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Pressematerial

Cirque du Soleil stellt Pressemappen mit Informationen zu den verschiedenen Shows und über das Unternehmen zur Verfügung.

Zumanity

Zumanity, die sinnliche Seite des Cirque du Soleil, ist ein verführerischer Dreh der Realität, in dem das Provokative spielerisch und das Verbotene faszinierend wird! Lassen Sie alle Hemmungen außen vor und lassen Sie los! Diese Produktion für Erwachsene nimmt Sie mit auf eine sexy und aufregende Fahrt voller sensationeller Akrobatik und unanständigem Spaß. Zumanity ist eine Mischung aus Posse und Kabarett - und mit Sicherheit bietet es Ihnen eine unvergessliche Nacht! Um eine Vorstellung von Zumanity besuchen zu können, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein. Nur im New York-New York Hotel & Casino in Las Vegas.

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Ortsansässige Show im New York-New York Hotel and Casino, Las Vegas, NV

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Zumanity - Kreativteam

  • Dominic Champagne

    Writer and Director

    Dominic Champagne, 1963 in Quebec geboren, ist ein äußerst vielseitiger Künstler mit vielen Talenten. Seit er die National Theatre School of Canada 1987 verlassen hat, ist er überall in der Kulturszene Quebecs präsent. Mit mehr als 100 Produktionen für Bühne und Fernsehen hat er sich zahlreiche Preise und Anerkennungen verdient.

    Für Dominic bedeutet der Zirkus eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Im Alter von 20 Jahren, mittellos und allein in Griechenland, schloss er sich dem Zirkus an und wurde ein… Zirkusjunge! Was hat ihn diese Erfahrung gelehrt? „Der Zirkus ist ein Ort, der Kameradschaft ermöglicht und das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen zu einer besonderen Quelle der Kreativität macht. Die Vielvölkerumgebung im Cirque du Soleil ist inspirierend. Sie fördert mein kreatives Denken.“

    Inspirationen erhält er auch von Persönlichkeiten wie Samuel Beckett, Charlie Chaplin, Gandhi und Martin Luther King. „Ich wurde im Jahr der ‘I have a dream’-Ansprache geboren. Ich gehöre zu der Generation, die das Ende der Hippie-Ära und des gescheiterten American Dreams miterlebt hat. Ich bin das Produkt von Träumen und Ernüchterungen. Als Künstler möchte ich die Schönheit im Elend zeigen, wenn jemand versucht, seiner Situation zu entfliehen.“ Als Enkel eines Richters und eines Schweißers bemüht sich Champagne darum, das Erbe beider Großväter in jedem seiner Projekte zum Ausdruck zu bringen.

    Im Jahr 1992 erregte Champagne mit seiner Show “Cabaret neiges noires“ in der Öffentlichkeit und bei seinen Künstlerkollegen großes Aufsehen. Die Show entstand in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen des “Théâtre il va sans dire”. Inspiriert durch Martin Luther Kings berühmte Ansprache, handelte es sich um ein sowohl vom Inhalt als auch vom Medium her hoch innovatives Stück. Das Skript ist zynisch, poetisch, finster und lustig zugleich, während die festliche und hemmungslose Inszenierung Schauspiel, Lieder und Musik vereint. Dominic Champagnes Taktik ging auf: Es gelang ihm, einen kritischen Blick auf diese Ära zu werfen und damit neue Zuschauer für das Theater zu gewinnen. Die Show wurde seit ihrer Entstehung mehr als 100 mal aufgeführt.

    1998 arbeitete Champagne an der Bühnenfassung und Regie von Cervantes Don Quixote, die Rekordzahlen von Zuschauern in Montreals “Théâtre du Nouveau Monde” lockte. Im Jahr 2000 wiederholte er dieses Kunststück mit der Inszenierung von Homers Odyssee. Die Aufführung erzielte neue Zuschauerrekorde und beeindruckte niemand anderen als Andrew Watson, den Kreativdirektor von Varekai: „Ich bin überzeugt, dass jeder Zuschauer, egal welche Sprache er spricht, die Reise von Odysseus verstehen konnte. Dominic braucht keine Wörter, um eine Geschichte zu erzählen.“

    Champagnes Arbeit für Theater und Fernsehen brachte ihm im Jahr 2002 eine Einladung des Cirque du Soleil ein, das Skript für Varekai zu schreiben und dabei Regie zu führen. Champagnes nächste Aufgabe für den Cirque du Soleil war die Co-Regie von ZUMANITY (2003) zusammen mit René Richard Cyr. Im Rahmen seiner jüngsten Zusammenarbeit mit dem Cirque du Soleil schrieb und regissierte er LOVE, das im Juni 2006 im Mirage Hotel in Las Vegas Premiere hatte.

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  • René Richard Cyr

    Writer and Director

    René Richard Cyr is one of the most versatile and prolific creators on the Quebec cultural scene. For 20 years, this acting graduate from Canada 's National Theatre School has pursued simultaneous careers as an actor, director, writer and producer in theatre, television, film and music. He has participated in over one hundred productions—both on stage and behind the scenes—with notable success in all fields.

    This is Cyr's first creative alliance with Cirque du Soleil, where he is working in tandem with long-time collaborator Dominic Champagne on the writing and directing of Zumanity. In the past, the two have repeatedly teamed up to design the huge outdoor event celebrating La Fête Nationale, Quebec 's national holiday. They are also credited with the creation and artistic direction of Le plaisir croît avec l'usage, a TV program broadcast on Télé-Québec and hosted by Cyr. The program has won two Gémeaux (an award for excellence in Canadian French-language television production) for best variety show. The ongoing success of this dynamic duo stems from a natural affinity between two good friends—who also happen to be creative masters.

    A man of many talents, Cyr is as eclectic as he is productive. As a theatre director, he frequently spotlights new works while staging memorable versions of well-known classics. He has also (among other things) directed numerous comedies, variety shows and theatre galas, and has even lent his lustre to musical theatre.

    "I've put rock 'n ' roll into my theatre productions and theatre into my rock shows. But one recurring theme marks my artistic choices: the desire to give a voice to new talent," says the director. Since 1998, Cyr has been artistic director and managing co-director of Montreal 's Théâtre d'Aujourd'hui, an institution committed to producing Quebec drama.

    The variety of awards showered upon this virtuoso testifies to the quality of his work in diverse cultural milieus. In 1985, 1986 and 1991, Cyr was honoured by the Quebec music industry association (ADISQ) for three different shows—one of them a Céline Dion production which netted him the "Director of the Year" award. In the 1990s, he twice won the Théâtre du Nouveau Monde's best direction award, while two more prizes (one awarded in Quebec , the other in Italy ) recognized his excellent acting in Michel Tremblay's Hosanna. The Quebec arm of the Academy of Canadian Cinema and Television also nominated Cyr for a Gémeau in two different categories: best direction on a short film debut, and best host of a televised series.

    More recently, his accomplished directing of the play The Man of La Mancha, by Dale Wasserman, Joe Darion, and Mitch Leigh, earned him two prestigious awards from the public and his peers at the 2003 Gala of the Académie québécoise du théâtre.

    René Richard Cyr was born in Montreal in 1958.

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  • Andrew Watson

    Kreativdirektor
    „Das herausragende Merkmal dieses künstlerischen Unternehmens ist seine Bereitschaft, Risiken einzugehen. Jede Kreation ist eine Herausforderung und ein bewusstes Risiko.“

    Nachdem er zehn Jahre als Akrobat auf der Bühne gestanden hatte, entschied sich Andrew Watson für einen Neuanfang hinter den Kulissen und wurde Kreativdirektor für die Cirque-du-Soleil-Produktionen Varekai und ZUMANITY. 1984, im Gründungsjahr des Cirque du Soleil, verpflichtete er sich als allgemeiner Artist beim Gerry Cottle Circus in London. Er war zu dieser Zeit 24 Jahre alt und – im Gegensatz zu den meisten anderen Artisten – nicht gymnastisch ausgebildet. Davon ließ er sich aber keineswegs abhalten: Er wurde Trapezkünstler. Angezogen durch ihre Mischung aus Theater und traditionellen Zirkuselementen ging er mit der deutschen Zirkusgruppe Roncalli auf Tour

    .

    Im Jahr 1987, schloss sich Andrew Watson, beeindruckt von ihrer Kreativität und ihrem Wagemut, der Truppe „We Reinvent the Circus“ (Wir erfinden den Zirkus neu) an. Mit dieser Show ging die Zirkustruppe aus Quebec zum ersten Mal auf Nordamerika-Tournee. 1990 verließ er die Manege und war in aufeinanderfolgender Reihenfolge als Besetzungschef, Leiter der Artistenausbildung, künstlerischer Koordinator und künstlerischer Leiter tätig. Von 1994 bis 1999 war er hauptsächlich an den Shows Saltimbanco, Alegría und Quidam beteiligt.

    1999 trat Andrew Watson der New Millennium Experience Company bei, wo er für die Konzeption der Trapezauftritte und die Ausbildung der Akrobaten für die New Millennium Dome Central Show, die anlässlich der Jahr-2000-Feiern in London präsentiert wurde, verantwortlich war.
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  • Thierry Mugler

    Creator and Costume Designer

    Thierry Mugler is a French artist who is very well-reputed in the world of fashion and haute couture. He was a professional dancer starting at age 14 at the Opéra du Rhin, and the surpassing of the body and the love of performance are recurring themes in all his work: an accent is placed on the shoulders, women's bodies are flattered, and men's bodies are regarded with the same rigour.

    If clothing has been an integral part of Thierry Mugler's life, it was to take it to the next level: over almost thirty years, this born director has created a hundred or so spectacular shows attended by up to 13,000 people, including events at the Zénith, the Budo Kan and the Cirque d'Hiver. The international success of Thierry Mugler perfumes, launched in 1992, serves only to confirm his incredible talent.

    Thierry Mugler is also the author of short films, advertising films, photos and music videos. Thierry Mugler's collaboration with the Cirque du Soleil team for Zumanity caused a sensation in the worlds of fashion and show business!

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  • Stéphane Roy

    Bühnenbildner

    Stéphane Roy hat einen Abschluss von der National Theatre School of Canada und hat in über 100 Produktionen in Montreal und weltweit als Bühnenbildner und künstlerischer Leiter gearbeitet. Seine Hauptbetätigungsfelder sind Theater und Tanz, er war jedoch auch schon für Film und Fernsehen, in der Werbung und für Varieté-Shows tätig.

    Im Laufe seiner Karriere hat Stéphane Roy enge Arbeitsbeziehungen zu vielen künstlerischen Leitern und Ensembles geknüpft: Er entwarf die Bühnenbilder für verschiedene Stücke, die im Espace Go und im Théâtre du Nouveau Monde in Montreal aufgeführt wurden, und seit 1990 auch für Tanzproduktionen von international anerkannten Tanz-Ensembles wie La La La Human Steps und O Vertigo.

    Angesichts seines professionellen Hintergrunds, der Tatsache, dass sein Vater Architekt und seine Mutter im Theater beschäftigt war, und seiner einzigartigen gesellschaftlichen und künstlerischen Herangehensweise an die Gestaltung von Vorstellungsflächen war es nahezu unvermeidlich, dass Stéphane Roy früher oder später beim Cirque du Soleil landen würde. Seine Beziehung zum Cirque begann mit der Konzeption von Dralion, setzte sich bei Varekai, Zumanity und KOOZA fort, und geht nun bei Zarkana weiter.

    Seit 2011 ist Stéphane Roy einer von drei von der Montreal Nature Museums Group ernannten Artists in Residence, die biodynamische Verknüpfungen zwischen den vier naturwissenschaftlichen Museen der Stadt herstellen. Er ist auch für die Ausstellung The Warrior Emperor and China’s Terra Cotta Army im Montreal Museum of Fine Arts verantwortlich.

    Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, so z. B. von der Association Québécoise des Critiques de Théâtre, die ihn 1989 zur Entdeckung des Jahres in allen Kategorien kürte. 1992 erhielt er von derselben Gesellschaft eine Auszeichnung für das beste Bühnenbild. Weitere Anerkennungen seines Talents zollten ihm der Conseil des Arts de la Communauté Urbaine de Montréal, die Academy of Canadian Cinema and Television sowie die Académie Québécoise du Théâtre.

    „In der poetisch-fantastischen Welt von Zarkana stellt der Schauplatz, ein verlassenes baufälliges Theater, einen eigenständigen Charakter dar“, sagt Stéphane Roy. „Die Wände atmen, bewegen sich und singen. Was den Kunststil angeht, befinden wir uns am Beginn des letzten Jahrhunderts, zwischen 1910 und 1930, irgendwo zwischen Gaudí, Klimt und Art Nouveau. Die organischen Formen sind eine Hommage an den großartigen französischen Glas- und Schmuckkünstler René Lalique.“

    Stéphane Roy lebt in Montreal.

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  • Simon Carpentier

    Composer and Musical Director

    Composer Simon Carpentier, best known for his film and TV scores, has worked on one Cirque du Soleil show (Zumanity) prior to his compositions for Wintuk. He took his first piano lessons at the age of seven and began his professional career in Quebec City, where his personal recording studio was next door to a rehearsal studio used by musicians working in all genres.

    Simon first made his mark writing music for commercials and picked up more than 20 Quebec and international awards between 1989 and 1997. In 1989, he received a Mobius Award, an international prize handed out in Chicago for the music used in cinema advertising.

    His name appears in the credits of a dozen or so films, including Ladies Room, starring John Malkovich, and he has worked on numerous TV shows for a variety of networks, including TV5. In 2000 he composed the score for the 72-episode teen drama series Big Wolf On Campus which has been broadcast in 150 countries.

    In 1999, Simon recorded Amerindian singer Genevieve McKenzie’s album Shanipiap at the Sept-Îles reserve in Quebec. And in 2004, his spellbinding music was a major factor in the success of Italian quick-change genius Arturo Brachetti’s one-man show. His artistic curiosity and versatility recently led him to reinterpret the music of S. Alfonso dei Liguori and combine it with the words of Claude Péloquin, one of Quebec’s greatest poets. He has also created a series of albums of music for babies that have sold in more than 30 countries.

    Simon Carpentier drew upon several sources to compose the music of Wintuk. "I went back and listened to the music of family films and immersed myself in the world of a young boy. I also explored musical genres associated with New York – urban rhythms, jazz, hip hop, rhythm and blues and Latin music in particular. In the final analysis, I want the score of Wintuk, which keeps coming back as a leitmotiv, to stay with each member of the audience for a long, long time."

    Simon Carpentier was born in 1965 in Quebec.

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  • Debra Brown

    Choreographin

    Debra Brown hat sich mit ihren unvergleichlichen Choreografien aus akrobatischen und tänzerischen Elementen weltweit einen Namen gemacht. Sie trat dem Cirque du Soleil 1987 als Choreografin für We Reinvent the Circus bei, und übernahm danach die Choreografie für die Shows Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Alegría, Mystère, Quidam, <<O>>, La Nouba, Corteo, für einen Akt von Zumanity sowie für ZED und Zarkana. Außerdem hat sie mit Artisten und Ensembles der unterschiedlichsten Disziplinen zusammengearbeitet, wie 1990 beim Festival Mondial du Cirque de Demain (Paris), der Oper The Ghosts of Versailles (Die Geister von Versailles) von John Corigliano, die in der Metropolitan Opera in New York aufgeführt wurde, sowie bei Wagners Ring-Zyklus, der in der Lyric Opera von Chicago auf dem Programm stand. 1994 kreierte und produzierte Brown Apogée, ein 50-minütiges Ballett auf dem Trampolin, das in Toronto uraufgeführt und außerdem in Los Angeles und San Francisco im Rahmen von „Passport ’96“ aufgeführt wurde, einer von Elizabeth Taylor und Magic Johnson ins Leben gerufenen Benefizveranstaltung für die AIDS-Hilfe. 1995 arbeitete sie zusammen mit Luciano Pavarotti an La Fille du Régiment (Die Tochter des Regiments), das in der Metropolitan Opera von New York aufgeführt wurde. Debra übernahm die Choreografie für das Video Jaded von Aerosmith und sorgte 2001 bei den American Music Awards für eine dynamische Vorstellung. Im selben Jahr war sie für die Choreografie von Madonnas Welttournee Drowned zuständig. Debra Brown hat zudem mit Größen des Musikgeschäfts wie Shakira, Wyclef Jean, Céline Dion und Madonna zusammengearbeitet. Zu ihren Filmwerken zählen unter anderem Catwoman, Van Helsing und Barneys großes Abenteuer. 1997 erhielt sie im Rahmen der 14. Verleihung der Bob Fosse-Auszeichnungen in Los Angeles den Preis für Innovative Choreografie. Dadurch sollte ihr herausragender Beitrag im Bereich Choreografie und Tanz gewürdigt werden. 2002 wurde ihr für ihre Choreografie einer Nummer, die von Cirque du Soleil für die Academy Awards geschaffen wurde, ein Emmy verliehen.

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  • Luc Lafortune

    Lichtgestalter

    Luc Lafortune ist bei der Show KÀ für die Beleuchtung zuständig, und dies ist sein zwölftes Werk, an dem er für Cirque du Soleil arbeitet. Er wird seit der Gründung von Cirque du Soleil, also seit 1984, mit dem Zirkus in Verbindung gebracht. Damals war er als Lichttechniker hinter der Bühne tätig. Im darauffolgenden Jahr saß er bei der 8-monatigen Tournee der jungen Truppe an der Beleuchtungssteuerung. 1986 übernahm er die Rolle des Lichtgestalters. Seitdem konnten seine Lichtkreationen auf der ganzen Welt bewundert werden.

    Beim Cirque du Soleil kam seine Kunst in den Shows We Reinvent the Circus, Fascination, Nouvelle Expérience, Saltimbanco, Mystère, Alegría, Quidam, „O“, La Nouba, Dralion, Varekai und Zumanity zur Wirkung. Als von der Show Quidam ein Video aufgenommen wurde, fungierte er zudem als Kodirektor für Fotografie.

    2002 entwarf er zusammen mit dem Intendanten Robert Lepage die Beleuchtung für die Welttournee des britischen Sängers Peter Gabriel, die unter dem Titel Growing Up veranstaltet wurde. Viele andere international erfolgreiche Künstler und Gruppen nutzten sein Talent für ihre Zwecke. Seit 1996 hat er beispielsweise mit No Doubt, The Eagles, Gipsy Kings und mit dem schweizer Zirkus Salto Natale zusammengearbeitet.

    Luc Lafortune hat an der Concordia University in Montreal Theaterproduktion studiert. Ursprünglich war er aber eher am Entwerfen von Bühnenbildern interessiert. „Eines Tages erkannte ich bei einer Probe, wie Licht einen Raum völlig neu definieren sowie den bildlichen Ausdruck und Geist einer Show wesentlich beeinflussen kann“, erklärt er. Durch dieses Erlebnis wurde in ihm eine Leidenschaft ausgelöst, die noch heute in seiner Arbeit zu spüren ist.

    Seine hervorragende Arbeit hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. 1992 erhielt er für die Lichtgestaltung der Show Saltimbanco einen Drama-Logue Theater Award. Diese Auszeichnung wird von Kritikern der gleichnamigen Theaterzeitschrift aus Kalifornien verliehen. 1994 wurde er von der Zeitschrift Lighting Dimensions International (LDI) zum Lichtgestalter des Jahres erkoren. 1997 wurde der Martin Professionals-Show The Atomic Lounge, bei der Luc Lafortune für die künstlerische Leitung zuständig war, die LDI-Auszeichnung für die beste Lichtshow verliehen. 1998 nahm er einen Entertainment Design Award für die Lichtgestaltung der Show „O“ entgegen.

    Luc Lafortune wird regelmäßig als Redner eingeladen, um sein Wissen und seine Ansichten weltweit mit Studenten und Fachleuten zu teilen.

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  • Jonathan Deans

    Tongestalter

    Jonathan Deans, einer der begehrtesten Tongestalter in der Welt des Musicals, ist der Mann, der für die Klangumgebung von Viva ELVIS verantwortlich ist. Jonathan hat die Klanglandschaften von Saltimbanco, Mystère, <<O>>, La Nouba, Zumanity, KÀ, Corteo, The Beatles LOVE, KOOZA, Wintuk, CRISS ANGEL Believe und vor kurzem von OVO geschaffen und findet den kreativen und teamorientierten Ansatz, der beim Cirque verfolgt wird, äußerst anregend.

    Schon früh begeisterte sich Jonathan für Elektronik. Mit 15 stieg er als Schauspieler in die Royal Shakespeare Company ein, wo sein großes Interesse an Sound nach und nach mit den Elementen des Theaters verschmolz. Zuerst arbeitete er eine Weile als Toningenieur in der Musikbranche, und zwar in den Morgan Studios, wo er Kontakt zu Künstlern wie Cat Stevens, Paul Simon und Rick Wakeman hatte. Einige Jahre später führte ihn sein Weg zurück in die Theaterwelt. Anfangs war er im Royal Opera House tätig, dann im Covent Garden und später mischte er den Sound für das Musical A Chorus Line. Er landete einen Erfolg nach dem anderen. Als Toningenieur hat er den Sound für über ein Dutzend Produktionen gemischt, zu denen Evita, Cats, Bugsy Malone und The Sound of Music zählen.

    Der Erfolg, den Jonathan Deans als Toningenieur beim Mischen von Sound erzielte, führte dazu, dass er für das Musical Marilyn als Tongestalter engagiert wurde. Danach arbeitete er an weiteren West End-Shows wie Time, Les Misérables, Mutiny und Jean Seberg, denen die Broadway-Shows Ragtime, Fosse, King David, Damn Yankees, Taboo, Brooklyn, Lestat, Pirate Queen und Young Frankenstein folgten.

    Für Jonathan Deans sind die normalen Theater und das Grand Chapiteau des Cirque in Sachen Tongestaltung zwei recht unterschiedliche Welten. „Es herrschen andere technische Anforderungen, im Hinblick auf die Beschaffenheit und Schichtung von Musik und Sound gibt es aber keine Unterschiede“, erklärt er. „Meine Aufgabe besteht darin, für jede einzelne Produktion eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen. Und unabhängig davon, wo die Show aufgeführt wird, muss das Publikum akustisch wahrnehmen, dass man in eine neue Welt vordringt.“

    „Elvis spielt in der Show zwar nicht mit, aber all unsere Handlungen haben einen Bezug zu ihm. Es ist daher von großer Bedeutung, dass mit dem Soundsystem etwas geschaffen wird, das sich akustisch genauso stark auswirkt wie es bei visuellen Effekten der Fall ist. Und es muss natürlich Elvis würdig sein“, sagt Jonathan Deans. „Das für Viva ELVIS erbaute Theater ist riesig und wird daher seiner Legende gerecht. Um einen Klang hervorzurufen, der dieser Herausforderung entspricht, haben wir Subwoofer in den Boden eingebaut. Dadurch können wir die niedrige Resonanzfrequenz des Betonbaus selbst nutzen, um Unterschallvibrationen hinzuzufügen, durch die sich der Zuschauerraum infolge der live dargebotenen Musik buchstäblich bewegt. Daneben entstehen natürlich auch Klangeffekte.“

    Jonathan Deans wurde in England geboren und lebt im Großraum New York.

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  • Nathalie Gagné

    Maskenbildnerin

    Die Maskenbildnerin Nathalie Gagné ist seit ihren Jugendjahren von Make-up und vor allem davon begeistert, wie sehr es Schauspielern Ausdruck verleiht. Sie studierte am Cégep de Saint-Hyacinthe, einem Québecer College, Theaterproduktion und war anschließend einer der ersten Absolventen der Montrealer Filiale der berühmten Pariser Make-up-Schule École Christian Chauveau.

    Bevor sich Nathalie dem Cirque du Soleil anschloss, arbeitete sie in Theatern sowie bei Film und Fernsehen. Zweimal wurde sie für einen Gémeau nominiert, durch den in allen Kategorien das beste Make-up ausgezeichnet wurde. Diese Ehre wird von der Academy of Canadian Cinema and Television erteilt.

    Da die Cirque-Artisten ihr Make-up selbst auftragen, bezieht sie Nathalie in den ursprünglichen Entwurf ihres Bühnenaussehens mit ein. „Im Gegensatz zu Schauspielern sind Akrobaten nicht daran gewöhnt, sich mit ihren eigenen Gesichtsausdrücken auseinanderzusetzen“, erklärt sie. „Eines meiner Ziele besteht darin, sie genau dazu zu veranlassen. Ich möchte ihnen dabei behilflich sein, in sich zu finden, was ich als ‚Kräftelinien‘ bezeichne. Mithilfe dieser Linien können sie ihre Rolle besser ausbauen.“

    „Make-up spiegelt die Seele einer Person wider. Zudem wirkt es wie ein Zauberstab, mit dem sich sämtliche Hemmungen in Luft auflösen lassen“, sagt Nathalie, die für den Cirque seit 1995 über 1.000 Make-up-Designs entworfen hat und dabei die Konzepte, die letztendlich zum Einsatz kamen, aus über 5.000 Skizzen ausgewählt hat.

    Nathalie ist auch dafür verantwortlich, dass die von ihr entworfenen Make-up-Designs richtig angewendet werden. Da die Artisten ihr Make-up selbst auftragen, werden im Rahmen der allgemeinen Ausbildung von Cirque du Soleil-Artisten inzwischen auch Workshops für Schminktechniken angeboten. Nathalie zeigt den Artisten zuerst, wie sie ihr Make-up auftragen, und verfasst anschließend für jeden einzelnen von ihnen eine schrittweise Anleitung.

    Nathalie Gagné führte bei den Shows Mystère, Alegría und Saltimbanco neue Make-up-Konzepte ein, was zu einer Zusammenarbeit mit dem Intendanten Franco Dragone und der Kostümdesignerin Dominique Lemieux führte. Nachdem sie bereits für Quidam, <<O>>, La Nouba, Varekai, Zumanity, KÀ, Corteo, DELIRIUM, LOVE, ZAIA und CRISS ANGEL Believe gearbeitet hat, ist Viva ELVIS nun die 15. Cirque du Soleil-Show, an der Nathalie beteiligt ist.

    „Bei Viva ELVIS sind wir durch die Kostüme von Stefano Canulli in die Welt der 50er und 70er Jahre zurückgekehrt“, erklärt Nathalie Gagné. „Die Glanzpunkte des Make-up sind Kajal und falsche Wimpern in allen Variationen, von Rehaugen bis Puppenaugen. Den herkömmlichen schwarzen Kajalstift habe ich mit schillernden Farben ergänzt, um die Spannung der Epoche heraufzubeschwören und die Augen im Licht glänzen zu lassen. Die Kunst abnehmbarer Make-ups, die wir bei ZAIA und CRISS ANGEL Believe eingeführt haben, wurde von mir weiterentwickelt. Bei Viva ELVIS bildet diese Technik die Grundlage verschiedener Gesichtsteile, denen wir andere Materialien hinzufügen können, z. B. extravagante falsche Wimpern, Spitze, Schmuck, Kristall und sogar Latexprothesen. Dadurch kann ein Gesicht – und damit eine Figur – rasch und komplett ausgetauscht werden, in nur wenigen Sekunden und ohne Klebstoff.“

    Nathalie Gagné wurde 1963 in Trois-Pistoles geboren (Québecer Region Lower St. Lawrence).

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  • Jaque Paquin

    Bühnentechniker

    Bei Varekai trägt Jaque Paquin eine zweifache Verantwortung: Er hat die Aufgabe, alle akrobatischen Ausrüstungen für die Show zu entwerfen, wobei er gleichzeitig die Leitung des Designs und der Montage der Aufhängungsmechanismen für alle bühnentechnischen Ausrüstungen (Ton, Beleuchtung, Bühnenbild und akrobatische Ausrüstungen) hat.

    Jaque Paquin arbeitet seit 1990 für den Cirque du Soleil. Ursprünglich wurde er als Leiter der Werkstatt eingestellt, seither entwarf er die Bühnentechnik für Saltimbanco, „O“, Dralion, ZUMANITY und KÀ. Er hat auch dazu beigetragen, die Tournee Show Nouvelle Expérience für die Aufführung im Mirage in Las Vegas anzupassen. Von 1991 bis 1996 war er technischer Produktionsleiter für die Nordamerika- Tour von Saltimbanco und nahm als technischer Leiter an deren Europa- und Japan-Tournee teil. In den Jahren 1995 und 1996 war er für alle Anlagen des Festival International de Jazz de Montreal und der FrancoFolies von Montreal verantwortlich.

    Jaque Paquin begann seine Karriere hinter den Kulissen als Beleuchter. Damals war er 14 Jahre alt. Im Jahr darauf eröffnete er eine Diskothek. Später arbeitete er als Bühnentechniker beim Theater, als Bühnenbildmaler beim Film, als Helfer bei Fernsehdreharbeiten und schließlich als Schreiner, Gruppenleiter und Projektleiter in einer Bühnenbild-Werkstatt für Theater- und Varietevorstellungen. Er studierte Kunstgeschichte (mit Schwerpunkt Filmgeschichte) und Elektronik. „Ich habe in fast allen Berufen gearbeitet, die von den Leuten, die meine Ausrüstungen montieren und bedienen, ausgeübt werden. Deswegen gebe ich mir besondere Mühe, sowohl den Technikern als auch den Artisten die Arbeit zu erleichtern“, meint er.

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  • Danny Zen

    Entwickler von Akrobatikausrüstung und Bühnentechniker

    Danny Zen kam 1990 zum Cirque du Soleil und arbeitete als Schweißer in den Unternehmenswerkstätten. Noch im selben Jahr ging er mit auf die erste Europatournee von Le Cirque Réinventé und arbeitete anschließend als Schweißer, Monteur, Mechaniker und Chef-Platzanweiser für Nouvelle Expérience. 1992 war er als Zelttechniker auf der Tour von Saltimbanco dabei.

    Seit 1993 arbeitet Danny Zen an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Kreativateliers des Cirque du Soleil. Seine innovativen Arbeiten als Bühnentechnikleiter und Technikexperte sind zu einem großen Teil für die hohen Standards verantwortlich, die der Cirque bei der Schulung seiner Bühnentechniker ansetzt, und die dafür sorgen, dass die Sicherheit von Artisten und Technikern zu jeder Zeit gewährleistet ist.

    Danny Zen hat an der National Circus School in Montreal gearbeitet und im Laufe der Jahre zur Entwicklung fast der gesamten Luftakrobatik-Ausrüstung beigetragen, die in den Cirque du Soleil-Shows Alegría, Mystère, Quidam, Dralion, Varekai, <<O>>, La Nouba und KÀ zum Einsatz kommt. 1996 fungierte er als Bühnentechnikleiter für Quidam. 2008 entwarf er die Bühnentechnik und die Ausrüstung für die Akrobatik-Show anlässlich der 400-Jahr-Feier von Québec City.

    Zarkana ist nach Corteo und KOOZA Danny Zens drittes Engagement als Entwickler von Akrobatikausrüstung und Bühnentechniker für den Cirque du Soleil.

    „Die Akrobatikausrüstung für Zarkana sollte zur Gesamtdekoration der Show passen, die sich am Stil der 1930er Jahre orientiert“, so Danny Zen. „Die Handlung der Show ist auch in dieser Zeit angesetzt. Mich faszinieren die Kurven und die organischen Formen dieser Epoche, und ich habe mich von Lalique, dem französischen Glas- und Schmuckkünstler der Art Nouveau, und vom spanischen Architekten und Ingenieur Calatrava inspirieren lassen.“

    Danny Zen wurde in Saint-Luc, Québec, geboren.

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  • Normand Blais

    Prop Designer

    Over the past 15 years, Normand Blais has carved out a niche for himself in the Quebec theatre world by inventing and gaining recognition for a new role on creative teams—that of prop designer. He is also the first to hold this position at Cirque du Soleil.

    On Zumanity, Normand is in charge of designing hand props for the artists, in addition to furniture and objects for the stage created by set designer Stéphane Roy.

    Normand has participated in the production of over one hundred plays since completing his studies in Theatre Production at Cégep de St-Hyacinthe, Quebec, in 1987. From the outset, he made a veritable speciality out of his ability to unearth objects resonant with meaning, as well as his legendary attention to detail. In Montreal, Normand is "prop designer in residence" for contemporary theatre troupe La Compagnie Jean Duceppe, but that doesn't prevent him from sharing his talents with most of the city's other theatre companies.

    Many renowned Quebecois directors have called on Normand to help breathe life into productions that include both classics and original works. His ingenious and pertinent finds contributed to the success of the musical The Man of La Mancha, directed by René Richard Cyr, which in 2002 was awarded the Prix du public and the Prix de la meilleure production en région by the Académie québécoise du théâtre. In the same year, Normand also designed props for Italian quick-change artist Arturo Brachetti, internationally acclaimed by critics and the public alike.

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