Zahlreiche Werke des Cirque du Soleil tragen den Stempel von Franco Dragone und seiner Vision, die poetisch und gesellschaftlich geprägt ist. Zwischen 1985 und 1998 war Franco Dragone für die Leitung von sage und schreibe 10 Inszenierungen zuständig: Cirque du Soleil (1985), La Magie Continue (1986), We Reinvent the Circus (1987), Nouvelle Expérience (1990), Saltimbanco (1992), Mystère (1993) Alegría (1994), Quidam (1996), La Nouba und „O“ (1998). Er übernahm auch die Leitung der Vollversion von Alegría, die im Frühjahr 1999 uraufgeführt wurde.
Franco Dragone leistete einen wichtigen Beitrag zur Verschmelzung von Kulturen und künstlerischen Disziplinen, die für diese Inszenierungen so typisch ist. Vor seinem Einstieg beim Cirque du Soleil im Jahr 1985 war er an einigen europäischen Theatern tätig.
Franco Dragone wurde in Italien geboren, wuchs aber in der belgischen Industriestadt La Louvière auf. Kurz nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt gründete Franco Dragone im Jahr 2000 Dragone, ein Unternehmen, bei dem die künstlerische Schöpfung und Produktion im Vordergrund steht.
Im September 2002 hat ihn die Regierung von Québec zum Ritter des Ordre National du Québec ernannt.