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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

KOOZA

KOOZA erzählt die Geschichte des "Unschuldigen", einem melancholischen Einzelgänger, der nach seinem Platz in der Welt sucht.

KOOZA ist die Rückkehr zu den Ursprüngen des Cirque du Soleil: Es verbindet zwei Zirkustraditionen – eine Akrobatikvorstellung und die Kunst der Clowns. Die Show unterstreicht die physikalischen Anforderungen an die menschliche Leistungsfähigkeit in all ihrer Pracht und Zerbrechlichkeit. Die alles wird in einer farbenfrohen Mischung präsentiert, voller frecher Situationskomik.

Die Reise des Unschuldigen bringt ihn in Kontakt mit einer Reihe komischer Charaktere, wie dem König, dem Trickster, dem Taschendieb und dem unausstehlichen Touristen mit seinem bösen Hund.

Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, Gelächter und Lächeln, Unruhe und Harmonie erforscht KOOZA die Themen Angst, Identität, Erkenntnis und Macht. Die Show ist in einer faszinierenden und exotischen visuellen Welt voller Überraschungen, Nervenkitzel, Schaudern, Waghalsigkeit und vollständiger Verwicklung angelegt.

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Auf Tournee in Polen, Deutschland, Großbritannien, Schweiz

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KOOZA - Kreativteam

  • Guy Laliberté

    Gründer und Creative-Führer

    Guy Laliberté wurde 1959 in Québec City geboren. Als Akkordeonspieler, Stelzenkünstler und Feuerschlucker gründete er Québecs ersten international bekannten Zirkus und wurde dabei von einigen Kollegen unterstützt. Guy Laliberté war schon damals ein kühner Visionär. Er erkannte und förderte das Talent der Straßenkünstler, die an dem Festival Fête Foraine de Baie-Saint-Paul teilnahmen, und gründete 1984 den Cirque du Soleil.

    Guy Laliberté war Vorreiter In Sachen Verschmelzung von Kulturen sowie von künstlerischen wie akrobatischen Disziplinen. Bis heute ist dies das ganz besondere Merkmal des Cirque du Soleil. Seit 1984 unterstützt er das Kreativteam bei der Ausarbeitung der einzelnen Shows und hat dazu beigetragen, dass die Zirkusakrobatik in den Reigen der anerkannten Kunstdisziplinen aufgenommen wurde.

    Der Cirque du Soleil ist inzwischen ein globales Unternehmen, und zwar sowohl im Hinblick auf seine Zusammensetzung als auch hinsichtlich seiner Aktivitäten und seiner Bedeutung. Guy Laliberté leitet jetzt ein Unternehmen, das auf fünf Kontinenten agiert.

    Im Oktober 2007 rief Guy Laliberté eine zweite lebensfüllende Initiative ins Leben. Er gründete die ONE DROP Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Armut zu bekämpfen, indem nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet wird.  Diese neue Vision basiert auf dem Wissen, dass das Recht auf Wasser für das Überleben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften weltweit ausschlaggebend ist, und steht für die Werte, auf die schon die Gründung des Cirque du Soleil zurückgeht:  Die Überzeugung, dass man im Leben das bekommt, was man selbst gegeben hat, und dass selbst die kleinste Geste eine positive Veränderung bewirken kann.

    Im September 2009 bereiste Guy Laliberté als erster kanadischer Tourist den Weltraum.  Er wollte mit dieser Aktion auf die Probleme bei der Wasserversorgung der Menschheit auf der Erde aufmerksam machen. Unter dem Motto Moving Stars and Earth for Water sollte diese erste sogenannte „Poetic Social Mission“ im Weltraum die Menschen auf künstlerische Art und Weise berühren: in einer 120-minütigen Online-Übertragung mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen in 14 Städten auf fünf Kontinenten – sogar in der internationalen Raumstation.

    Wichtige Preise und Auszeichnungen
    2012 wurde Guy Laliberté in die Hall of Fame der American Gaming Association aufgenommen. 2011 war er bereits in die kanadische Business Hall of Fame aufgenommen worden. 2010 erhielt Guy seinen eigenen Stern auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood. Im selben Jahr wurde Guy von der Regierung in Québec geehrt, indem er als Mitglied des „Ordre de la Pléiade“ vom Ritter (ein Titel, der ihm sechs Jahre zuvor verliehen wurde) zum Offizier befördert wurde. 2008 verlieh die Université Laval (Québec) Guy Laliberté die Ehrendoktorwürde, und ein Jahr zuvor wurde er von Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet, und zwar auf allen drei Ebenen: Québec, Kanada und weltweit. 2004 wurde ihm vom Generalgouverneur von Kanada der „Order of Canada“, die höchste Auszeichnung des Landes, verliehen. Im selben Jahr erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. 2003 wurde er vom Konzern Condé Nast im Rahmen des Programms „Never Follow“, einem Tribut an schaffende Künstler und Innovatoren, geehrt. 2001 kürte ihn die Académie des Grands Montréalais zum „Herausragenden Montrealer“. 1997 erhielt Guy Laliberté den Ordre National du Québec und somit die höchste Auszeichnung, die die Regierung von Québec überhaupt verleiht.


    Weitere Preise und Auszeichnungen

    2009
    Verleihung des Lifetime Achievement Award durch die Canadian Marketing Association

    2002
    Aufnahme in den kanadischen Walk of Fame

    1998
    Verleihung des Visionary Award durch das American Craft Museum (heute Museum of Arts and Design in New York)

    1996
    Verleihung des Vision nouvelle-Awards im Rahmen der 43. Gala du Commerce (Québec)

    1988
    Persönlichkeit des Jahres, Gala Excellence, Zeitung La Presse (Québec)

    1988
    Unternehmer des Jahres, Zeitung Les Affaires (Québec)

     

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  • David Shiner

    Autor und Regisseur

    David Shiner bringt die Menschen gerne zum Lachen, betrachtet die Clown-Darstellung aber durchaus als ernsthafte Kunstform. „Im Grunde ist der Clown eine Figur, die uns hilft, mit dem heiligen Teil unseres Selbst in Berührung zu bleiben“, so Shiner. „Die Rolle ist nicht einfach zu spielen. Das zentrale Wesensmerkmal des Clowns ist die Sehnsucht und der Wunsch, dem Leben Bedeutung abzugewinnen.“

    David Shiner, den man selbst vor allem als Clown kennt, begann seine Laufbahn als Straßenkünstler in Paris. Berühmt wurde er 1984, als er auf dem renommierten Zirkusfestival Cirque de Demain entdeckt wurde. In der Folgezeit trat er mit verschiedenen bekannten Ensembles auf, unter anderem im deutschen Zirkus Roncalli und im Schweizer Nationalzirkus Knie. Zwischen seinen Zirkus-Engagements tourte er gemeinsam mit dem Cirque du Soleil-Veteranen René Bazinet mit ihrer selbstkreierten Zwei-Mann-Show.

    Seine erste offizielle Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil ging David Shiner im Jahr 1990 ein, als er in Nouvelle Expérience auftrat. Mit dieser Show tourte er 19 Monate lang durch Kanada und die USA und trat dann ein weiteres Jahr lang in Las Vegas auf. Seine aufsehenerregenden Performances, bei denen er sich ins Publikum begab, zwischen den Zuschauern hindurch und über sie hinweg kletterte, und sein klassisches Improvisationstheater, bei dem er mit vier Zuschauern ein Stummfilm-Melodram nachspielte, machten ihn zum wohl berühmtesten Clown des Cirque. 1991 wurde die Show für HBO aufgezeichnet, und es folgten zahlreiche weitere TV-Auftritte, viele davon in der Tonight Show.

    Sein Spielfilmdebüt gab David Shiner 1992 in der Rolle eines Clowns im Film „Lorenzos Öl“. Im Folgejahr spielte er in Sam Shepards „Schweigende Zunge“ den Stichwortgeber für Bill Irwin. Gemeinsam mit Irwin ersann er dann die wortlose Zwei-Mann-Show Fool Moon. Die Musik dazu stammte von der Band Red Clay Ramblers, die auch in „Schweigende Zunge“ aufgetreten war. Diese abendfüllende Show des „inspirierten Irrsinns“ lief von 1992 bis 1999 und wurde in dieser Zeit auch in drei separaten Spielzeiten am Broadway aufgeführt. Fool Moon gewann 1999 einen Sonder-Tony Award für eine Live-Theateraufführung, einen Drama Desk Award für ein einzigartiges Theaterereignis sowie einen Special Achievement Award des Outer Critics Circle.

    Im Jahr 2000 spielte David Shiner in der von ihm konzipierten Rolle „Cat in the Hat“ den Gastgeber und Führer durch das Broadway-Musical „Seussical“. Dank der Unterstützung der Pugh Foundation konnte er in der Folge eine Show für das ACT Theatre in Seattle entwickeln, die er später in Teilen für seine Ein-Mann-Show David Shiner in the Round adaptierte.

    „Bei KOOZA geht es um menschliche Beziehungen und um die Dualität zwischen Gut und Böse“, sagt David Shiner. „Die Show präsentiert sich spaßig und fröhlich, leicht und offen. Sie nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Trotzdem stehen Ideen im Mittelpunkt. Wir erkunden im Laufe der Show Konzepte wie Angst, Identität, Anerkennung und Macht.“

    David Shiner wurde 1953 in Boston, Massachusetts, geboren.

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  • Serge Roy

    Kreativdirektor

    Serge Roy war bereits Teil der Cirque du Soleil-Familie, bevor das Unternehmen offiziell gegründet wurde.

    Er wuchs in einer hochmusikalischen Showbiz-Familie auf. Sein Vater war Saxophonist und arbeitete in den prosperierenden Kabarett-Kreisen in Québec. Serge Roy hatte neben der enormen Begeisterung für die Musik auch ein großes musikalisches Talent geerbt und trat bereits als Kind gelegentlich als professioneller Sänger auf. Er geriet fast versehentlich an die Popmusik und nahm sogar eine Hit-Single auf. Als diese veröffentlicht wurde, war er jedoch bereits auf der Suche nach einer anderen Richtung – einer Laufbahn, die künstlerisch anspruchsvoller und für ihn persönlich erfüllender sein sollte.

    Er studierte einige Jahre lang Theaterwissenschaften und spielte Schlagzeug. Aber erst als er die Künstlergemeinde Baie St. Paul besuchte, fügte sich alles, wie es sein sollte. Er befand sich in einer Zeit und an einem Ort, die von einem enormen kreativen Potenzial geprägt waren. Gilles Ste-Croix und Guy Laliberté stellten die Shows zusammen, die letztendlich zur Gründung des Cirque du Soleil führen sollten, und Serge Roy wusste sofort, dass dies der Ort war, an den er gehörte.

    Nachdem er 1984 und 1985 eine Weile als Bühnenmanager für die Show Le Cirque du Soleil gearbeitet hatte, verließ er das Unternehmen, um sich einige Jahre lang anderen Projekten zu widmen. 1989 kam er zum Cirque zurück und übernahm die Stelle des Tourneemanagers Nordamerika für die Show Nouvelle Expérience. 1992 und 1993 war er weiter als Tourneemanager für Saltimbanco tätig.

    Im Anschluss daran verfolgte er wieder gute zwei Jahre lang andere Projekte. 1995 konnte er der Anziehungskraft des Cirque erneut nicht widerstehen und wurde Koordinator für künstlerische Angelegenheiten für die Aufführungen der Show Alegría in Nordamerika und Tokio. Im selben Jahr schloss er sich – ebenfalls als Koordinator für künstlerische Angelegenheiten – der Europatournee des Saltimbanco-Ensembles an. Ebenfalls 1995 wurde Serge Roy künstlerischer Leiter von Quidam.

    Zwei Jahre später kehrte er aus Europa zurück und arbeitete als Koordinator für künstlerische Angelegenheiten für die Show Mystère, die im Treasure Island in Las Vegas lief. Bald darauf übernahm er während der Konzeptionsphase und der ersten Tour von Dralion in Nordamerika die Position des künstlerischen Leiters. Im Januar 2003 verließ er Quidam und kehrte als künstlerischer Leiter zu Saltimbanco, seiner „ersten Liebe“ zurück.

    In KOOZA präsentieren sich zwei Zirkus-Hauptattraktionen: Clowns und Akrobaten. „Diese beiden Kunstformen sind höchst unterschiedlich“, sagt Serge Roy. „Aber sie stehen seit Jahrhunderten miteinander in Verbindung. Sie kommen aus derselben Welt – der des Zirkus. Diese ganze Show versetzt uns zurück in einfachere, menschlichere Zirkustage, und sie bringt uns dem Publikum näher. Sie hat etwas sehr Geselliges, und erinnert an Darbietungen von Straßenkünstlern. Die Mischung aus Akrobatik- und Clown-Darbietungen hat ihre Wurzeln wirklich im Zirkus und macht den Cirque du Soleil seit jeher aus.“

    Serge Roy wurde 1957 in Montreal geboren.

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  • Stéphane Roy

    Bühnenbildner

    Stéphane Roy hat einen Abschluss von der National Theatre School of Canada und hat in über 100 Produktionen in Montreal und weltweit als Bühnenbildner und künstlerischer Leiter gearbeitet. Seine Hauptbetätigungsfelder sind Theater und Tanz, er war jedoch auch schon für Film und Fernsehen, in der Werbung und für Varieté-Shows tätig.

    Im Laufe seiner Karriere hat Stéphane Roy enge Arbeitsbeziehungen zu vielen künstlerischen Leitern und Ensembles geknüpft: Er entwarf die Bühnenbilder für verschiedene Stücke, die im Espace Go und im Théâtre du Nouveau Monde in Montreal aufgeführt wurden, und seit 1990 auch für Tanzproduktionen von international anerkannten Tanz-Ensembles wie La La La Human Steps und O Vertigo.

    Angesichts seines professionellen Hintergrunds, der Tatsache, dass sein Vater Architekt und seine Mutter im Theater beschäftigt war, und seiner einzigartigen gesellschaftlichen und künstlerischen Herangehensweise an die Gestaltung von Vorstellungsflächen war es nahezu unvermeidlich, dass Stéphane Roy früher oder später beim Cirque du Soleil landen würde. Seine Beziehung zum Cirque begann mit der Konzeption von Dralion, setzte sich bei Varekai, Zumanity und KOOZA fort, und geht nun bei Zarkana weiter.

    Seit 2011 ist Stéphane Roy einer von drei von der Montreal Nature Museums Group ernannten Artists in Residence, die biodynamische Verknüpfungen zwischen den vier naturwissenschaftlichen Museen der Stadt herstellen. Er ist auch für die Ausstellung The Warrior Emperor and China’s Terra Cotta Army im Montreal Museum of Fine Arts verantwortlich.

    Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, so z. B. von der Association Québécoise des Critiques de Théâtre, die ihn 1989 zur Entdeckung des Jahres in allen Kategorien kürte. 1992 erhielt er von derselben Gesellschaft eine Auszeichnung für das beste Bühnenbild. Weitere Anerkennungen seines Talents zollten ihm der Conseil des Arts de la Communauté Urbaine de Montréal, die Academy of Canadian Cinema and Television sowie die Académie Québécoise du Théâtre.

    „In der poetisch-fantastischen Welt von Zarkana stellt der Schauplatz, ein verlassenes baufälliges Theater, einen eigenständigen Charakter dar“, sagt Stéphane Roy. „Die Wände atmen, bewegen sich und singen. Was den Kunststil angeht, befinden wir uns am Beginn des letzten Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1930, irgendwo zwischen Gaudí, Klimt und Art Nouveau. Die organischen Formen sind eine Hommage an den großartigen französischen Glas- und Schmuckkünstler René Lalique.“

    Stéphane Roy lebt in Montreal.

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  • Marie-Chantale Vaillancourt

    Kostümdesignerin

    In den vergangenen 20 Jahren entwarf Marie-Chantale Vaillancourt Kostüme für zahlreiche Theater-, Tanz-, Opern- und Filmproduktionen. Ihre Arbeit, in der sie ihre beiden Spezialdisziplinen Bühnendesign und Kostümdesign verbindet, konnte schon rund um die Welt bewundert werden.

    Seit 1989 arbeitet sie besonders eng mit dem weltberühmten Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur Robert Lepage zusammen und entwarf die Kostüme für viele seiner Produktionen, darunter Les Sept Branches de la Rivière Ota, La Géométrie des Miracles, La Face Cachée de la Lune, die Growing Up Tournee von Peter Gabriel, La Trilogie des Dragons und KÀ für den Cirque du Soleil.

    Im Laufe der Jahre wurde Marie-Chantale Vaillancourt für ihre Arbeit mit vielen großen kanadischen Auszeichnungen geehrt. Sie erhielt unter anderem 1995 und 2005 die Masque de la Conception des Costumes. Außerdem kann sie auf zahlreiche Nominierungen zurückblicken, insbesondere für den Prix Jutra und den Genie Award, für den sie jeweils für ihre Arbeit mit Robert Lepage am Spielfilm Nô nominiert war.

    „Auch wenn KOOZA nicht unbedingt eine Clown-Show ist, so werden doch viele Figuren von Clowns gespielt“, bemerkt Marie-Chantale Vaillancourt. „Ich musste Klischees und Karikaturen vermeiden, deshalb habe ich mich mehr auf die Archetypen universeller, unveränderlicher Charaktere konzentriert.“ Die Designs haben eine gewisse Comic-Ästhetik, die jedoch durch die naive Sichtweise der Hauptfigur, des Unschuldigen, gefiltert wird.

    Ich hole mir die Inspiration für meine Kostüme aus vielen unterschiedlichen Quellen: Graphic Novels, Bilder von Gustav Klimt, Baron Münchhausen, die Mad Max-Filme, in Indien oder Osteuropa spielende Zeitreise-Filme... Dieses visuell naive, exotische und zeitlose Universum erinnert an eine Spielzeugwelt voller Zinnsoldaten und Kinderbücher, und vermittelt den Eindruck, Alice im Wunderland und den Zauberer von Oz könnten gleich um die Ecke kommen.“

    Marie-Chantale Vaillancourt wurde 1967 in Sept-Iles, Québec, geboren.

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  • Jean-François Côté

    Komponist

    Jean-François Côté, autodidaktischer Keyboarder, Komponist und höchst produktiver Musiker im Electro-Bereich, ist seit den 1980er Jahren in der Musikszene von Los Angeles sehr aktiv. Er hat bereits mit vielen bekannten Sängern und bahnbrechenden Bands aus Québec zusammengearbeitet. Er ist für seine innovativen Mischungen aus bestehenden Stilrichtungen und elektronischer Musik bekannt, die ein neues Ganzes ergeben.

    Jean-François Côté war als Jugendlicher ein vielversprechender Hockey-Spieler. Im Alter von 16 Jahren fand er jedoch zu seiner wahren Berufung als er begann, bei Rock- und Soul-Bands in der Musikszene von Montreal Keyboard zu spielen und dabei einen ganz eigenen Sound und Stil entwickelte. Zur selben Zeit hatte er einen Job als Sicherheitskraft bei der allerersten Show des Cirque du Soleil. „Nachts“, so erinnert er sich, „schlich ich mich an René Dupérés Keyboard, um Musik zu machen und an meiner Technik zu feilen.“

    Als Jean-François Côté Jahre später für die Sängerin Julie Masse Keyboard spielte, wurde der Cirque du Soleil-Komponist Benoit Jutras auf ihn aufmerksam. Diese Begegnung führte zu seiner ersten offiziellen Zusammenarbeit mit dem Cirque, bei der er als musikalischer Direktor und Dirigent für die Shows <<O>> und Mystère tätig war. Er komponierte auch den Sound der Taiko-Trommelsequenz im Cirque-Imax-Film Journey of Man.

    Laut Jean-François Côté ist der Cirque für einen Komponisten eine höchst stimulierende Arbeitsumgebung. „Trotz seiner Größe ist der Cirque seiner ursprünglichen Bestimmung treu geblieben: Man möchte dem Publikum erstklassige Shows bieten. Die Freiheiten, die der Cirque seinen kreativen Köpfen dabei lässt, sind absolut unerreicht.“

    Jean-François Côté ließ sich nach eigener Aussage bei den menschlich-humorvollen Aspekten von KOOZA von westlicher Popmusik, angefangen von 70er-Jahre-Funk bis hin zu Orchestermusik, inspirieren. Und er fügt hinzu: „ Ich habe mich auch von traditioneller indischer Musik und Filmmusik aus den 40ern und 50ern beeinflussen lassen – eine Zeit, die mir besonders gefällt.“

    Jean-François Côté wurde 1968 in Montreal geboren.

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  • Clarence Ford

    Choreograf

    Clarence Ford ist ein höchst aktiver Tänzer, Choreograf, Lehrer und Filmregisseur aus Toronto. Seine Arbeiten haben in Kanada, den USA und dem Rest der Welt für Begeisterung gesorgt. Er kooperiert gerne mit anderen Künstlern, hat bereits mit dem legendären James Brown zusammengearbeitet und Musikvideos für Robbie Williams und die Barenaked Ladies arrangiert, um nur einige zu nennen.

    Im Alter von fünf Jahren träumte Clarence Ford von einer Karriere als Profi-Hockeyspieler. In der High School war er ein erfolgreicher Leichtathlet. Er brach den kanadischen Schulrekord im 100-Meter-Lauf, woraufhin er für mehrere US-amerikanische Sportstipendien in Frage kam. Mit 17 entdeckte er den Tanz für sich und startete seine Karriere als Mitglied von Soul Express, einem Ensemble, das mehrfach in ganz Kanada auf Tournee war, bei Preisverleihungen und in TV-Shows auftrat und dem sogar eine eigene CBC-Sondersendung gewidmet wurde.

    Clarence Ford steht für einen innovativen Stil. Er war einer der ersten Choreografen in Nordamerika, die Streetdance- und Hip-Hop-Elemente in die Choreografien des olympischen Eiskunstlaufs und Synchronschwimmens einbauten. Zwei Eiskunstläufer gewannen mit seinen sensationellen Choreografien olympisches Gold.

    Clarence Ford war auch als Choreograf für verschiedene Eiskunstlauf-Shows, wie z. B. Stars on Ice, tätig und entwickelte preisgekrönte Programme für internationale Eiskunstlauf-Stars wie Kurt Browning, Scott Hamilton, Victor Kraatz und Shae-Lynn Bourne. Er arbeitete auch für kanadische Preisverleihungs-Shows, wie z. B. die Juno Awards, die Genie Awards und die Gemini Awards.

    Seine Arbeiten für die Filmindustrie führten ihn nach Los Angeles, auf die Westindischen Inseln und nach Europa, wo er als Choreograf für bedeutende Filmstudios wie DreamWorks, Universal und Miramax tätig war. Er arbeitete u. a. an den Spielfilmen „The Ladies Man“ mit Will Ferrell, „The Tuxedo – Gefahr im Anzug“ mit Jackie Chan und Jennifer Love Hewitt und „Undercover Brother“ mit Eddie Griffin und Billy Dee Williams. Von Clarence Ford stammen auch etwa 40 TV-Werbespots, und er ist Produzent, Regisseur und Choreograf für Modeschauen und zahlreiche Sonderveranstaltungen wie die Reebok Fashion Show bei Fashion Television. Auch Konzerte gehören zu seinem Repertoire: Er arbeitete für Arrested Development, Soul Decision und Sugar Jones als Produzent, Regisseur und Choreograf.

    Für den Cirque du Soleil war Clarence Ford 1997 zum ersten Mal tätig, als Debra Brown ihn einlud, an den Studio-Workshops teilzunehmen und einige Choreografien für die Cirque-Show La Nouba beizusteuern. Er nahm daraufhin am allgemeinen Trainingsprogramm an der internationalen Hauptgeschäftsstelle des Cirque in Montreal teil.

    Die Choreografie von KOOZA ist laut Clarence Ford von der Popkultur, dem exzentrischen Vaudeville-Tanz, von Jazz und Straßenkünstlerdarbietungen inspiriert. Er sagt: „Für mich geht es darum, dass die verschiedenen Elemente in der Choreografie verschmelzen und eine eigene Sprache daraus hervorgeht. Dies ruft Emotionen hervor, verkörpert Kraft und sorgt bei unserem Publikum für spannende Unterhaltung.“ 

    Clarence Ford wurde 1956 in Toronto geboren.

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  • Martin Labrecque

    Lighting Designer

    Martin Labrecque’s professional credits include more than 140 theatrical productions, as well as circus shows. Martin contributed to the critical success of several Quebec shows. He has won many Quebec awards for his lighting design in addition to several nominations. Martin Labrecque created the lighting for two critically acclaimed circus shows produced by Cirque Éloize, Rain and Nomade, as well as Cirque du Soleil shows Corteo, KOOZA, Viva ELVIS and Michael Jackson THE IMMORTAL World Tour before KURIOS – Cabinet of curiosities. In 2009, Martin designed the lighting for an eleven-hour show by Canadian author, director and actor Wajdi Mouawad, which was presented in the courtyard of the Palais des Papes in Avignon, France. He also worked on the show Paradis Perdu, directed by Dominic Champagne and presented in Montreal and Belles Soeurs (2011) directed by René Richard Cyr.

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  • Jonathan Deans

    Tongestalter

    Jonathan Deans, einer der begehrtesten Tongestalter in der Welt des Musicals, ist der Mann, der für die Klangumgebung von Viva ELVIS verantwortlich ist. Jonathan hat die Klanglandschaften von Saltimbanco, Mystère, <<O>>, La Nouba, Zumanity, KÀ, Corteo, The Beatles LOVE, KOOZA, Wintuk, CRISS ANGEL Believe und vor kurzem von OVO geschaffen und findet den kreativen und teamorientierten Ansatz, der beim Cirque verfolgt wird, äußerst anregend.

    Schon früh begeisterte sich Jonathan für Elektronik. Mit 15 stieg er als Schauspieler in die Royal Shakespeare Company ein, wo sein großes Interesse an Sound nach und nach mit den Elementen des Theaters verschmolz. Zuerst arbeitete er eine Weile als Toningenieur in der Musikbranche, und zwar in den Morgan Studios, wo er Kontakt zu Künstlern wie Cat Stevens, Paul Simon und Rick Wakeman hatte. Einige Jahre später führte ihn sein Weg zurück in die Theaterwelt. Anfangs war er im Royal Opera House tätig, dann im Covent Garden und später mischte er den Sound für das Musical A Chorus Line. Er landete einen Erfolg nach dem anderen. Als Toningenieur hat er den Sound für über ein Dutzend Produktionen gemischt, zu denen Evita, Cats, Bugsy Malone und The Sound of Music zählen.

    Der Erfolg, den Jonathan Deans als Toningenieur beim Mischen von Sound erzielte, führte dazu, dass er für das Musical Marilyn als Tongestalter engagiert wurde. Danach arbeitete er an weiteren West End-Shows wie Time, Les Misérables, Mutiny und Jean Seberg, denen die Broadway-Shows Ragtime, Fosse, King David, Damn Yankees, Taboo, Brooklyn, Lestat, Pirate Queen und Young Frankenstein folgten.

    Für Jonathan Deans sind die normalen Theater und das Grand Chapiteau des Cirque in Sachen Tongestaltung zwei recht unterschiedliche Welten. „Es herrschen andere technische Anforderungen, im Hinblick auf die Beschaffenheit und Schichtung von Musik und Sound gibt es aber keine Unterschiede“, erklärt er. „Meine Aufgabe besteht darin, für jede einzelne Produktion eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen. Und unabhängig davon, wo die Show aufgeführt wird, muss das Publikum akustisch wahrnehmen, dass man in eine neue Welt vordringt.“

    „Elvis spielt in der Show zwar nicht mit, aber all unsere Handlungen haben einen Bezug zu ihm. Es ist daher von großer Bedeutung, dass mit dem Soundsystem etwas geschaffen wird, das sich akustisch genauso stark auswirkt wie es bei visuellen Effekten der Fall ist. Und es muss natürlich Elvis würdig sein“, sagt Jonathan Deans. „Das für Viva ELVIS erbaute Theater ist riesig und wird daher seiner Legende gerecht. Um einen Klang hervorzurufen, der dieser Herausforderung entspricht, haben wir Subwoofer in den Boden eingebaut. Dadurch können wir die niedrige Resonanzfrequenz des Betonbaus selbst nutzen, um Unterschallvibrationen hinzuzufügen, durch die sich der Zuschauerraum infolge der live dargebotenen Musik buchstäblich bewegt. Daneben entstehen natürlich auch Klangeffekte.“

    Jonathan Deans wurde in England geboren und lebt im Großraum New York.

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  • Leon Rothenberg

    Tongestalter

    Leon Rothenberg bringt für seine Arbeit als Tongestalter einen vielfältigen und umfangreichen Hintergrund aus den Bereichen Komposition und Computerprogrammierung mit. 1995 studierte er Klassische Musik Nordindiens an der Sangit Mahabharati School in Mumbai, Indien. Gleichzeitig studierte er am Oberlin College, wo er jeweils einen Bachelor-Abschluss in Musik und in Computerwissenschaften erwarb. 2002 machte er am California Institute of the Arts einen MFA-Abschluss in Tongestaltung.

    Leon Rothenberg erinnert sich: „Wenn ich über Tongestaltung nachdenke, geschieht dies meiner Meinung nach auf sehr musikalische Weise. Schon als Kind wusste ich, dass ich die Musik zu meinem Beruf machen wollte und spielte viele verschiedene Instrumente. Ich habe aber auch viele Klangexperimente gemacht, so z. B. im Alter von etwa acht Jahren mit einem Tonbandgerät. Auf dem College begann ich Musik für Theaterstücke zu schreiben und erkannte, dass Tonkomposition und Tongestaltung für die Theaterbranche mir großartige Möglichkeiten eröffneten. Das fand ich spannend!“

    Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Leon Rothenberg als Produktionstechniker für Theaterinszenierungen an Colleges und Stadttheatern in Südkalifornien. Es dauerte nicht lange, bis seine Dienste auch bei größeren Veranstaltungen gefragt waren, so z. B. im Mark Taper Forum in Los Angeles und in New York. Im Jahr 2003 war er mitverantwortlich für die Tongestaltung einer großen Inszenierung von „King Lear“, die an mehreren Schauplätzen in Los Angeles und in Frankreich aufgeführt wurde. Leon Rothenberg arbeitete auch an verschiedenen experimentellen Animationsfilmen mit und gab Kurse in kreativem Zuhören und Tongestaltung.

    Seinen ersten Einsatz bei einer Cirque du Soleil-Show hatte er als Assistent des Tongestalters Jonathan Deans bei KÀ. Sie setzen ihre Zusammenarbeit bei Corteo, LOVE (im Mirage) und der Wander-Show KOOZA fort. Für letztere war Leon Rothenberg erstmals als Tongestalter für den Cirque tätig.

    Seinen tontechnischen Ansatz für Wintuk beschreibt er folgendermaßen: „Das Klangerlebnis soll mit dem visuellen Erlebnis eine perfekte Einheit ergeben, und jeder Zuschauer soll unabhängig davon, wo er sitzt, von der Show gefesselt und begeistert werden.“

    Leon Rothenberg wurde 1974 in Boston, Massachusetts, geboren.

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  • Rogé Francoeur

    Requisiteur

    Rogé Francoeur träumte in seiner Jugend von einer Schauspielkarriere, einen Namen sollte er sich jedoch später hinter und nicht auf der Bühne machen. Er studierte Kunstwissenschaft in Quebec und Bildhauerei an der York University in Toronto und begann im Anschluss daran, in der Requisitenausstattung für Film, Theater und Fernsehen zu arbeiten..

    Rogé Francoeur war zunächst als Bühnendekorateur, Modellbauer und Requisiteur tätig. Er wirkte an zahlreichen Spielfilmen mit, u. a. auch an Emile Radoks „Taming of the Demons“ aus dem Jahr 1985. Dieser Film war für seinen weiteren Karriereverlauf entscheidend. Er brachte seine dreidimensionale Sichtweise auch bei „Der Schatten des Wolfes“ (1992) von Jacques Dorfmann, dem Fernsehfilm „Zelda“ (1993) von Pat O'Connor und bei„Screamers – Tödliche Schreie“ (1995) von Christian Duguay ein.

    1996 arbeitete Rogé Francoeur als Kreativ-Assistent, Bühnendekorateur und Modellbauer für die bedeutende Filmausstellung Cinema Avenue Japan in Tokio. In den vergangenen sechs Jahren unterrichtete er Requisitendesign und Bühnenmalerei an einem College in Saint Hyacinthe, Québec, und erwirbt aktuell mit einer Arbeit zum Thema Showgestaltung einen Lehramts-Master-Abschluss.

    Rogé Francoeur arbeitete erst 1992 zum ersten Mal offiziell mit dem Cirque zusammen, als er gemeinsam mit Kostümdesigner Dominique Lemieux für Saltimbanco tätig war. Zusammen mit Bühnenbildner Michel Crête erstellte er 1993 und 1994 Requisiten für die Shows Mystère und Alegría. Seit 2003 ist er Berater für Konzeptions- und Gestaltungsprojekte des Cirque und arbeitet auch eng mit der Kostümdesign-Abteilung zusammen. Seine Arbeit für Alegría hat laut seiner eigenen Aussage die Aufmerksamkeit des Unternehmens auf ihn gelenkt, und er durfte bei KOOZA zum ersten Mal als Designer für eine Cirque-Show tätig werden.

    „KOOZA ist eine Entdeckungsreise in die Welt der Clowns, wie sie der Imagination von David Shiner entsprungen ist“, erklärt Rogé Francoeur. „Die Darbietungen der Komiker haben ein sehr hohes Niveau, und die Requisiten dürfen den Figuren niemals die Schau stehen. Ich bin stets darum bemüht, alle Requisiten einfach und ergonomisch zu gestalten. Außerdem sollen sie sich nahtlos ins Bühnenbild einfügen. Ich verfolge beim Requisitendesign einen impressionistischen Ansatz: Die Requisiten sind oftmals erst dann vollständig erkennbar, wenn sie aus der Ferne betrachtet oder beleuchtet werden.“

    Rogé Francoeur wurde 1963 in Macamic, Québec, geboren.

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  • Danny Zen

    Entwickler von Akrobatikausrüstung und Bühnentechniker

    Danny Zen kam 1990 zum Cirque du Soleil und arbeitete als Schweißer in den Unternehmenswerkstätten. Noch im selben Jahr ging er mit auf die erste Europatournee von Le Cirque Réinventé und arbeitete anschließend als Schweißer, Monteur, Mechaniker und Chef-Platzanweiser für Nouvelle Expérience. 1992 war er als Zelttechniker auf der Tour von Saltimbanco dabei.

    Seit 1993 arbeitet Danny Zen an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Kreativateliers des Cirque du Soleil. Seine innovativen Arbeiten als Bühnentechnikleiter und Technikexperte sind zu einem großen Teil für die hohen Standards verantwortlich, die der Cirque bei der Schulung seiner Bühnentechniker ansetzt, und die dafür sorgen, dass die Sicherheit von Artisten und Technikern zu jeder Zeit gewährleistet ist.

    Danny Zen hat an der National Circus School in Montreal gearbeitet und im Laufe der Jahre zur Entwicklung fast der gesamten Luftakrobatik-Ausrüstung beigetragen, die in den Cirque du Soleil-Shows Alegría, Mystère, Quidam, Dralion, Varekai, <<O>>, La Nouba und KÀ zum Einsatz kommt. 1996 fungierte er als Bühnentechnikleiter für Quidam. 2008 entwarf er die Bühnentechnik und die Ausrüstung für die Akrobatik-Show anlässlich der 400-Jahr-Feier von Québec City.

    Zarkana ist nach Corteo und KOOZA Danny Zens drittes Engagement als Entwickler von Akrobatikausrüstung und Bühnentechniker für den Cirque du Soleil.

    „Die Akrobatikausrüstung für Zarkana sollte zur Gesamtdekoration der Show passen, die sich am Stil der 1930er Jahre orientiert“, so Danny Zen. „Die Handlung der Show ist auch in dieser Zeit angesetzt. Mich faszinieren die Kurven und die organischen Formen dieser Epoche, und ich habe mich von Lalique, dem französischen Glas- und Schmuckkünstler der Art Nouveau, und vom spanischen Architekten und Ingenieur Calatrava inspirieren lassen.“

    Danny Zen wurde in Saint-Luc, Québec, geboren.

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  • André Simard

    Akrobatik-Choreograph

    André Simard arbeitete seit 1987 beim Cirque du Soleil, als er einen Akt am freischwingenden Trapez für Nouvelle Expérience entwarf, der bei der Trapezkunst in großer Höhe eine wahre Revolution auslöste. Seitdem hat Simard die meisten Trapezakte der 13 Shows des Cirque du Soleil, die momentan weltweit gezeigt werden, entworfen.

    Seit über 30 Jahren gelingt es André Simard, seine drei Fachgebiete harmonisch zu vereinen: bildende Kunst, Hochleistungssport und Zirkus. In den frühen 70er Jahren war er Mitglied der kanadischen Gymnastik-Nationalmannschaft, während er gleichzeitig am Institut des Arts Graphiques in Montreal studierte. Außerdem trainierte er Clowns und andere Unterhaltungskünstler am Centre Immaculée-Conception in Montreal, einem Vorläufer der École Nationale de Cirque in Montreal, während er sich für seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München vorbereitete. Er sagt von sich, dass er ständig die Regeln der Biomechanik im Bereich des Sports mit der Ausdruckskraft der darstellenden Künste zu verschmelzen versucht. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in seiner Lehrtätigkeit an der École Nationale de Cirque wie auch am Centre National des Arts du Cirque in Châlons-sur-Marne und an der École Nationale de Cirque de Rosny-sous-Bois, beide in Frankreich, wider.

    1995 gründete er das Studio de Création les Gens d’R in Montreal, ein künstlerisches Unternehmen, das ihm die Gelegenheit gab, an die Grenzen des gefühlsmäßigen Ausdrucks durch Trapezkunst vorzustoßen. Im Jahr 2001 stellte diese Truppe die Weltpremiere der Show „Échos“ in Wien vor. Die Vorführung wurde von den Organisatoren der berühmten Biennale in Wien in Auftrag gegeben.

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  • Florence Cornet

    Maskenbildnerin

    Florence Cornet setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten aktiv mit der Frage auseinander, wie sie die Zuschauer mit ihren Make-up-Designs in den Bann ziehen kann.

    Nach Abschluss ihres Studiums am Collège de Sainte-Foy in Quebec Anfang der 1980er Jahre besuchte Cornet Make-up-Kurse bei dem Bühnenbildner Yvan Gaudin. Diese Erfahrung erweckte ihre Leidenschaft für ihr künftiges Metier. Cornet setzte ihre Ausbildung an der Mytho Maquillages-Schule von Mikie Hamilton fort. Ihre überaus produktive berufliche Laufbahn begann, als sie noch keine 20 Jahre alt war.

    Cornet absolvierte 1985 ein Maskenbildner-Praktikum in Frankreich, das ihr unter anderem ein doppeltes Engagement als künstlerische Leiterin und Bühnenbildnerin einer multikulturellen Show beim internationalen Marionettenfestival einbrachte. Seitdem hat sie sich bei einer eindrucksvollen Vielfalt an Projekten in den Bereichen Make-up, Kostümdesign, künstlerische Leitung und Marionetten einen Namen gemacht. In Quebec hat sie an rund 200 Produktionen mitgewirkt. Cornets Werk war in Produktionen am Théâtre Petit à Petit, am Théâtre du Trident, am Théâtre de la Licorne und am Théâtre du Nouveau Monde zu sehen. Sie hat mit vielen namhaften Theaterregisseuren in Quebec zusammengearbeitet, z. B. Serge Denoncourt, Dominic Champagne, Claude Poissant, Wajdi Mouawad, Denise Guilbault, Michel Lemieux und Victor Pilon.

    Cornet erteilt seit mehr als 20 Jahren an verschiedenen Theaterschulen einschließlich der nationalen Zirkusschule in Montreal Unterricht für angehende Maskenbildner. Darüber hinaus hat sie in Film und Fernsehen gearbeitet, insbesondere als Hauptmaskenbildnerin bei der kanadischen Fernsehserie „Hommes en Quarantaine“. Im Jahr 2000 wurde sie für einen Gémeaux (Kategorie bestes Make-up) für ihre Arbeit an „Une Âme Immortelle“, einer Produktion der Cine Qua Non Film unter Regie von Bernar Hébert, ausgezeichnet.

    Florence Cornet hat bereits in der Vergangenheit für den Cirque du Soleil gearbeitet. Im Jahr 2004 wirkte sie bei KÀ und verschiedenen Sonderveranstaltungen als Maskenassistentin mit. Bei KOOZA arbeitete sie zum ersten Mal als Maskenbildnerin für das Unternehmen. „Ich habe mit Texturen experimentiert, die vom Nahen Osten und Afrika inspiriert, und von Gold, Juwelen, gleißendem Licht und Erde getragen sind. Ich habe mich für einen Stil entschieden, der spontane Gestik fördert, und asymmetrische Linien, das Instinktive und das Rituelle hervorhebt.“

    Florence Cornet lebt seit 20 Jahren in Montreal. Sie wurde 1963 in Toulon in Südfrankreich geboren. Im Alter von fünf Jahren zog sie nach Quebec.

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