, La Nouba, Zumanity, KÀ, Corteo, The Beatles LOVE, KOOZA, Wintuk, CRISS ANGEL Believe und vor kurzem von OVO geschaffen und findet den kreativen und teamorientierten Ansatz, der beim Cirque verfolgt wird, äußerst anregend.

    Schon früh begeisterte sich Jonathan für Elektronik. Mit 15 stieg er als Schauspieler in die Royal Shakespeare Company ein, wo sein großes Interesse an Sound nach und nach mit den Elementen des Theaters verschmolz. Zuerst arbeitete er eine Weile als Toningenieur in der Musikbranche, und zwar in den Morgan Studios, wo er Kontakt zu Künstlern wie Cat Stevens, Paul Simon und Rick Wakeman hatte. Einige Jahre später führte ihn sein Weg zurück in die Theaterwelt. Anfangs war er im Royal Opera House tätig, dann im Covent Garden und später mischte er den Sound für das Musical A Chorus Line. Er landete einen Erfolg nach dem anderen. Als Toningenieur hat er den Sound für über ein Dutzend Produktionen gemischt, zu denen Evita, Cats, Bugsy Malone und The Sound of Music zählen.

    Der Erfolg, den Jonathan Deans als Toningenieur beim Mischen von Sound erzielte, führte dazu, dass er für das Musical Marilyn als Tongestalter engagiert wurde. Danach arbeitete er an weiteren West End-Shows wie Time, Les Misérables, Mutiny und Jean Seberg, denen die Broadway-Shows Ragtime, Fosse, King David, Damn Yankees, Taboo, Brooklyn, Lestat, Pirate Queen und Young Frankenstein folgten.

    Für Jonathan Deans sind die normalen Theater und das Grand Chapiteau des Cirque in Sachen Tongestaltung zwei recht unterschiedliche Welten. „Es herrschen andere technische Anforderungen, im Hinblick auf die Beschaffenheit und Schichtung von Musik und Sound gibt es aber keine Unterschiede“, erklärt er. „Meine Aufgabe besteht darin, für jede einzelne Produktion eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen. Und unabhängig davon, wo die Show aufgeführt wird, muss das Publikum akustisch wahrnehmen, dass man in eine neue Welt vordringt.“

    „Elvis spielt in der Show zwar nicht mit, aber all unsere Handlungen haben einen Bezug zu ihm. Es ist daher von großer Bedeutung, dass mit dem Soundsystem etwas geschaffen wird, das sich akustisch genauso stark auswirkt wie es bei visuellen Effekten der Fall ist. Und es muss natürlich Elvis würdig sein“, sagt Jonathan Deans. „Das für Viva ELVIS erbaute Theater ist riesig und wird daher seiner Legende gerecht. Um einen Klang hervorzurufen, der dieser Herausforderung entspricht, haben wir Subwoofer in den Boden eingebaut. Dadurch können wir die niedrige Resonanzfrequenz des Betonbaus selbst nutzen, um Unterschallvibrationen hinzuzufügen, durch die sich der Zuschauerraum infolge der live dargebotenen Musik buchstäblich bewegt. Daneben entstehen natürlich auch Klangeffekte.“

    Jonathan Deans wurde in England geboren und lebt im Großraum New York.

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  • André Simard

    Akrobatik-Choreograph

    André Simard arbeitete seit 1987 beim Cirque du Soleil, als er einen Akt am freischwingenden Trapez für Nouvelle Expérience entwarf, der bei der Trapezkunst in großer Höhe eine wahre Revolution auslöste. Seitdem hat Simard die meisten Trapezakte der 13 Shows des Cirque du Soleil, die momentan weltweit gezeigt werden, entworfen.

    Seit über 30 Jahren gelingt es André Simard, seine drei Fachgebiete harmonisch zu vereinen: bildende Kunst, Hochleistungssport und Zirkus. In den frühen 70er Jahren war er Mitglied der kanadischen Gymnastik-Nationalmannschaft, während er gleichzeitig am Institut des Arts Graphiques in Montreal studierte. Außerdem trainierte er Clowns und andere Unterhaltungskünstler am Centre Immaculée-Conception in Montreal, einem Vorläufer der École Nationale de Cirque in Montreal, während er sich für seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München vorbereitete. Er sagt von sich, dass er ständig die Regeln der Biomechanik im Bereich des Sports mit der Ausdruckskraft der darstellenden Künste zu verschmelzen versucht. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in seiner Lehrtätigkeit an der École Nationale de Cirque wie auch am Centre National des Arts du Cirque in Châlons-sur-Marne und an der École Nationale de Cirque de Rosny-sous-Bois, beide in Frankreich, wider.

    1995 gründete er das Studio de Création les Gens d’R in Montreal, ein künstlerisches Unternehmen, das ihm die Gelegenheit gab, an die Grenzen des gefühlsmäßigen Ausdrucks durch Trapezkunst vorzustoßen. Im Jahr 2001 stellte diese Truppe die Weltpremiere der Show „Échos“ in Wien vor. Die Vorführung wurde von den Organisatoren der berühmten Biennale in Wien in Auftrag gegeben.

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  • Michael Curry

    Requisiteur und Bühnenbildner

    Der Marionettendesigner Michael Curry beschäftigt sich sowohl mit der konzeptionellen als auch der technischen Entwicklung für führende Unterhaltungsunternehmen wie der Metropolitan Opera von New York, dem Royal National Theatre in London, Disney Theatrical Productions, der Oper von Los Angeles und Universal Pictures. Curry ist der Gewinner zahlreicher prestigeträchtiger Preise, die ihm von seinen Fachkollegen verliehen wurden. Dazu gehören unter anderem verschiedene Auszeichnungen für seine Marionetten und Kostüme in Broadway-Shows und olympischen Eröffnungs- und Schlussfeiern sowie für seine kontinuierlichen Innovationen im Bereich der visuellen Effekte und des Marionettendesigns. Bei zahlreichen Bühnen- und Opernproduktionen hat er mit Julie Taymor zusammengearbeitet. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehört der Drama Desk Award für herausragendes Marionettendesign, der ihm 1998 für seine Arbeit mit Taymor an König der Löwen verliehen wurde. Curry hat zudem an einer Oper unter der Regie von Robert Lepage an der Pariser Oper, einer Oper unter der Leitung von William Friedkin an der Mailänder Scala und der Broadway-Produktion von Spider Man unter der Regie von Julie Taymor und mit Musik von Bono und Edge mitgewirkt. Nach KÀ, The Beatles LOVE, Wintuk und CRISS ANGEL Believe arbeitet Michael Curry nunmehr zum fünften Mal mit dem Cirque du Soleil zusammen.

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  • Nathalie Gagné

    Maskenbildnerin

    Die Maskenbildnerin Nathalie Gagné ist seit ihren Jugendjahren von Make-up und vor allem davon begeistert, wie sehr es Schauspielern Ausdruck verleiht. Sie studierte am Cégep de Saint-Hyacinthe, einem Québecer College, Theaterproduktion und war anschließend einer der ersten Absolventen der Montrealer Filiale der berühmten Pariser Make-up-Schule École Christian Chauveau.

    Bevor sich Nathalie dem Cirque du Soleil anschloss, arbeitete sie in Theatern sowie bei Film und Fernsehen. Zweimal wurde sie für einen Gémeau nominiert, durch den in allen Kategorien das beste Make-up ausgezeichnet wurde. Diese Ehre wird von der Academy of Canadian Cinema and Television erteilt.

    Da die Cirque-Artisten ihr Make-up selbst auftragen, bezieht sie Nathalie in den ursprünglichen Entwurf ihres Bühnenaussehens mit ein. „Im Gegensatz zu Schauspielern sind Akrobaten nicht daran gewöhnt, sich mit ihren eigenen Gesichtsausdrücken auseinanderzusetzen“, erklärt sie. „Eines meiner Ziele besteht darin, sie genau dazu zu veranlassen. Ich möchte ihnen dabei behilflich sein, in sich zu finden, was ich als ‚Kräftelinien‘ bezeichne. Mithilfe dieser Linien können sie ihre Rolle besser ausbauen.“

    „Make-up spiegelt die Seele einer Person wider. Zudem wirkt es wie ein Zauberstab, mit dem sich sämtliche Hemmungen in Luft auflösen lassen“, sagt Nathalie, die für den Cirque seit 1995 über 1.000 Make-up-Designs entworfen hat und dabei die Konzepte, die letztendlich zum Einsatz kamen, aus über 5.000 Skizzen ausgewählt hat.

    Nathalie ist auch dafür verantwortlich, dass die von ihr entworfenen Make-up-Designs richtig angewendet werden. Da die Artisten ihr Make-up selbst auftragen, werden im Rahmen der allgemeinen Ausbildung von Cirque du Soleil-Artisten inzwischen auch Workshops für Schminktechniken angeboten. Nathalie zeigt den Artisten zuerst, wie sie ihr Make-up auftragen, und verfasst anschließend für jeden einzelnen von ihnen eine schrittweise Anleitung.

    Nathalie Gagné führte bei den Shows Mystère, Alegría und Saltimbanco neue Make-up-Konzepte ein, was zu einer Zusammenarbeit mit dem Intendanten Franco Dragone und der Kostümdesignerin Dominique Lemieux führte. Nachdem sie bereits für Quidam, <<O>>, La Nouba, Varekai, Zumanity, KÀ, Corteo, DELIRIUM, LOVE, ZAIA und CRISS ANGEL Believe gearbeitet hat, ist Viva ELVIS nun die 15. Cirque du Soleil-Show, an der Nathalie beteiligt ist.

    „Bei Viva ELVIS sind wir durch die Kostüme von Stefano Canulli in die Welt der 50er und 70er Jahre zurückgekehrt“, erklärt Nathalie Gagné. „Die Glanzpunkte des Make-up sind Kajal und falsche Wimpern in allen Variationen, von Rehaugen bis Puppenaugen. Den herkömmlichen schwarzen Kajalstift habe ich mit schillernden Farben ergänzt, um die Spannung der Epoche heraufzubeschwören und die Augen im Licht glänzen zu lassen. Die Kunst abnehmbarer Make-ups, die wir bei ZAIA und CRISS ANGEL Believe eingeführt haben, wurde von mir weiterentwickelt. Bei Viva ELVIS bildet diese Technik die Grundlage verschiedener Gesichtsteile, denen wir andere Materialien hinzufügen können, z. B. extravagante falsche Wimpern, Spitze, Schmuck, Kristall und sogar Latexprothesen. Dadurch kann ein Gesicht – und damit eine Figur – rasch und komplett ausgetauscht werden, in nur wenigen Sekunden und ohne Klebstoff.“

    Nathalie Gagné wurde 1963 in Trois-Pistoles geboren (Québecer Region Lower St. Lawrence).

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