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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

«O»

Mit seiner zeitlosen Produktion "O" webt der Cirque du Soleil eine Vorstellung rund um das Element Wasser und verbindet dabei Kunst, Surrealismus und Theaterromantik. Das von der Unendlichkeit und Eleganz reinen Wassers inspirierte "O" zollt der Schönheit des Theaters Tribut – von einfachstem Straßentheater bis zu aufwändigen Opern. Hier ist alles möglich, und die Dramen des Lebens spielen sich vor unser aller Augen ab. Das Ensemble aus Akrobaten, Synchronschwimmern, Tauchern und Schauspielern von Weltklasse agiert in, auf und über dem kühlen Nass und entführt Sie in eine atemberaubende Wasserwelt. Nur im Bellagio, Las Vegas.

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«O» - Kreativteam

  • Guy Laliberté

    Gründer und Creative-Führer

    Guy Laliberté wurde 1959 in Québec City geboren. Als Akkordeonspieler, Stelzenkünstler und Feuerschlucker gründete er Québecs ersten international bekannten Zirkus und wurde dabei von einigen Kollegen unterstützt. Guy Laliberté war schon damals ein kühner Visionär. Er erkannte und förderte das Talent der Straßenkünstler, die an dem Festival Fête Foraine de Baie-Saint-Paul teilnahmen, und gründete 1984 den Cirque du Soleil.

    Guy Laliberté war Vorreiter In Sachen Verschmelzung von Kulturen sowie von künstlerischen wie akrobatischen Disziplinen. Bis heute ist dies das ganz besondere Merkmal des Cirque du Soleil. Seit 1984 unterstützt er das Kreativteam bei der Ausarbeitung der einzelnen Shows und hat dazu beigetragen, dass die Zirkusakrobatik in den Reigen der anerkannten Kunstdisziplinen aufgenommen wurde.

    Der Cirque du Soleil ist inzwischen ein globales Unternehmen, und zwar sowohl im Hinblick auf seine Zusammensetzung als auch hinsichtlich seiner Aktivitäten und seiner Bedeutung. Guy Laliberté leitet jetzt ein Unternehmen, das auf fünf Kontinenten agiert.

    Im Oktober 2007 rief Guy Laliberté eine zweite lebensfüllende Initiative ins Leben. Er gründete die ONE DROP Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Armut zu bekämpfen, indem nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet wird.  Diese neue Vision basiert auf dem Wissen, dass das Recht auf Wasser für das Überleben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften weltweit ausschlaggebend ist, und steht für die Werte, auf die schon die Gründung des Cirque du Soleil zurückgeht:  Die Überzeugung, dass man im Leben das bekommt, was man selbst gegeben hat, und dass selbst die kleinste Geste eine positive Veränderung bewirken kann.

    Im September 2009 bereiste Guy Laliberté als erster kanadischer Tourist den Weltraum.  Er wollte mit dieser Aktion auf die Probleme bei der Wasserversorgung der Menschheit auf der Erde aufmerksam machen. Unter dem Motto Moving Stars and Earth for Water sollte diese erste sogenannte „Poetic Social Mission“ im Weltraum die Menschen auf künstlerische Art und Weise berühren: in einer 120-minütigen Online-Übertragung mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen in 14 Städten auf fünf Kontinenten – sogar in der internationalen Raumstation.

    Wichtige Preise und Auszeichnungen
    2012 wurde Guy Laliberté in die Hall of Fame der American Gaming Association aufgenommen. 2011 war er bereits in die kanadische Business Hall of Fame aufgenommen worden. 2010 erhielt Guy seinen eigenen Stern auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood. Im selben Jahr wurde Guy von der Regierung in Québec geehrt, indem er als Mitglied des „Ordre de la Pléiade“ vom Ritter (ein Titel, der ihm sechs Jahre zuvor verliehen wurde) zum Offizier befördert wurde. 2008 verlieh die Université Laval (Québec) Guy Laliberté die Ehrendoktorwürde, und ein Jahr zuvor wurde er von Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet, und zwar auf allen drei Ebenen: Québec, Kanada und weltweit. 2004 wurde ihm vom Generalgouverneur von Kanada der „Order of Canada“, die höchste Auszeichnung des Landes, verliehen. Im selben Jahr erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. 2003 wurde er vom Konzern Condé Nast im Rahmen des Programms „Never Follow“, einem Tribut an schaffende Künstler und Innovatoren, geehrt. 2001 kürte ihn die Académie des Grands Montréalais zum „Herausragenden Montrealer“. 1997 erhielt Guy Laliberté den Ordre National du Québec und somit die höchste Auszeichnung, die die Regierung von Québec überhaupt verleiht.


    Weitere Preise und Auszeichnungen

    2009
    Verleihung des Lifetime Achievement Award durch die Canadian Marketing Association

    2002
    Aufnahme in den kanadischen Walk of Fame

    1998
    Verleihung des Visionary Award durch das American Craft Museum (heute Museum of Arts and Design in New York)

    1996
    Verleihung des Vision nouvelle-Awards im Rahmen der 43. Gala du Commerce (Québec)

    1988
    Persönlichkeit des Jahres, Gala Excellence, Zeitung La Presse (Québec)

    1988
    Unternehmer des Jahres, Zeitung Les Affaires (Québec)

     

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  • Franco Dragone

    Intendant

    Zahlreiche Werke des Cirque du Soleil tragen den Stempel von Franco Dragone und seiner Vision, die poetisch und gesellschaftlich geprägt ist. Zwischen 1985 und 1998 war Franco Dragone für die Leitung von sage und schreibe 10 Inszenierungen zuständig: Cirque du Soleil (1985), La Magie Continue (1986), We Reinvent the Circus (1987), Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993) Alegría (1994), Quidam (1996), La Nouba und „O“ (1998). Er übernahm auch die Leitung der Vollversion von Alegría, die im Frühjahr 1999 uraufgeführt wurde.

    Franco Dragone leistete einen wichtigen Beitrag zur Verschmelzung von Kulturen und künstlerischen Disziplinen, die für diese Inszenierungen so typisch ist. Vor seinem Einstieg beim Cirque du Soleil im Jahr 1985 war er an einigen europäischen Theatern tätig.

    Franco Dragone wurde in Italien geboren, wuchs aber in der belgischen Industriestadt La Louvière auf. Kurz nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt gründete Franco Dragone im Jahr 2000 Dragone, ein Unternehmen, bei dem die künstlerische Schöpfung und Produktion im Vordergrund steht.

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  • Gilles Ste-Croix

    Artistic Guide

    Als Gilles Ste-Croix seinen Eltern erzählte, dass er im Show-Business arbeiten möchte, sagten sie: „Alles, nur das nicht!“ Ste-Croix ist in Quebec auf dem Land aufgewachsen, war aber immer fest entschlossen, nicht dort zu bleiben. Also wurde er ein Anhänger der Hippiekultur und ein Nomade, der in Kommunen lebte und die obligatorische 60er-Pilgerreise zur Westküste machte. Dort lebte er ebenfalls in Kommunen und leitete einige Theatergruppen.

    Ste-Croix versuchte zwar, sich anzupassen und arbeitete sogar einige Zeit in einem Architekturbüro, er wusste aber immer schon, dass er für eine typische Unternehmenskarriere einfach nicht gemacht ist. Dabei verlief seine Suche nach einer beruflichen Laufbahn jedoch nie ziellos oder unklar. Er sagt, dass er schon seit der Teenager-Zeit sehr ehrgeizig war und immer schon den Drang hatte, andere zu unterhalten. Sein ungewöhnlicher Einstieg ins Show-Business kam dann dennoch sehr unerwartet.

    In den späten 70ern lebte Gilles Ste-Croix in einer Kommune in Victoriaville (Quebec), wo er Äpfel erntete, um Geld zu verdienen. Eines Tages kam er auf die Idee, dass ihm die Arbeit sehr viel leichter fallen würde, wenn er die Leiter an seinen Beinen befestigen konnte – und so entstanden seine ersten Stelzen.

    Ein Freund erzählte ihm dann zufällig vom Bread and Puppet Theater im nahegelegenen Vermont, bei dem viele Darbietungen auf Stelzen basierten. Ste-Croix machte sich also auf den Weg zu diesem Theater und erkannte dort, dass ihm seine Erfahrung bei der Apfelernte tatsächlich in der weiteren Unterhaltungsbranche hilfreich sein könnte.

    1980 gründete Gilles Ste-Croix gemeinsam mit einer Straßenband die Échassiers de Baie-Saint-Paul und organisierte mit ihnen ein Straßenfest namens Fête foraine de Baie-Saint-Paul, das 1984 dann zur Gründung des Cirque du Soleil mit Guy Laliberté beitrug.

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  • Michel Crête

    Bühnenbildner

    Von 1990 bis 1998 gingen die Bühnenbilder sämtlicher Produktionen des Cirque du Soleil auf den Ideenreichtum von Michel Crête zurück: Nouvelle Expérience, Fascination, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“ und La Nouba. Er beteiligte sich auch am Design der drei Theater, in denen in Las Vegas und Orlando Shows des Cirque du Soleil aufgeführt werden. 1998 wurde Michel Crête für „O“ der Entertainment Design Award für die „Produktion des Jahres“ verliehen.

    Michel Crête schloss sich dem Cirque du Soleil 1986 als Kostümdesigner für die Show We Reinvent the Circus an. Für die von ihm im Rahmen dieser fürs Fernsehen aufgezeichneten Show geleistete kreative Arbeit wurden ihm ein Gémeaux und ein Gemini verliehen (kanadische Auszeichnungen für Fernsehkünstler), und zwar für die besten Kostüme einer Varietévorstellung.

    Nachdem Michel Crête 1984 sein Studium an der National Theatre School of Canada in Bühnenbildentwurf abschloss, wurde er in Montreal schnell zu einem der begehrtesten Bühnenbildner für Theater. Von 1985 bis 1991 entwarf er Kostüme und Bühnenbilder für nahezu 40 Theaterstücke und arbeitete dabei mit berühmten Intendanten und angehenden Stars der Québecer Theaterszene zusammen. Dreimal in Folge, und zwar von 1989 bis 1991, verlieh ihm das Théâtre du Nouveau Monde in Montreal den Prix Gascon-Roux für das beste Bühnenbild.

    2001 entwarf er das Zirkuszelt und Bühnenbild für Cheval, einer Produktion der von Gilles Ste-Croix gegründeten Theatergesellschaft Cheval-Théâtre.

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  • Dominique Lemieux

    Kostümdesignerin

    Dominique Lemieux entwarf zwischen 1989 und 1998 sämtliche Kostüme, die bei den Vorstellungen des Cirque du Soleil zum Einsatz kamen. Jede einzige Show trägt ihre ganz persönliche Note, von We Reinvent the Circus (1989) über Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993), Alegría (1994), Quidam (1996), <<O>> und La Nouba (1998) bis hin zu Corteo (2005).

    Als Kostümdesignerin trägt Dominique Lemieux eine große Verantwortung, denn hier geht es nicht nur darum, Artisten mit Kostümen zu versorgen. Ihr Design spielt beim Schaffen der fantastischen Wesen, die sich im Universum des Cirque du Soleil tummeln, eine wichtige Rolle.

    Mit Expertenblick vereint Dominique Lemieux Farben, Muster und Stoffe, und so entstehen bezaubernde Kostüme. Bei der Auswahl des Materials werden jedoch nicht nur ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt. Für Dominique Lemieux ist es besonders wichtig, wie Fasern auf Hautkontakt, Bewegung, Feuer oder Wasser reagieren. Die Anforderungen der Artisten stehen dabei stets im Vordergrund.

    Schon seit ihrer Kindheit begeistert sich Dominique Lemieux für das Zeichnen. Aus diesem Grund entschied sie sich auch, Bildende Kunst an der Concordia University zu studieren. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie als Kunstdesignerin und Illustratorin von Kinderbüchern. Später meldete sie sich an der kanadischen National Theatre School (NTS) für einen Kurs in Bühnenbildentwurf an. Sie belegte Seminare in Zeichnen und Kostümdesign, und diese Wahl gab ihrer beruflichen Laufbahn eine völlig neue Richtung.

    Von 1986 bis 1988 arbeitete sie als Assistentin von François Barbeau, einem der berühmtesten Kostümdesigner Montreals, und unterrichtete zudem am NTS. Während dieser Zeit konnte man ihre Werke auf allen Bühnen der Stadt bewundern. Schon bald kamen Intendanten aus allen Bereichen der Theaterwelt Québecs auf sie zu, um Kostüme in Auftrag zu geben.

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  • Benoit Jutras

    Komponist und musikalischer Leiter

    Als Komponist und musikalischer Leiter haucht Benoit Jutras den Stücken Leben ein, die die Sinne der Zuschauer und Musikliebhaber gleichermaßen berühren. Beim Cirque du Soleil hat er die Soundtracks zu Quidam, “O” und La Nouba geschrieben. Er komponierte auch den Soundtrack zum IMAX-Film Cirque du Soleil – Journey of Man (eine Gemeinschaftsproduktion von Sony Pictures Classics und Cirque du Soleil), sowie zum Film Alegría, der von Franco Dragone produziert wurde. Für Letzteren erhielt er den Filmpreis „Prix Jutra“ (Quebec). Bevor Benoit die Musik zu diesen fünf Produktionen in Eigenregie komponierte, war er bereits ein äußerst geschätzter Mitarbeiter von Cirque du Soleil.

    1987 wurde er Mitglied des Teams von We Reinvent the Circus, wo er drei Jahre lang als musikalischer Leiter arbeitete. 1990 wurde er zu einem der Komponisten und zum musikalischen Leiter für die Europa-Tournée der Show ernannt. Er arbeitete damals zusammen mit René Dupéré an der Musik für Mystère und Fascination. Außerdem schrieb er als musikalischer Leiter einige Stücke für die Sondervorstellung des Cirque du Soleil beim G7-Gipfeltreffen in Halifax im Jahre 1995.

    1996 wurde Benoit beim Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo als bester Zirkus-Komponist ausgezeichnet. Mit diesem Preis wurde er für seine Tätigkeit als Komponist und musikalischer Leiter für eine Show in der Schweiz, die von Cirque du Soleil und Circus Knie gemeinsam geschaffen wurde, ausgezeichnet.

    Im Jahre 2000 komponierte er die Musik zu Francesco il musical, einer italienischen Produktion, die das Leben und die Zeit des Franz von Assisi beschreibt. Dieses Werk wurde in Assisi aufgeführt, um das neue Jahrtausend einzuläuten.

    Zu den Kinofilmen, für die Benoit die Original-Soundtracks schrieb, gehören Die andere Seite des Mondes (2003) von Robert Lepage und Borderline (2007),einFilm von Lyne Charlebois. Darüber hinaus komponierte er die Musik zum TV-Film The Wind in the Willows (2006), einer Gemeinschaftsproduktion der BBC und der CBC unter der Regie von Rachel Talalay.

    2005 schrieb Benoit die Musik zu Le Rêve, einer Show, die im Theater des Wynn Hotels in Las Vegas aufgeführt wurde. Im Jahre 2008 komponierte er drei Stücke, die bei den Feierlichkeiten rund um den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Yankee-Stadion in New York gespielt wurden. Im selben Jahr wurde er mit der Komposition der Musik für die „Glow in the Park Parade“ beauftragt, die von der Freizeitpark-Kette Six Flags in den USA, Neuengland und Mexiko erschaffen wurde.

    Benoit Jutras absolvierte sein Masterstudium in Komposition am Musikkonservatorium in Montréal und erhielt von dort auch zwei bedeutende Auszeichnungen.

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  • Debra Brown

    Choreographin

    Debra Brown hat sich mit ihren unvergleichlichen Choreografien aus akrobatischen und tänzerischen Elementen weltweit einen Namen gemacht. Sie trat dem Cirque du Soleil 1987 als Choreografin für We Reinvent the Circus bei, und übernahm danach die Choreografie für die Shows Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Alegría, Mystère, Quidam, <<O>>, La Nouba, Corteo, für einen Akt von Zumanity sowie für ZED und Zarkana. Außerdem hat sie mit Artisten und Ensembles der unterschiedlichsten Disziplinen zusammengearbeitet, wie 1990 beim Festival Mondial du Cirque de Demain (Paris), der Oper The Ghosts of Versailles (Die Geister von Versailles) von John Corigliano, die in der Metropolitan Opera in New York aufgeführt wurde, sowie bei Wagners Ring-Zyklus, der in der Lyric Opera von Chicago auf dem Programm stand. 1994 kreierte und produzierte Brown Apogée, ein 50-minütiges Ballett auf dem Trampolin, das in Toronto uraufgeführt und außerdem in Los Angeles und San Francisco im Rahmen von „Passport ’96“ aufgeführt wurde, einer von Elizabeth Taylor und Magic Johnson ins Leben gerufenen Benefizveranstaltung für die AIDS-Hilfe. 1995 arbeitete sie zusammen mit Luciano Pavarotti an La Fille du Régiment (Die Tochter des Regiments), das in der Metropolitan Opera von New York aufgeführt wurde. Debra übernahm die Choreografie für das Video Jaded von Aerosmith und sorgte 2001 bei den American Music Awards für eine dynamische Vorstellung. Im selben Jahr war sie für die Choreografie von Madonnas Welttournee Drowned zuständig. Debra Brown hat zudem mit Größen des Musikgeschäfts wie Shakira, Wyclef Jean, Céline Dion und Madonna zusammengearbeitet. Zu ihren Filmwerken zählen unter anderem Catwoman, Van Helsing und Barneys großes Abenteuer. 1997 erhielt sie im Rahmen der 14. Verleihung der Bob Fosse-Auszeichnungen in Los Angeles den Preis für Innovative Choreografie. Dadurch sollte ihr herausragender Beitrag im Bereich Choreografie und Tanz gewürdigt werden. 2002 wurde ihr für ihre Choreografie einer Nummer, die von Cirque du Soleil für die Academy Awards geschaffen wurde, ein Emmy verliehen.

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  • Luc Lafortune

    Lichtgestalter

    Luc Lafortune ist bei der Show KÀ für die Beleuchtung zuständig, und dies ist sein zwölftes Werk, an dem er für Cirque du Soleil arbeitet. Er wird seit der Gründung von Cirque du Soleil, also seit 1984, mit dem Zirkus in Verbindung gebracht. Damals war er als Lichttechniker hinter der Bühne tätig. Im darauffolgenden Jahr saß er bei der 8-monatigen Tournee der jungen Truppe an der Beleuchtungssteuerung. 1986 übernahm er die Rolle des Lichtgestalters. Seitdem konnten seine Lichtkreationen auf der ganzen Welt bewundert werden.

    Beim Cirque du Soleil kam seine Kunst in den Shows We Reinvent the Circus, Fascination, Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“, La Nouba, Dralion, Varekai und Zumanity zur Wirkung. Als von der Show Quidam ein Video aufgenommen wurde, fungierte er zudem als Kodirektor für Fotografie.

    2002 entwarf er zusammen mit dem Intendanten Robert Lepage die Beleuchtung für die Welttournee des britischen Sängers Peter Gabriel, die unter dem Titel Growing Up veranstaltet wurde. Viele andere international erfolgreiche Künstler und Gruppen nutzten sein Talent für ihre Zwecke. Seit 1996 hat er beispielsweise mit No Doubt, The Eagles, Gipsy Kings und mit dem schweizer Zirkus Salto Natale zusammengearbeitet.

    Luc Lafortune hat an der Concordia University in Montreal Theaterproduktion studiert. Ursprünglich war er aber eher am Entwerfen von Bühnenbildern interessiert. „Eines Tages erkannte ich bei einer Probe, wie Licht einen Raum völlig neu definieren sowie den bildlichen Ausdruck und Geist einer Show wesentlich beeinflussen kann“, erklärt er. Durch dieses Erlebnis wurde in ihm eine Leidenschaft ausgelöst, die noch heute in seiner Arbeit zu spüren ist.

    Seine hervorragende Arbeit hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. 1992 erhielt er für die Lichtgestaltung der Show Saltimbanco einen Drama-Logue Theater Award. Diese Auszeichnung wird von Kritikern der gleichnamigen Theaterzeitschrift aus Kalifornien verliehen. 1994 wurde er von der Zeitschrift Lighting Dimensions International (LDI) zum Lichtgestalter des Jahres erkoren. 1997 wurde der Martin Professionals-Show The Atomic Lounge, bei der Luc Lafortune für die künstlerische Leitung zuständig war, die LDI-Auszeichnung für die beste Lichtshow verliehen. 1998 nahm er einen Entertainment Design Award für die Lichtgestaltung der Show „O“ entgegen.

    Luc Lafortune wird regelmäßig als Redner eingeladen, um sein Wissen und seine Ansichten weltweit mit Studenten und Fachleuten zu teilen.

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  • Jonathan Deans

    Tongestalter

    Jonathan Deans, einer der begehrtesten Tongestalter in der Welt des Musicals, ist der Mann, der für die Klangumgebung von Viva ELVIS verantwortlich ist. Jonathan hat die Klanglandschaften von Saltimbanco, Mystère, <<O>>, La Nouba, Zumanity, KÀ, Corteo, The Beatles LOVE, KOOZA, Wintuk, CRISS ANGEL Believe und vor kurzem von OVO geschaffen und findet den kreativen und teamorientierten Ansatz, der beim Cirque verfolgt wird, äußerst anregend.

    Schon früh begeisterte sich Jonathan für Elektronik. Mit 15 stieg er als Schauspieler in die Royal Shakespeare Company ein, wo sein großes Interesse an Sound nach und nach mit den Elementen des Theaters verschmolz. Zuerst arbeitete er eine Weile als Toningenieur in der Musikbranche, und zwar in den Morgan Studios, wo er Kontakt zu Künstlern wie Cat Stevens, Paul Simon und Rick Wakeman hatte. Einige Jahre später führte ihn sein Weg zurück in die Theaterwelt. Anfangs war er im Royal Opera House tätig, dann im Covent Garden und später mischte er den Sound für das Musical A Chorus Line. Er landete einen Erfolg nach dem anderen. Als Toningenieur hat er den Sound für über ein Dutzend Produktionen gemischt, zu denen Evita, Cats, Bugsy Malone und The Sound of Music zählen.

    Der Erfolg, den Jonathan Deans als Toningenieur beim Mischen von Sound erzielte, führte dazu, dass er für das Musical Marilyn als Tongestalter engagiert wurde. Danach arbeitete er an weiteren West End-Shows wie Time, Les Misérables, Mutiny und Jean Seberg, denen die Broadway-Shows Ragtime, Fosse, King David, Damn Yankees, Taboo, Brooklyn, Lestat, Pirate Queen und Young Frankenstein folgten.

    Für Jonathan Deans sind die normalen Theater und das Grand Chapiteau des Cirque in Sachen Tongestaltung zwei recht unterschiedliche Welten. „Es herrschen andere technische Anforderungen, im Hinblick auf die Beschaffenheit und Schichtung von Musik und Sound gibt es aber keine Unterschiede“, erklärt er. „Meine Aufgabe besteht darin, für jede einzelne Produktion eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen. Und unabhängig davon, wo die Show aufgeführt wird, muss das Publikum akustisch wahrnehmen, dass man in eine neue Welt vordringt.“

    „Elvis spielt in der Show zwar nicht mit, aber all unsere Handlungen haben einen Bezug zu ihm. Es ist daher von großer Bedeutung, dass mit dem Soundsystem etwas geschaffen wird, das sich akustisch genauso stark auswirkt wie es bei visuellen Effekten der Fall ist. Und es muss natürlich Elvis würdig sein“, sagt Jonathan Deans. „Das für Viva ELVIS erbaute Theater ist riesig und wird daher seiner Legende gerecht. Um einen Klang hervorzurufen, der dieser Herausforderung entspricht, haben wir Subwoofer in den Boden eingebaut. Dadurch können wir die niedrige Resonanzfrequenz des Betonbaus selbst nutzen, um Unterschallvibrationen hinzuzufügen, durch die sich der Zuschauerraum infolge der live dargebotenen Musik buchstäblich bewegt. Daneben entstehen natürlich auch Klangeffekte.“

    Jonathan Deans wurde in England geboren und lebt im Großraum New York.

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  • François Bergeron

    Tongestalter

    François Bergeron arbeitet seit über 20 Jahren bei der Tongestaltung desCirque du Soleil. Seine Kreationen (Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Quidam, «O», La Nouba, Varekai und ZED) sind um die Welt gegangen und haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, wie die des Tongestalters des Jahres für die multimedialen Einrichtungen im Vorzeigeladen von Nike in New York und für Quidam von Cirque du Soleil. Er war außerdem Teil des Kreativteams, das für «O» in Las Vegas einen THEA-Auszeichnung erhalten hat.

    Seit er 1993 nach Los Angeles gezogen ist, kreierte François den Sound zahlreicher Varietévorstellungen, Stücke, Musicals, Freizeitparks und Museumsveranstaltungen. Des Weiteren war er an der Gestaltung von Tokyo Disney Sea und Templo del Fuego (Universal Studios PortAventura in Spanien) beteiligt. Diese Zusammenarbeit führte später zur Gründung seines eigenen Unternehmens Thinkwell Design & Production. François arbeitet regelmäßig ans Projekten überall in den USA, Europa, Asien und dem Nahen Osten.

    „Die Klänge einer Cirque Show können starke Emotionen vermitteln“, sagt er. „Sie warnen bei drohenden Gefahren, erregen erhöhte Spannung oder lösen Gelächter aus. Man kann sich der Macht des Klangs keinesfalls entziehen. Als Tongestalter stehe ich vor der Herausforderung, eine Atmosphäre zu erschaffen, die den Absichten des Direktors entspricht, die Musik hervorhebt und die Künstler unterstützt.“

    „Bei der Gestaltung der Klangwelt von IRIS bedienten wir uns Werkzeugen und Techniken, zwischen denen ganze Welten liegen“, fügt er hinzu. „Einerseits erstellten und installierten wir ein fortschrittliches Soundsystem. Andererseits orientierten wir uns bei der Gestaltung einiger der Klangeffekte an einem vollständig organischen Ansatz und verwendeten alles, was wir in die Finger bekamen. Es ist ein Zusammenspiel aus fortschrittlicher digitaler Technologie und dem Wissen und Können der alten Schule. So zollen wir den Kunsthandwerkern der Filmindustrie Tribut.“

    François Bergeron wurde in Saint-Hyacinthe (Quebec) geboren.

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