Martin Labrecque
Lichtgestalter (Kooza, Corteo)
Martin hat im Laufe seines Berufslebens unter anderem schon an über 100 Theaterproduktionen mitgewirkt. KOOZA ist nach seinem Debut mit Corteo die zweite Cirque du Soleil-Show, für die er für die Beleuchtung zuständig ist.
Aus beruflicher Sicht hat Martin Labrecque bisher an etwa 100 Theaterproduktionen mitgewirkt. Er leistete einen Beitrag zu dem für uns wichtigen Erfolg mehrerer in Quebec aufgeführter Shows wie „L'Homme en Lambeaux“ im Jahr 2001. Bei dieser Show wurde er für seine Lichtgestaltung ausgezeichnet. 2003 schrieb er zusammen mit Patrice Dubois eine Show über das Leben von Orson Welles: „Everybody's Welles Pour Tous“. Für diese Show wurde ihm die Auszeichnung „Masque de la Meilleure Production Montréal“ verliehen. Er erhielt zwei weitere Masque-Auszeichnung: 2005 für seine Arbeit bei „Le Peintre des Madonnes“ und 2007 für Hosanna. Beide Shows standen unter der Leitung von Serge Denoncourt. Seine Lichtgestaltung für andere Shows hat ihm ein Dutzend Auszeichnungen eingebracht.
Bevor sich Martin Labrecque dem Cirque du Soleil anschloss, kreierte er die Beleuchtung für zwei berühmte Zirkusshows: Rain und Nomade des Cirque Eloize. Bei diesen Shows fungierte Daniele Finzi Pasca, der später für den Cirque du Soleil die Show Corteo schrieb und leitete, als Intendant.
Bei KOOZA arbeitete Martin zum ersten Mal mit dem Intendanten David Shiner zusammen. „David meinte gleich zu Beginn: ‚Ich möchte, dass die Menschen meine Clowns sehen‘“, erinnert er sich. „Eine der Herausforderungen, denen ich mich ausgesetzt sah, bestand daher darin, die Gesichter der komischen Figuren zu betonen, denn dies ist wichtig, damit man ihre Ausdruckskraft auch richtig schätzen kann. Natürlich darf dadurch das Gleichgewicht der Show insgesamt nicht gestört werden und auch bei ästhetischen Aspekten darf man keine Abstriche machen. Das war ganz schön schwer, weil man sie von allen Seiten der sich auf 280 Grad erstreckenden Bühne sehen muss.“
Martin Labrecque wurde 1972 in Montreal geboren.