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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Varekai

Auf dem Gipfel eines Vulkans, tief in einem Wald voller Magie, beginnt eine außergewöhnliche Welt. Eine farbenprächtige Welt, in der alles möglich ist. Die Welt von Varekai.

Vom Himmel schwebt ein Mann. Sein Fallschirm lässt ihn sanft zu Boden gleiten. Er ist allein. Die Geschichte von Varekai beginnt. Ein Abenteuer mit magischen Momenten, unglaublichen Begegnungen und fantastischen Kreaturen. Ein Abenteuer am Rande der Zeit.

Das Wort Varekai bedeutet “ganz gleich wohin” oder “wohin auch immer” in der Sprache der Roma, den Wanderern in der Welt. Diese Produktion zollt der Seele der Nomaden Anerkennung sowie dem Geist und der Kunst der Zirkustradition und der allumfassenden Leidenschaft derjenigen, deren Suche sie entlang dem Pfad leitet, der nach Varekai führt.

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Auf Tournee in USA, Kanada

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Varekai - Kreativteam

  • Guy Laliberté

    Gründer und Creative-Führer

    Guy Laliberté wurde 1959 in Québec City geboren. Als Akkordeonspieler, Stelzenkünstler und Feuerschlucker gründete er Québecs ersten international bekannten Zirkus und wurde dabei von einigen Kollegen unterstützt. Guy Laliberté war schon damals ein kühner Visionär. Er erkannte und förderte das Talent der Straßenkünstler, die an dem Festival Fête Foraine de Baie-Saint-Paul teilnahmen, und gründete 1984 den Cirque du Soleil.

    Guy Laliberté war Vorreiter In Sachen Verschmelzung von Kulturen sowie von künstlerischen wie akrobatischen Disziplinen. Bis heute ist dies das ganz besondere Merkmal des Cirque du Soleil. Seit 1984 unterstützt er das Kreativteam bei der Ausarbeitung der einzelnen Shows und hat dazu beigetragen, dass die Zirkusakrobatik in den Reigen der anerkannten Kunstdisziplinen aufgenommen wurde.

    Der Cirque du Soleil ist inzwischen ein globales Unternehmen, und zwar sowohl im Hinblick auf seine Zusammensetzung als auch hinsichtlich seiner Aktivitäten und seiner Bedeutung. Guy Laliberté leitet jetzt ein Unternehmen, das auf fünf Kontinenten agiert.

    Im Oktober 2007 rief Guy Laliberté eine zweite lebensfüllende Initiative ins Leben. Er gründete die ONE DROP Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Armut zu bekämpfen, indem nachhaltiger Zugang zu sauberem Wasser gewährleistet wird.  Diese neue Vision basiert auf dem Wissen, dass das Recht auf Wasser für das Überleben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften weltweit ausschlaggebend ist, und steht für die Werte, auf die schon die Gründung des Cirque du Soleil zurückgeht:  Die Überzeugung, dass man im Leben das bekommt, was man selbst gegeben hat, und dass selbst die kleinste Geste eine positive Veränderung bewirken kann.

    Im September 2009 bereiste Guy Laliberté als erster kanadischer Tourist den Weltraum.  Er wollte mit dieser Aktion auf die Probleme bei der Wasserversorgung der Menschheit auf der Erde aufmerksam machen. Unter dem Motto Moving Stars and Earth for Water sollte diese erste sogenannte „Poetic Social Mission“ im Weltraum die Menschen auf künstlerische Art und Weise berühren: in einer 120-minütigen Online-Übertragung mit zahlreichen künstlerischen Darbietungen in 14 Städten auf fünf Kontinenten – sogar in der internationalen Raumstation.

    Wichtige Preise und Auszeichnungen
    2012 wurde Guy Laliberté in die Hall of Fame der American Gaming Association aufgenommen. 2011 war er bereits in die kanadische Business Hall of Fame aufgenommen worden. 2010 erhielt Guy seinen eigenen Stern auf dem legendären Walk of Fame in Hollywood. Im selben Jahr wurde Guy von der Regierung in Québec geehrt, indem er als Mitglied des „Ordre de la Pléiade“ vom Ritter (ein Titel, der ihm sechs Jahre zuvor verliehen wurde) zum Offizier befördert wurde. 2008 verlieh die Université Laval (Québec) Guy Laliberté die Ehrendoktorwürde, und ein Jahr zuvor wurde er von Ernst & Young als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet, und zwar auf allen drei Ebenen: Québec, Kanada und weltweit. 2004 wurde ihm vom Generalgouverneur von Kanada der „Order of Canada“, die höchste Auszeichnung des Landes, verliehen. Im selben Jahr erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt. 2003 wurde er vom Konzern Condé Nast im Rahmen des Programms „Never Follow“, einem Tribut an schaffende Künstler und Innovatoren, geehrt. 2001 kürte ihn die Académie des Grands Montréalais zum „Herausragenden Montrealer“. 1997 erhielt Guy Laliberté den Ordre National du Québec und somit die höchste Auszeichnung, die die Regierung von Québec überhaupt verleiht.


    Weitere Preise und Auszeichnungen

    2009
    Verleihung des Lifetime Achievement Award durch die Canadian Marketing Association

    2002
    Aufnahme in den kanadischen Walk of Fame

    1998
    Verleihung des Visionary Award durch das American Craft Museum (heute Museum of Arts and Design in New York)

    1996
    Verleihung des Vision nouvelle-Awards im Rahmen der 43. Gala du Commerce (Québec)

    1988
    Persönlichkeit des Jahres, Gala Excellence, Zeitung La Presse (Québec)

    1988
    Unternehmer des Jahres, Zeitung Les Affaires (Québec)

     

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  • Dominic Champagne

    Writer and Director

    Dominic Champagne, 1963 in Quebec geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler mit vielen Talenten. Seit er die National Theatre School of Canada 1987 verlassen hat, ist er überall in der Kulturszene Quebecs präsent. Mit mehr als 100 Produktionen für Bühne und Fernsehen hat er sich zahlreiche Preise und Anerkennungen verdient.

    Für Dominic bedeutet der Zirkus eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Im Alter von 20 Jahren, mittellos und allein in Griechenland, schloss er sich dem Zirkus an und wurde ein… Zirkusjunge! Was hat ihn diese Erfahrung gelehrt? „Der Zirkus ist ein Ort, der Kameradschaft ermöglicht und das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen zu einer besonderen Quelle der Kreativität macht. Die Vielvölkerumgebung im Cirque du Soleil ist inspirierend. Sie fördert mein kreatives Denken.“

    Inspirationen erhält er auch von Persönlichkeiten wie Samuel Beckett, Charlie Chaplin, Gandhi und Martin Luther King. „Ich wurde im Jahr der ‘I have a dream’-Ansprache geboren. Ich gehöre zu der Generation, die das Ende der Hippie-Ära und des gescheiterten American Dreams miterlebt hat. Ich bin das Produkt von Träumen und Ernüchterungen. Als Künstler möchte ich die Schönheit im Elend zeigen, wenn jemand versucht, seiner Situation zu entfliehen.“ Als Enkel eines Richters und eines Schweißers bemüht sich Champagne darum, das Erbe beider Großväter in jedem seiner Projekte zum Ausdruck zu bringen.

    Im Jahr 1992 erregte Champagne mit seiner Show “Cabaret neiges noires“ in der Öffentlichkeit und bei seinen Künstlerkollegen großes Aufsehen. Die Show entstand in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen des “Théâtre il va sans dire”. Inspiriert durch Martin Luther Kings berühmte Ansprache, handelte es sich um ein sowohl vom Inhalt als auch vom Medium her hoch innovatives Stück. Das Skript ist zynisch, poetisch, finster und lustig zugleich, während die festliche und hemmungslose Inszenierung Schauspiel, Lieder und Musik vereint. Dominic Champagnes Taktik ging auf: Es gelang ihm, einen kritischen Blick auf diese Ära zu werfen und damit neue Zuschauer für das Theater zu gewinnen. Die Show wurde seit ihrer Entstehung mehr als 100 mal aufgeführt.

    1998 arbeitete Champagne an der Bühnenfassung und Regie von Cervantes Don Quixote, die Rekordzahlen von Zuschauern in Montreals “Théâtre du Nouveau Monde” lockte. Im Jahr 2000 wiederholte er dieses Kunststück mit der Inszenierung von Homers Odyssee. Die Aufführung erzielte neue Zuschauerrekorde und beeindruckte niemand anderen als Andrew Watson, den Kreativdirektor von Varekai: „Ich bin überzeugt, dass jeder Zuschauer, egal welche Sprache er spricht, die Reise von Odysseus verstehen konnte. Dominic braucht keine Wörter, um eine Geschichte zu erzählen.“

    Champagnes Arbeit für Theater und Fernsehen brachte ihm im Jahr 2002 eine Einladung des Cirque du Soleil ein, das Skript für Varekai zu schreiben und dabei Regie zu führen. Champagnes nächste Aufgabe für den Cirque du Soleil war die Co-Regie von ZUMANITY (2003) zusammen mit René Richard Cyr. Im Rahmen seiner jüngsten Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil schrieb und regissierte er LOVE, das im Juni 2006 im Mirage Hotel in Las Vegas Premiere hatte.

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  • Andrew Watson

    Kreativdirektor
    „Das herausragende Merkmal dieses künstlerischen Unternehmens ist seine Bereitschaft, Risiken einzugehen. Jede Kreation ist eine Herausforderung und ein bewusstes Risiko.“

    Nachdem er zehn Jahre als Akrobat auf der Bühne gestanden hatte, entschied sich Andrew Watson für einen Neuanfang hinter den Kulissen und wurde Kreativdirektor für die Cirque-du-Soleil-Produktionen Varekai und ZUMANITY. 1984, im Gründungsjahr des Cirque du Soleil, verpflichtete er sich als allgemeiner Artist beim Gerry Cottle Circus in London. Er war zu dieser Zeit 24 Jahre alt und – im Gegensatz zu den meisten anderen Artisten – nicht gymnastisch ausgebildet. Davon ließ er sich aber keineswegs abhalten: Er wurde Trapezkünstler. Angezogen durch ihre Mischung aus Theater und traditionellen Zirkuselementen ging er mit der deutschen Zirkusgruppe Roncalli auf Tour

    .

    Im Jahr 1987, schloss sich Andrew Watson, beeindruckt von ihrer Kreativität und ihrem Wagemut, der Truppe „We Reinvent the Circus“ (Wir erfinden den Zirkus neu) an. Mit dieser Show ging die Zirkustruppe aus Quebec zum ersten Mal auf Nordamerika-Tournee. 1990 verließ er die Manege und war in aufeinanderfolgender Reihenfolge als Besetzungschef, Leiter der Artistenausbildung, künstlerischer Koordinator und künstlerischer Leiter tätig. Von 1994 bis 1999 war er hauptsächlich an den Shows Saltimbanco, Alegría und Quidam beteiligt.

    1999 trat Andrew Watson der New Millennium Experience Company bei, wo er für die Konzeption der Trapezauftritte und die Ausbildung der Akrobaten für die New Millennium Dome Central Show, die anlässlich der Jahr-2000-Feiern in London präsentiert wurde, verantwortlich war.
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  • Stéphane Roy

    Bühnenbildner

    Stéphane Roy hat einen Abschluss von der National Theatre School of Canada und hat in über 100 Produktionen in Montreal und weltweit als Bühnenbildner und künstlerischer Leiter gearbeitet. Seine Hauptbetätigungsfelder sind Theater und Tanz, er war jedoch auch schon für Film und Fernsehen, in der Werbung und für Varieté-Shows tätig.

    Im Laufe seiner Karriere hat Stéphane Roy enge Arbeitsbeziehungen zu vielen künstlerischen Leitern und Ensembles geknüpft: Er entwarf die Bühnenbilder für verschiedene Stücke, die im Espace Go und im Théâtre du Nouveau Monde in Montreal aufgeführt wurden, und seit 1990 auch für Tanzproduktionen von international anerkannten Tanz-Ensembles wie La La La Human Steps und O Vertigo.

    Angesichts seines professionellen Hintergrunds, der Tatsache, dass sein Vater Architekt und seine Mutter im Theater beschäftigt war, und seiner einzigartigen gesellschaftlichen und künstlerischen Herangehensweise an die Gestaltung von Vorstellungsflächen war es nahezu unvermeidlich, dass Stéphane Roy früher oder später beim Cirque du Soleil landen würde. Seine Beziehung zum Cirque begann mit der Konzeption von Dralion, setzte sich bei Varekai, Zumanity und KOOZA fort, und geht nun bei Zarkana weiter.

    Seit 2011 ist Stéphane Roy einer von drei von der Montreal Nature Museums Group ernannten Artists in Residence, die biodynamische Verknüpfungen zwischen den vier naturwissenschaftlichen Museen der Stadt herstellen. Er ist auch für die Ausstellung The Warrior Emperor and China’s Terra Cotta Army im Montreal Museum of Fine Arts verantwortlich.

    Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, so z. B. von der Association Québécoise des Critiques de Théâtre, die ihn 1989 zur Entdeckung des Jahres in allen Kategorien kürte. 1992 erhielt er von derselben Gesellschaft eine Auszeichnung für das beste Bühnenbild. Weitere Anerkennungen seines Talents zollten ihm der Conseil des Arts de la Communauté Urbaine de Montréal, die Academy of Canadian Cinema and Television sowie die Académie Québécoise du Théâtre.

    „In der poetisch-fantastischen Welt von Zarkana stellt der Schauplatz, ein verlassenes baufälliges Theater, einen eigenständigen Charakter dar“, sagt Stéphane Roy. „Die Wände atmen, bewegen sich und singen. Was den Kunststil angeht, befinden wir uns am Beginn des letzten Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1930, irgendwo zwischen Gaudí, Klimt und Art Nouveau. Die organischen Formen sind eine Hommage an den großartigen französischen Glas- und Schmuckkünstler René Lalique.“

    Stéphane Roy lebt in Montreal.

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  • Eiko Ishioka

    Kostümbildnerin

    Als bildende Künstlerin, deren Karriere sich über mehrere Bereiche erstreckt, hat Eiko Ishioka einige der bemerkenswertesten Kostüme unserer Zeit entworfen. Sie gehört zu den wenigen Künstlern, die in der westlichen Welt sowohl mit dem Academy Award, einem Preis der Filmfestspiele in Cannes, einem Grammy und einer Nominierung für den Tony Award geehrt wurde. 1999 entwarf sie die Kostüme für den Film The Cell mit Jennifer Lopez, während sie gleichzeitig ihr Buch “Eiko on Stage“ veröffentlichte. 1993 wurde die Welt erstmals auf Eiko Ishiokas Talent aufmerksam, als ihre Kostüme für die Verfilmung von Bram Stokers Drakula (Regie: Francis Ford Coppola) mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. Es war übrigens Coppola, der Eiko Ishioka zu ihrer ersten Vorstellung des Cirque du Soleil einlud. Varekai ist ihr erster Ausflug in die Welt der Zirkuskunst. Eiko dazu: „Nach der Veröffentlichung meines Buches wollte ich mich gerne auf Neuland begeben. Der Vorschlag kam genau im richtigen Moment, und ich war sofort dabei, da ich bereits als Zuschauerin dem Zauber des Cirque du Soleil erlegen war.“ Und sie betont: „Beim Cirque du Soleil habe ich eine völlig neue kreative Welt entdeckt, in der ich mich vom ersten Moment an zu Hause fühlte. Zusammen verwirklichen wir einen Traum.“ Im Jahr 2001 hat sie Rennanzüge und Oberbekleidung für die Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City, Utah, entworfen. Sie führte auch Regie beim Musikvideo der Single “Cocoon“ von Björks Album “Vespertine“. Bei den Olympischen Spielen 2008 im chinesischen Beijing entwarf Eiko die Kostüme für die Eröffnungsfeier.

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  • Violaine Corradi

    Komponistin

    Durch ihre Mitarbeit bei Dralion war Violaine Corradi bereits mit dem Publikum des Cirque du Soleil vertraut. Ihre Arbeit spiegelt die Mannigfaltigkeit der verschiedenen Einflüsse in ihrem Leben wider. Ihre Stücke sind Schmelztiegel unterschiedlicher Musikrichtungen und holen sich Anregungen aus der Volksmusik aller Kontinente.

    Violaine ist in Italien geboren und kam im Alter von vier Jahren nach Montreal. Ihr Vater war Komponist und Dirigent, ihre Mutter Opernsängerin. Getreu der Familientradition erhielt sie eine klassische Ausbildung in Gesang, Klavier, Klarinette und Querflöte.

    Varekai war eine neue und aufregende Erfahrung auf Violaine Corradis künstlerischem Weg. „Der Zirkus verlangt von den Künstlern einen Sprung ins Leere, genau wie bei den Artisten. Andererseits bietet er uns eine kollektive Welt des Schaffens und das ist unser Netz“, erklärt sie.

    Eine weitere Herausfordung für Violaine war die Komposition für die neue Cirque du Soleil Show ZAIA in Macao, China, im Herbst 2008.

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  • Michael Montanaro

    Choreograf

    Michael Montanaro sieht sich selbst als fächerübergreifenden Künstler, der auch Schauspielerei, Musik und Video als Ausdrucksformen verwendet. Montanaro wuchs im französischsprachigen Viertel einer Kleinstadt in New England auf, wo er seine erste Bühnenerfahrung als Mitglied der örtlichen Volksmusikgruppe erwarb. Nach seinem Tanzstudium am Hartford Conservatory und einem Engagement beim Boston Ballet ging er in Quebec auf die Suche nach neuen Abenteuern. Als er 1974 die Grenze überquerte, bestand seine ganze Habe aus sieben Koffern, einem Fernseher und jeder Menge Hoffnung, sich in der Tanzszene von Montreal einen Namen machen zu können.

    Nach Engagements an zahlreichen Theatern und Bühnen in Kanada, Frankreich, England, den USA und Singapur erhielt er 2001 eine Einladung vom Cirque du Soleil, bei der neuen Show Varekai die Choreografie zu übernehmen. Die Einladung verdankte Montanaro der allgemeinen Anerkennung für seine Fähigkeit, neue Techniken in den zeitgenössischen Tanz zu integrieren. Seine Choreografien sind Lichtjahre von der Finsternis und Verworrenheit entfernt, mit der zeitgenössischer Tanz oftmals verbunden wird. „Der Zirkus ist eine fröhliche Kunst, ohne dabei banal zu sein. Wie ein Magnet zieht er uns für einen Augenblick von unseren täglichen Problemen weg, hin zu einem Universum, in dem alles möglich ist. Der Zirkus ist viel mehr als nur Unterhaltung“, meint Montanaro.

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  • Bill Shannon

    Choreograf

    In einem Zeitraum von zehn Jahren gelang es Bill Shannon, sich dank seiner unglaublichen Leistungen einen Namen auf den renommiertesten Bühnen der USA und der ganzen Welt zu machen. Der in Brooklyn lebende Tänzer und Choreograf verwendet auch Videos, Texte, Zeichnungen und Kunstinstallationen als Ausdrucksform.

    Bill Shannon bezeichnet sich selbst als interdisziplinären Künstler; in der Club Dance Szene ist er jedoch als „der Krücken-Meister“ bekannt. Seine einzigartige Tanztechnik mit Krücken - die Shannon-Technik - entwickelte er dank seiner ausgiebigen Erfahrung mit Krücken. In der Tat war er bis Varekai der einzige Tänzer, der diese Technik beherrschte. „In meinen Choreografien versuche ich, die Shannon-Technik mit Freestyle-Straßentanz, Skateboarden und Stummfilm-Poesie zu verbinden“, erklärt er.

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  • Jaque Paquin

    Bühnentechniker

    Bei Varekai trägt Jaque Paquin eine zweifache Verantwortung: Er hat die Aufgabe, alle akrobatischen Ausrüstungen für die Show zu entwerfen, wobei er gleichzeitig die Leitung des Designs und der Montage der Aufhängungsmechanismen für alle bühnentechnischen Ausrüstungen (Ton, Beleuchtung, Bühnenbild und akrobatische Ausrüstungen) hat.

    Jaque Paquin arbeitet seit 1990 für den Cirque du Soleil. Ursprünglich wurde er als Leiter der Werkstatt eingestellt, seither entwarf er die Bühnentechnik für Saltimbanco, „O“, Dralion, ZUMANITY und KÀ. Er hat auch dazu beigetragen, die Tournee Show Nouvelle Expérience für die Aufführung im Mirage in Las Vegas anzupassen. Von 1991 bis 1996 war er technischer Produktionsleiter für die Nordamerika- Tour von Saltimbanco und nahm als technischer Leiter an deren Europa- und Japan-Tournee teil. In den Jahren 1995 und 1996 war er für alle Anlagen des Festival International de Jazz de Montreal und der FrancoFolies von Montreal verantwortlich.

    Jaque Paquin begann seine Karriere hinter den Kulissen als Beleuchter. Damals war er 14 Jahre alt. Im Jahr darauf eröffnete er eine Diskothek. Später arbeitete er als Bühnentechniker beim Theater, als Bühnenbildmaler beim Film, als Helfer bei Fernsehdreharbeiten und schließlich als Schreiner, Gruppenleiter und Projektleiter in einer Bühnenbild-Werkstatt für Theater- und Varietevorstellungen. Er studierte Kunstgeschichte (mit Schwerpunkt Filmgeschichte) und Elektronik. „Ich habe in fast allen Berufen gearbeitet, die von den Leuten, die meine Ausrüstungen montieren und bedienen, ausgeübt werden. Deswegen gebe ich mir besondere Mühe, sowohl den Technikern als auch den Artisten die Arbeit zu erleichtern“, meint er.

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  • Nol van Genuchten

    Beleuchtungstechniker

    Varekai ist Nol van Genuchtens Feuertaufe als Beleuchtungsdesigner beim Cirque du Soleilm. Der ursprünglich als Beleuchtungstechniker für die europäische Tour von Saltimbanco angestellte Nol übernahm danach die Rolle des Beleuchtungskoordinators. 1996 wurde er Assistent des Beleuchtungsdesigners Luc Lafortune. Nol van Genuchten hat an der Produktion von „O“, La Nouba, Dralion und KÀ mitgearbeitet.

    Seine Beteiligung an Varekai sieht er als kostbares Geschenk. „Es ist eine faszinierende Herausforderung, weil die Designer aus einer Vielzahl von Bereichen wie Zirkus, Theater, bildende Künste und Musik stammen. Aber es machte mir manchmal auch Angst, weil ich den Designer in mir selbst und meinen eigenen Weg entdecken musste.“

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  • François Bergeron

    Tongestalter

    François Bergeron arbeitet seit über 20 Jahren bei der Tongestaltung desCirque du Soleil. Seine Kreationen (Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Quidam, «O», La Nouba, Varekai und ZED) sind um die Welt gegangen und haben ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, wie die des Tongestalters des Jahres für die multimedialen Einrichtungen im Vorzeigeladen von Nike in New York und für Quidam von Cirque du Soleil. Er war außerdem Teil des Kreativteams, das für «O» in Las Vegas einen THEA-Auszeichnung erhalten hat.

    Seit er 1993 nach Los Angeles gezogen ist, kreierte François den Sound zahlreicher Varietévorstellungen, Stücke, Musicals, Freizeitparks und Museumsveranstaltungen. Des Weiteren war er an der Gestaltung von Tokyo Disney Sea und Templo del Fuego (Universal Studios PortAventura in Spanien) beteiligt. Diese Zusammenarbeit führte später zur Gründung seines eigenen Unternehmens Thinkwell Design & Production. François arbeitet regelmäßig ans Projekten überall in den USA, Europa, Asien und dem Nahen Osten.

    „Die Klänge einer Cirque Show können starke Emotionen vermitteln“, sagt er. „Sie warnen bei drohenden Gefahren, erregen erhöhte Spannung oder lösen Gelächter aus. Man kann sich der Macht des Klangs keinesfalls entziehen. Als Tongestalter stehe ich vor der Herausforderung, eine Atmosphäre zu erschaffen, die den Absichten des Direktors entspricht, die Musik hervorhebt und die Künstler unterstützt.“

    „Bei der Gestaltung der Klangwelt von IRIS bedienten wir uns Werkzeugen und Techniken, zwischen denen ganze Welten liegen“, fügt er hinzu. „Einerseits erstellten und installierten wir ein fortschrittliches Soundsystem. Andererseits orientierten wir uns bei der Gestaltung einiger der Klangeffekte an einem vollständig organischen Ansatz und verwendeten alles, was wir in die Finger bekamen. Es ist ein Zusammenspiel aus fortschrittlicher digitaler Technologie und dem Wissen und Können der alten Schule. So zollen wir den Kunsthandwerkern der Filmindustrie Tribut.“

    François Bergeron wurde in Saint-Hyacinthe (Quebec) geboren.

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  • Francis Laporte

    Designer für Videoprojektion

    Francis Laporte gehört zu der neuen Generation von Künstlern, die digitale Videoproduktion und Projektionstechniken in traditionellere Aufführungsformen integrieren. Seit seinem Studienabschluss im Jahr 1992 war er bei mehr als 15 Projekten für die Einbindung von Videobildern in die darstellende Kunst, vor allem für das Theater, verantwortlich. Ein Meilenstein seiner Arbeit war das Videodesign für die Bühnenversion von Homers Odyssee, bei der Dominic Champagne Regie führte.

    Francis Laporte fühlt sich geehrt über seine Rolle bei der Produktion von Varekai. „Im Cirque du Soleil haben wir das große Glück, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem nicht alles in Form von Beschränkungen gesehen wird. Vielmehr ist jeder fest entschlossen herauszufinden, wie weit er oder sie gehen kann“, meint er.

    In den Jahren 2003 und 2004 entwickelte er das visuelle Konzept für die Show von Eros Ramazzotti. Anschließend zeichnete er für das Bühnenbild und das visuelle Konzept der Symphonie fantastique de Berlioz in der Disney Concert Hall in Los Angeles verantwortlich. 2006 gehörte er zum kreativen Team von LOVE, der Show des Cirque du Soleil in Las Vegas, die die Musik der Beatles in Szene setzt. Jetzt ist er Teil des Teams hinter den Kulissen von CRISS ANGEL Believe.

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  • Cahal McCrystal

    Clownszenenbildner

    Seit 1996 ist Cahal McCrystal einer der wenigen britischen Regisseure, der sich fast ausschließlich auf Clownkomödien spezialisiert hat. Nachdem er die Clownszenen für Varekai entworfen hatte, arbeitete Cal erneut beim Cirque du Soleil, um die humoristischen Nummern für ZUMANITY zu gestalten.

    Obwohl Kritiker seine Figuren mit denen von Mel Brooks, Monty Python und den Marx Brothers vergleichen, definiert Cahal sein Ziel als die Erschaffung von Clowns mit ganz eigenen Persönlichkeiten. „Meine Arbeit ist es, den Clown im Schauspieler zum Leben zu erwecken und dazu muss ich deren ganz persönliche Schwächen hervorheben. Dieser Prozess verlangt den Schauspielern viel Bescheidenheit und Großmut ab, ist aber gleichzeitig sehr befriedigend. Wir bewundern andere für ihre Erfolge, aber wir lieben sie für ihre Schwächen. Deswegen mögen wir Clowns - sie wagen es, uns ihre allzu menschliche und alberne Seite zu zeigen!“

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  • André Simard

    Akrobatik-Choreograph

    André Simard arbeitete seit 1987 beim Cirque du Soleil, als er einen Akt am freischwingenden Trapez für Nouvelle Expérience entwarf, der bei der Trapezkunst in großer Höhe eine wahre Revolution auslöste. Seitdem hat Simard die meisten Trapezakte der 13 Shows des Cirque du Soleil, die momentan weltweit gezeigt werden, entworfen.

    Seit über 30 Jahren gelingt es André Simard, seine drei Fachgebiete harmonisch zu vereinen: bildende Kunst, Hochleistungssport und Zirkus. In den frühen 70er Jahren war er Mitglied der kanadischen Gymnastik-Nationalmannschaft, während er gleichzeitig am Institut des Arts Graphiques in Montreal studierte. Außerdem trainierte er Clowns und andere Unterhaltungskünstler am Centre Immaculée-Conception in Montreal, einem Vorläufer der École Nationale de Cirque in Montreal, während er sich für seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München vorbereitete. Er sagt von sich, dass er ständig die Regeln der Biomechanik im Bereich des Sports mit der Ausdruckskraft der darstellenden Künste zu verschmelzen versucht. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in seiner Lehrtätigkeit an der École Nationale de Cirque wie auch am Centre National des Arts du Cirque in Châlons-sur-Marne und an der École Nationale de Cirque de Rosny-sous-Bois, beide in Frankreich, wider.

    1995 gründete er das Studio de Création les Gens d’R in Montreal, ein künstlerisches Unternehmen, das ihm die Gelegenheit gab, an die Grenzen des gefühlsmäßigen Ausdrucks durch Trapezkunst vorzustoßen. Im Jahr 2001 stellte diese Truppe die Weltpremiere der Show „Échos“ in Wien vor. Die Vorführung wurde von den Organisatoren der berühmten Biennale in Wien in Auftrag gegeben.

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  • Nathalie Gagné

    Maskenbildnerin

    Die Maskenbildnerin Nathalie Gagné ist seit ihren Jugendjahren von Make-up und vor allem davon begeistert, wie sehr es Schauspielern Ausdruck verleiht. Sie studierte am Cégep de Saint-Hyacinthe, einem Québecer College, Theaterproduktion und war anschließend einer der ersten Absolventen der Montrealer Filiale der berühmten Pariser Make-up-Schule École Christian Chauveau.

    Bevor sich Nathalie dem Cirque du Soleil anschloss, arbeitete sie in Theatern sowie bei Film und Fernsehen. Zweimal wurde sie für einen Gémeau nominiert, durch den in allen Kategorien das beste Make-up ausgezeichnet wurde. Diese Ehre wird von der Academy of Canadian Cinema and Television erteilt.

    Da die Cirque-Artisten ihr Make-up selbst auftragen, bezieht sie Nathalie in den ursprünglichen Entwurf ihres Bühnenaussehens mit ein. „Im Gegensatz zu Schauspielern sind Akrobaten nicht daran gewöhnt, sich mit ihren eigenen Gesichtsausdrücken auseinanderzusetzen“, erklärt sie. „Eines meiner Ziele besteht darin, sie genau dazu zu veranlassen. Ich möchte ihnen dabei behilflich sein, in sich zu finden, was ich als ‚Kräftelinien‘ bezeichne. Mithilfe dieser Linien können sie ihre Rolle besser ausbauen.“

    „Make-up spiegelt die Seele einer Person wider. Zudem wirkt es wie ein Zauberstab, mit dem sich sämtliche Hemmungen in Luft auflösen lassen“, sagt Nathalie, die für den Cirque seit 1995 über 1.000 Make-up-Designs entworfen hat und dabei die Konzepte, die letztendlich zum Einsatz kamen, aus über 5.000 Skizzen ausgewählt hat.

    Nathalie ist auch dafür verantwortlich, dass die von ihr entworfenen Make-up-Designs richtig angewendet werden. Da die Artisten ihr Make-up selbst auftragen, werden im Rahmen der allgemeinen Ausbildung von Cirque du Soleil-Artisten inzwischen auch Workshops für Schminktechniken angeboten. Nathalie zeigt den Artisten zuerst, wie sie ihr Make-up auftragen, und verfasst anschließend für jeden einzelnen von ihnen eine schrittweise Anleitung.

    Nathalie Gagné führte bei den Shows Mystère, Alegría und Saltimbanco neue Make-up-Konzepte ein, was zu einer Zusammenarbeit mit dem Intendanten Franco Dragone und der Kostümdesignerin Dominique Lemieux führte. Nachdem sie bereits für Quidam, <<O>>, La Nouba, Varekai, Zumanity, KÀ, Corteo, DELIRIUM, LOVE, ZAIA und CRISS ANGEL Believe gearbeitet hat, ist Viva ELVIS nun die 15. Cirque du Soleil-Show, an der Nathalie beteiligt ist.

    „Bei Viva ELVIS sind wir durch die Kostüme von Stefano Canulli in die Welt der 50er und 70er Jahre zurückgekehrt“, erklärt Nathalie Gagné. „Die Glanzpunkte des Make-up sind Kajal und falsche Wimpern in allen Variationen, von Rehaugen bis Puppenaugen. Den herkömmlichen schwarzen Kajalstift habe ich mit schillernden Farben ergänzt, um die Spannung der Epoche heraufzubeschwören und die Augen im Licht glänzen zu lassen. Die Kunst abnehmbarer Make-ups, die wir bei ZAIA und CRISS ANGEL Believe eingeführt haben, wurde von mir weiterentwickelt. Bei Viva ELVIS bildet diese Technik die Grundlage verschiedener Gesichtsteile, denen wir andere Materialien hinzufügen können, z. B. extravagante falsche Wimpern, Spitze, Schmuck, Kristall und sogar Latexprothesen. Dadurch kann ein Gesicht – und damit eine Figur – rasch und komplett ausgetauscht werden, in nur wenigen Sekunden und ohne Klebstoff.“

    Nathalie Gagné wurde 1963 in Trois-Pistoles geboren (Québecer Region Lower St. Lawrence).

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