Mit einem Architekten als Vater und einer in der
Theaterwelt aktiven Mutter war es Stéphane Roy wohl
vorbestimmt, eines Tages Bühnenbilder für den Cirque du Soleil zu entwerfen. Bereits in jüngster Kindheit
erwarb und entwickelte Roy ein einzigartiges soziales und
künstlerisches Gefühl für Raum, das alle seine Bühnenbilder
prägt. Seit seinem Abschluss in Bühnenbildnerei an der
National Theatre School of Canada im Jahr 1988 hat Roy
sowohl als Bühnenbildner als auch als künstlerischer Leiter
an über 100 Produktionen in aller Welt mitgearbeitet. Er
hat bereits vier Produktionen des Cirque du Soleil seinen
Stempel aufgedrückt: Dralion, Varekai, ZUMANITY und sein
neues KOOZA.
Der Cirque du Soleil ist einer von Stéphane Roys liebsten
kreativen Schauplätzen. „Im Theater verleiht das
Bühnenbild den Texten des Autors und der Vision des
Regisseurs konkrete Formen. Beim Cirque du Soleil habe ich
das Phänomen der leeren Seite entdeckt. Es ist eine völlig
andere Art, Bühnenbilder zu entwerfen - und für mich eine
Gelegenheit, mit meinem künstlerischen Ansatz und dessen
Wirkung auf die Zuschauer noch einen Schritt weiter zu
gehen“, erklärt