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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Quidam

Quidam: ein namenloser Passant, eine einzelne Figur, die an einer Straßenecke verweilt, eine Person, die vorbeieilt. Es könnte jeder ... oder irgendjemand sein. Jemand, der in unserer anonymen Gesellschaft kommt, geht und lebt. Eine einzelne Person in einer Menschenmenge. Ein Teil der schweigenden Mehrheit. Der Teil in allen von uns, der aufschreit, singt und träumt. Das ist der "Quidam", den der Cirque du Soleil zelebriert. Ein junges Mädchen schäumt vor Wut - sie hat alles gesehen, was es zu sehen gibt und ihre Welt hat jegliche Bedeutung verloren. Ihr Verdruss zerstört ihre kleine Welt und sie findet sich wieder im Universum von Quidam. Ein fröhlicher Begleiter schließt sich ihr an, ebenso wie ein weiterer Charakter, etwas mysteriöser, der versuchen wird, sie mit dem Wunderbaren, dem Verwirrten und dem Erschreckenden zu verführen.

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Auf Tournee in Griechenland, Schweiz, Italien, Frankreich, Portugal, Spanien, Slowakei, Ungarn, Dänemark, Litauen, Weißrussland, Israel

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Quidam - Kreativteam

  • Guy Laliberté

    Gründer und Creative-Führer

    Guy Laliberté wurde 1959 in Québec City geboren. Als Akkordeonspieler, Stelzenkünstler und Feuerschlucker gründete er Québecs ersten international bekannten Zirkus und wurde dabei von einigen Kollegen unterstützt. Guy Laliberté war schon damals ein kühner Visionär. Er erkannte und förderte das Talent der Straßenkünstler, die an dem Festival Fête Foraine de Baie-Saint-Paul teilnahmen, und gründete 1984 den Cirque du Soleil.

    Guy Laliberté war Vorreiter In Sachen Verschmelzung von Kulturen sowie von künstlerischen wie akrobatischen Disziplinen. Bis heute ist dies das ganz besondere Merkmal des Cirque du Soleil. Seit 1984 unterstützt er das Kreativteam bei der Ausarbeitung der einzelnen Shows und hat dazu beigetragen, dass die Zirkusakrobatik in den Reigen der anerkannten Kunstdisziplinen aufgenommen wurde.

    Der Cirque du Soleil ist inzwischen ein globales Unternehmen, und zwar sowohl im Hinblick auf seine Zusammensetzung als auch hinsichtlich seiner Aktivitäten und seiner Bedeutung. Guy Laliberté leitet jetzt ein Unternehmen, das auf fünf Kontinenten agiert.

    Im Oktober 2007 rief Guy Laliberté eine zweite lebensfüllende Initiative ins Leben. Er gründete die ONE DROP Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Armut zu bekämpfen, indem nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet wird.  Diese neue Vision basiert auf dem Wissen, dass das Recht auf Wasser für das Überleben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften weltweit ausschlaggebend ist, und steht für die Werte, auf die schon die Gründung des Cirque du Soleil zurückgeht:  Die Überzeugung, dass man im Leben das bekommt, was man selbst gegeben hat, und dass selbst die kleinste Geste eine positive Veränderung bewirken kann.

    Im September 2009 bereiste Guy Laliberté als erster kanadischer Tourist den Weltraum.  Er wollte mit dieser Aktion auf die Probleme bei der Wasserversorgung der Menschheit auf der Erde aufmerksam machen. Unter dem Motto Moving Stars and Earth for Water sollte diese erste sogenannte „Poetic Social Mission“ im Weltraum die Menschen auf künstlerische Art und Weise berühren: in einer 120-minütigen Online-Übertragung mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen in 14 Städten auf fünf Kontinenten – sogar in der internationalen Raumstation.

    Wichtige Preise und Auszeichnungen
    2012 wurde Guy Laliberté in die Hall of Fame der American Gaming Association aufgenommen. 2011 war er bereits in die kanadische Business Hall of Fame aufgenommen worden. 2010 erhielt Guy seinen eigenen Stern auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood. Im selben Jahr wurde Guy von der Regierung in Québec geehrt, indem er als Mitglied des „Ordre de la Pléiade“ vom Ritter (ein Titel, der ihm sechs Jahre zuvor verliehen wurde) zum Offizier befördert wurde. 2008 verlieh die Université Laval (Québec) Guy Laliberté die Ehrendoktorwürde, und ein Jahr zuvor wurde er von Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet, und zwar auf allen drei Ebenen: Québec, Kanada und weltweit. 2004 wurde ihm vom Generalgouverneur von Kanada der „Order of Canada“, die höchste Auszeichnung des Landes, verliehen. Im selben Jahr erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. 2003 wurde er vom Konzern Condé Nast im Rahmen des Programms „Never Follow“, einem Tribut an schaffende Künstler und Innovatoren, geehrt. 2001 kürte ihn die Académie des Grands Montréalais zum „Herausragenden Montrealer“. 1997 erhielt Guy Laliberté den Ordre National du Québec und somit die höchste Auszeichnung, die die Regierung von Québec überhaupt verleiht.


    Weitere Preise und Auszeichnungen

    2009
    Verleihung des Lifetime Achievement Award durch die Canadian Marketing Association

    2002
    Aufnahme in den kanadischen Walk of Fame

    1998
    Verleihung des Visionary Award durch das American Craft Museum (heute Museum of Arts and Design in New York)

    1996
    Verleihung des Vision nouvelle-Awards im Rahmen der 43. Gala du Commerce (Québec)

    1988
    Persönlichkeit des Jahres, Gala Excellence, Zeitung La Presse (Québec)

    1988
    Unternehmer des Jahres, Zeitung Les Affaires (Québec)

     

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  • Franco Dragone

    Intendant

    Zahlreiche Werke des Cirque du Soleil tragen den Stempel von Franco Dragone und seiner Vision, die poetisch und gesellschaftlich geprägt ist. Zwischen 1985 und 1998 war Franco Dragone für die Leitung von sage und schreibe 10 Inszenierungen zuständig: Cirque du Soleil (1985), La Magie Continue (1986), We Reinvent the Circus (1987), Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993) Alegría (1994), Quidam (1996), La Nouba und „O“ (1998). Er übernahm auch die Leitung der Vollversion von Alegría, die im Frühjahr 1999 uraufgeführt wurde.

    Franco Dragone leistete einen wichtigen Beitrag zur Verschmelzung von Kulturen und künstlerischen Disziplinen, die für diese Inszenierungen so typisch ist. Vor seinem Einstieg beim Cirque du Soleil im Jahr 1985 war er an einigen europäischen Theatern tätig.

    Franco Dragone wurde in Italien geboren, wuchs aber in der belgischen Industriestadt La Louvière auf. Kurz nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt gründete Franco Dragone im Jahr 2000 Dragone, ein Unternehmen, bei dem die künstlerische Schöpfung und Produktion im Vordergrund steht.

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  • Gilles Ste-Croix

    Artistic Guide

    Als Gilles Ste-Croix seinen Eltern erzählte, dass er im Show-Business arbeiten möchte, sagten sie: „Alles, nur das nicht!“ Ste-Croix ist in Quebec auf dem Land aufgewachsen, war aber immer fest entschlossen, nicht dort zu bleiben. Also wurde er ein Anhänger der Hippiekultur und ein Nomade, der in Kommunen lebte und die obligatorische 60er-Pilgerreise zur Westküste machte. Dort lebte er ebenfalls in Kommunen und leitete einige Theatergruppen.

    Ste-Croix versuchte zwar, sich anzupassen und arbeitete sogar einige Zeit in einem Architekturbüro, er wusste aber immer schon, dass er für eine typische Unternehmenskarriere einfach nicht gemacht ist. Dabei verlief seine Suche nach einer beruflichen Laufbahn jedoch nie ziellos oder unklar. Er sagt, dass er schon seit der Teenager-Zeit sehr ehrgeizig war und immer schon den Drang hatte, andere zu unterhalten. Sein ungewöhnlicher Einstieg ins Show-Business kam dann dennoch sehr unerwartet.

    In den späten 70ern lebte Gilles Ste-Croix in einer Kommune in Victoriaville (Quebec), wo er Äpfel erntete, um Geld zu verdienen. Eines Tages kam er auf die Idee, dass ihm die Arbeit sehr viel leichter fallen würde, wenn er die Leiter an seinen Beinen befestigen konnte – und so entstanden seine ersten Stelzen.

    Ein Freund erzählte ihm dann zufällig vom Bread and Puppet Theater im nahegelegenen Vermont, bei dem viele Darbietungen auf Stelzen basierten. Ste-Croix machte sich also auf den Weg zu diesem Theater und erkannte dort, dass ihm seine Erfahrung bei der Apfelernte tatsächlich in der weiteren Unterhaltungsbranche hilfreich sein könnte.

    1980 gründete Gilles Ste-Croix gemeinsam mit einer Straßenband die Échassiers de Baie-Saint-Paul und organisierte mit ihnen ein Straßenfest namens Fête foraine de Baie-Saint-Paul, das 1984 dann zur Gründung des Cirque du Soleil mit Guy Laliberté beitrug.

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  • Michel Crête

    Bühnenbildner

    Von 1990 bis 1998 gingen die Bühnenbilder sämtlicher Produktionen des Cirque du Soleil auf den Ideenreichtum von Michel Crête zurück: Nouvelle Expérience, Fascination, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“ und La Nouba. Er beteiligte sich auch am Design der drei Theater, in denen in Las Vegas und Orlando Shows des Cirque du Soleil aufgeführt werden. 1998 wurde Michel Crête für „O“ der Entertainment Design Award für die „Produktion des Jahres“ verliehen.

    Michel Crête schloss sich dem Cirque du Soleil 1986 als Kostümdesigner für die Show We Reinvent the Circus an. Für die von ihm im Rahmen dieser fürs Fernsehen aufgezeichneten Show geleistete kreative Arbeit wurden ihm ein Gémeaux und ein Gemini verliehen (kanadische Auszeichnungen für Fernsehkünstler), und zwar für die besten Kostüme einer Varietévorstellung.

    Nachdem Michel Crête 1984 sein Studium an der National Theatre School of Canada in Bühnenbildentwurf abschloss, wurde er in Montreal schnell zu einem der begehrtesten Bühnenbildner für Theater. Von 1985 bis 1991 entwarf er Kostüme und Bühnenbilder für nahezu 40 Theaterstücke und arbeitete dabei mit berühmten Intendanten und angehenden Stars der Québecer Theaterszene zusammen. Dreimal in Folge, und zwar von 1989 bis 1991, verlieh ihm das Théâtre du Nouveau Monde in Montreal den Prix Gascon-Roux für das beste Bühnenbild.

    2001 entwarf er das Zirkuszelt und Bühnenbild für Cheval, einer Produktion der von Gilles Ste-Croix gegründeten Theatergesellschaft Cheval-Théâtre.

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  • Dominique Lemieux

    Kostümdesignerin

    Dominique Lemieux entwarf zwischen 1989 und 1998 sämtliche Kostüme, die bei den Vorstellungen des Cirque du Soleil zum Einsatz kamen. Jede einzige Show trägt ihre ganz persönliche Note, von We Reinvent the Circus (1989) über Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993), Alegría (1994), Quidam (1996), <<O>> und La Nouba (1998) bis hin zu Corteo (2005).

    Als Kostümdesignerin trägt Dominique Lemieux eine große Verantwortung, denn hier geht es nicht nur darum, Artisten mit Kostümen zu versorgen. Ihr Design spielt beim Schaffen der fantastischen Wesen, die sich im Universum des Cirque du Soleil tummeln, eine wichtige Rolle.

    Mit Expertenblick vereint Dominique Lemieux Farben, Muster und Stoffe, und so entstehen bezaubernde Kostüme. Bei der Auswahl des Materials werden jedoch nicht nur ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt. Für Dominique Lemieux ist es besonders wichtig, wie Fasern auf Hautkontakt, Bewegung, Feuer oder Wasser reagieren. Die Anforderungen der Artisten stehen dabei stets im Vordergrund.

    Schon seit ihrer Kindheit begeistert sich Dominique Lemieux für das Zeichnen. Aus diesem Grund entschied sie sich auch, Bildende Kunst an der Concordia University zu studieren. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie als Kunstdesignerin und Illustratorin von Kinderbüchern. Später meldete sie sich an der kanadischen National Theatre School (NTS) für einen Kurs in Bühnenbildentwurf an. Sie belegte Seminare in Zeichnen und Kostümdesign, und diese Wahl gab ihrer beruflichen Laufbahn eine völlig neue Richtung.

    Von 1986 bis 1988 arbeitete sie als Assistentin von François Barbeau, einem der berühmtesten Kostümdesigner Montreals, und unterrichtete zudem am NTS. Während dieser Zeit konnte man ihre Werke auf allen Bühnen der Stadt bewundern. Schon bald kamen Intendanten aus allen Bereichen der Theaterwelt Québecs auf sie zu, um Kostüme in Auftrag zu geben.

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  • Benoit Jutras

    Komponist und musikalischer Leiter

    Als Komponist und musikalischer Leiter haucht Benoit Jutras den Stücken Leben ein, die die Sinne der Zuschauer und Musikliebhaber gleichermaßen berühren. Beim Cirque du Soleil hat er die Soundtracks zu Quidam, “O” und La Nouba geschrieben. Er komponierte auch den Soundtrack zum IMAX-Film Cirque du Soleil – Journey of Man (eine Gemeinschaftsproduktion von Sony Pictures Classics und Cirque du Soleil), sowie zum Film Alegría, der von Franco Dragone produziert wurde. Für Letzteren erhielt er den Filmpreis „Prix Jutra“ (Quebec). Bevor Benoit die Musik zu diesen fünf Produktionen in Eigenregie komponierte, war er bereits ein äußerst geschätzter Mitarbeiter von Cirque du Soleil.

    1987 wurde er Mitglied des Teams von We Reinvent the Circus, wo er drei Jahre lang als musikalischer Leiter arbeitete. 1990 wurde er zu einem der Komponisten und zum musikalischen Leiter für die Europa-Tournée der Show ernannt. Er arbeitete damals zusammen mit René Dupéré an der Musik für Mystère und Fascination. Außerdem schrieb er als musikalischer Leiter einige Stücke für die Sondervorstellung des Cirque du Soleil beim G7-Gipfeltreffen in Halifax im Jahre 1995.

    1996 wurde Benoit beim Internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo als bester Zirkus-Komponist ausgezeichnet. Mit diesem Preis wurde er für seine Tätigkeit als Komponist und musikalischer Leiter für eine Show in der Schweiz, die von Cirque du Soleil und Circus Knie gemeinsam geschaffen wurde, ausgezeichnet.

    Im Jahre 2000 komponierte er die Musik zu Francesco il musical, einer italienischen Produktion, die das Leben und die Zeit des Franz von Assisi beschreibt. Dieses Werk wurde in Assisi aufgeführt, um das neue Jahrtausend einzuläuten.

    Zu den Kinofilmen, für die Benoit die Original-Soundtracks schrieb, gehören Die andere Seite des Mondes (2003) von Robert Lepage und Borderline (2007),einFilm von Lyne Charlebois. Darüber hinaus komponierte er die Musik zum TV-Film The Wind in the Willows (2006), einer Gemeinschaftsproduktion der BBC und der CBC unter der Regie von Rachel Talalay.

    2005 schrieb Benoit die Musik zu Le Rêve, einer Show, die im Theater des Wynn Hotels in Las Vegas aufgeführt wurde. Im Jahre 2008 komponierte er drei Stücke, die bei den Feierlichkeiten rund um den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Yankee-Stadion in New York gespielt wurden. Im selben Jahr wurde er mit der Komposition der Musik für die „Glow in the Park Parade“ beauftragt, die von der Freizeitpark-Kette Six Flags in den USA, Neuengland und Mexiko erschaffen wurde.

    Benoit Jutras absolvierte sein Masterstudium in Komposition am Musikkonservatorium in Montréal und erhielt von dort auch zwei bedeutende Auszeichnungen.

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  • Debra Brown

    Choreographin

    Debra Brown hat sich mit ihren unvergleichlichen Choreografien aus akrobatischen und tänzerischen Elementen weltweit einen Namen gemacht. Sie trat dem Cirque du Soleil 1987 als Choreografin für We Reinvent the Circus bei, und übernahm danach die Choreografie für die Shows Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Alegría, Mystère, Quidam, <<O>>, La Nouba, Corteo, für einen Akt von Zumanity sowie für ZED und Zarkana. Außerdem hat sie mit Artisten und Ensembles der unterschiedlichsten Disziplinen zusammengearbeitet, wie 1990 beim Festival Mondial du Cirque de Demain (Paris), der Oper The Ghosts of Versailles (Die Geister von Versailles) von John Corigliano, die in der Metropolitan Opera in New York aufgeführt wurde, sowie bei Wagners Ring-Zyklus, der in der Lyric Opera von Chicago auf dem Programm stand. 1994 kreierte und produzierte Brown Apogée, ein 50-minütiges Ballett auf dem Trampolin, das in Toronto uraufgeführt und außerdem in Los Angeles und San Francisco im Rahmen von „Passport ’96“ aufgeführt wurde, einer von Elizabeth Taylor und Magic Johnson ins Leben gerufenen Benefizveranstaltung für die AIDS-Hilfe. 1995 arbeitete sie zusammen mit Luciano Pavarotti an La Fille du Régiment (Die Tochter des Regiments), das in der Metropolitan Opera von New York aufgeführt wurde. Debra übernahm die Choreografie für das Video Jaded von Aerosmith und sorgte 2001 bei den American Music Awards für eine dynamische Vorstellung. Im selben Jahr war sie für die Choreografie von Madonnas Welttournee Drowned zuständig. Debra Brown hat zudem mit Größen des Musikgeschäfts wie Shakira, Wyclef Jean, Céline Dion und Madonna zusammengearbeitet. Zu ihren Filmwerken zählen unter anderem Catwoman, Van Helsing und Barneys großes Abenteuer. 1997 erhielt sie im Rahmen der 14. Verleihung der Bob Fosse-Auszeichnungen in Los Angeles den Preis für Innovative Choreografie. Dadurch sollte ihr herausragender Beitrag im Bereich Choreografie und Tanz gewürdigt werden. 2002 wurde ihr für ihre Choreografie einer Nummer, die von Cirque du Soleil für die Academy Awards geschaffen wurde, ein Emmy verliehen.

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  • Luc Lafortune

    Lichtgestalter

    Luc Lafortune ist bei der Show KÀ für die Beleuchtung zuständig, und dies ist sein zwölftes Werk, an dem er für Cirque du Soleil arbeitet. Er wird seit der Gründung von Cirque du Soleil, also seit 1984, mit dem Zirkus in Verbindung gebracht. Damals war er als Lichttechniker hinter der Bühne tätig. Im darauffolgenden Jahr saß er bei der 8-monatigen Tournee der jungen Truppe an der Beleuchtungssteuerung. 1986 übernahm er die Rolle des Lichtgestalters. Seitdem konnten seine Lichtkreationen auf der ganzen Welt bewundert werden.

    Beim Cirque du Soleil kam seine Kunst in den Shows We Reinvent the Circus, Fascination, Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“, La Nouba, Dralion, Varekai und Zumanity zur Wirkung. Als von der Show Quidam ein Video aufgenommen wurde, fungierte er zudem als Kodirektor für Fotografie.

    2002 entwarf er zusammen mit dem Intendanten Robert Lepage die Beleuchtung für die Welttournee des britischen Sängers Peter Gabriel, die unter dem Titel Growing Up veranstaltet wurde. Viele andere international erfolgreiche Künstler und Gruppen nutzten sein Talent für ihre Zwecke. Seit 1996 hat er beispielsweise mit No Doubt, The Eagles, Gipsy Kings und mit dem schweizer Zirkus Salto Natale zusammengearbeitet.

    Luc Lafortune hat an der Concordia University in Montreal Theaterproduktion studiert. Ursprünglich war er aber eher am Entwerfen von Bühnenbildern interessiert. „Eines Tages erkannte ich bei einer Probe, wie Licht einen Raum völlig neu definieren sowie den bildlichen Ausdruck und Geist einer Show wesentlich beeinflussen kann“, erklärt er. Durch dieses Erlebnis wurde in ihm eine Leidenschaft ausgelöst, die noch heute in seiner Arbeit zu spüren ist.

    Seine hervorragende Arbeit hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. 1992 erhielt er für die Lichtgestaltung der Show Saltimbanco einen Drama-Logue Theater Award. Diese Auszeichnung wird von Kritikern der gleichnamigen Theaterzeitschrift aus Kalifornien verliehen. 1994 wurde er von der Zeitschrift Lighting Dimensions International (LDI) zum Lichtgestalter des Jahres erkoren. 1997 wurde der Martin Professionals-Show The Atomic Lounge, bei der Luc Lafortune für die künstlerische Leitung zuständig war, die LDI-Auszeichnung für die beste Lichtshow verliehen. 1998 nahm er einen Entertainment Design Award für die Lichtgestaltung der Show „O“ entgegen.

    Luc Lafortune wird regelmäßig als Redner eingeladen, um sein Wissen und seine Ansichten weltweit mit Studenten und Fachleuten zu teilen.

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  • François Barbeau

    Kostümdesigner

    Als Kostümdesigner, Direktor und Lehrer ist François Barbeau einer der berühmtesten und angesehensten Kunsthandwerker Kanadas. 1998 trat er dem Designer-Team hinter der Cirque du Soleil Show Dralion bei und erhielt 2001 einen Emmy für seine Kreation, der ihm von der Academy of Television Arts & Sciences für Outstanding Costumes for a Variety or Music Program verliehen wurde. Seine Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil setzte sich 2004 fort, als er die Kostüme für die Eröffnungszeremonie der 11. FINA Weltmeisterschaften in Montreal entwarf.

    François Barbeau hat im Laufe seiner Karriere Kostüme für Hunderte Stücke, Ballette und Opern in Kanada, den USA, Frankreich, der Schweiz und Israel entworfen. Seit 1984 hat er über 50 Stücke in Montreal und Toronto geleitet. 1987 entwarf er die Kostüme für die Oper The Rake's Progress unter Leitung von Robert Lepage, das im Monnaie Theater in Brüssel (Belgien) aufgeführt wurde.

    François Barbeau war außerdem viele Jahre lang der offizielle Kostümdesigner des Théâtre du Rideau Vert in Montreal. Er arbeitet auch mit vielen anderen großen Unternehmen in Montreal regelmäßig als Kostümdesigner oder Direktor zusammen, so z. B. mit dem Théâtre du Nouveau Monde, der Nouvelle Compagnie Théâtrale, Quat'Sous, dem Centaur, der Compagnie Jean-Duceppe und dem Théâtre d'Aujourd'hui sowie dem National Arts Centre in Ottawa.

    Des Weiteren ist er als Kostümdesigner oder Intendant bei vielen Quebec-Filmen und -Fernsehsendungen mit von der Partie. Auch unter französischen Direktoren ist sein Talent anerkannt: Louis Malle verließ sich bei Atlantic City auf ihn und mit Gérard Depardieu arbeitete er für Tartuffe zusammen. 2004 entwarf er die Kostüme für Jean Beaudins Spielfilm Battle of the Brave – Vereint euch und kämpft!,für den er den Filmpreis „Prix Jutra“ für Beste Kostüme erhielt.

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  • François Bergeron

    Tongestalter

    François Bergeron arbeitet seit über 20 Jahren bei der Tongestaltung desCirque du Soleil. Seine Kreationen (Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Quidam, «O», La Nouba, Varekai und ZED) sind um die Welt gegangen und haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, wie die des Tongestalters des Jahres für die multimedialen Einrichtungen im Vorzeigeladen von Nike in New York und für Quidam von Cirque du Soleil. Er war außerdem Teil des Kreativteams, das für «O» in Las Vegas einen THEA-Auszeichnung erhalten hat.

    Seit er 1993 nach Los Angeles gezogen ist, kreierte François den Sound zahlreicher Varietévorstellungen, Stücke, Musicals, Freizeitparks und Museumsveranstaltungen. Des Weiteren war er an der Gestaltung von Tokyo Disney Sea und Templo del Fuego (Universal Studios PortAventura in Spanien) beteiligt. Diese Zusammenarbeit führte später zur Gründung seines eigenen Unternehmens Thinkwell Design & Production. François arbeitet regelmäßig ans Projekten überall in den USA, Europa, Asien und dem Nahen Osten.

    „Die Klänge einer Cirque Show können starke Emotionen vermitteln“, sagt er. „Sie warnen bei drohenden Gefahren, erregen erhöhte Spannung oder lösen Gelächter aus. Man kann sich der Macht des Klangs keinesfalls entziehen. Als Tongestalter stehe ich vor der Herausforderung, eine Atmosphäre zu erschaffen, die den Absichten des Direktors entspricht, die Musik hervorhebt und die Künstler unterstützt.“

    „Bei der Gestaltung der Klangwelt von IRIS bedienten wir uns Werkzeugen und Techniken, zwischen denen ganze Welten liegen“, fügt er hinzu. „Einerseits erstellten und installierten wir ein fortschrittliches Soundsystem. Andererseits orientierten wir uns bei der Gestaltung einiger der Klangeffekte an einem vollständig organischen Ansatz und verwendeten alles, was wir in die Finger bekamen. Es ist ein Zusammenspiel aus fortschrittlicher digitaler Technologie und dem Wissen und Können der alten Schule. So zollen wir den Kunsthandwerkern der Filmindustrie Tribut.“

    François Bergeron wurde in Saint-Hyacinthe (Quebec) geboren.

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